Isla santa cruz

Ein Traum wird wahr!

Jetzt ist es wirklich soweit. Wir fliegen nach Galapagos. Ich kann es nicht fassen. Und wenn ich mich so im Flieger umsehe – die meisten anderen auch nicht. Selten mit so einer aufgekratzten Meute geflogen. 

Angekommen auf dem Seymour Airport (GPS) auf Baltra, begrüßen uns auch schon die Landleguane (wer konnte ahnen, dass es die letzten unserer Reise werden sollten) Wir schlendern also alle Mann zu dem hübschen Flughafen, (er wird als der erste ökologische Flughafen der Welt bezeichnet) bezahlen dort unsere Nationalpark-Gebühr in Höhe von 200$ pP, legen all unsere ausgefüllten Unterlagen vor und sind doch recht schnell durch. Also fast. Denn da der Flughafen, wie gesagt, auf Baltra liegt, ist der nächste Stepp der Shuttlebus zur Fähre. Tickets gibt es (wie auch ein Restaurant/Café) direkt vor dem Flughafen. Abfahrt ist, wenn der Bus voll ist.
Nach ein paar Stopps (2x für Landleguane und einmal für einen Fotostop) ist man am Fähranleger. Dort werden alle Touristen rasch auf Boote verteilt und für 1$ pP in 5-10 min zur Hauptinsel übergesetzt. Dort geht es dann entweder mit dem Taxi (ca. 30 $) oder dem Inselbus (5$ pP) weiter. Nach ungefähr 60 min – und den ersten Riesenschildkröten am Straßenrand – wird man dann kommentarlos in einer Seitenstraße in Puerto Ayora aus dem Bus geworfen. Ok.

Dann also jetzt noch ne Taxifahrt zur Unterkunft. Wir sind erstmal verwirrt, denn wir sehen nicht ein einziges. Schnell merken wir aber: Eigentlich jeder weiße Pick-Up ist eins. Also ab zum AirBnB. Taxifahrten in Puerto Ayora kosten grundsätzlich 1.5$ (Das werden wir noch reichlich ausnutzen, denn die Stadt ist erstens am Berg gebaut und zweitens deutlich größer, als man von einem Ort auf Galapagos vermuten würde. (ca. 13.000 Einwohner)

Unser AirBnB ist ein Traum. Wir fühlen uns unglaublich wohl und Carmen ist zurecht ein Superhost!

Wir schaffen es, wie immer, das Zimmer in 5 min in ein Chaos zu verwandeln und befolgen dann ihre Tipps: erst zum Hafen, dann zum Pinchos del Gato Mera (essen).

Das Essen ist ganz gut und günstig, die Erlebnisse im Hafen aber unbezahlbar. Es gibt für uns for free: (wenn man mal die 400$ großzügig wegignoriert) Meeresschildkröten, Haie, Rochen, Fische, Meeresechsen, Pelikane, Seelöwen … Es ist einfach unfassbar, was hier einfach so rumliegt oder im Wasser schwimmt.

Die Tage vergehen wie im Flug. Wir nehmen unsere Fahrräder und fahren zum Eingang des Galapagos NP, um zum Playa Tortuga zu wandern. Man muss sich kurz registrieren und das war‘s. Eintritt: kostenlos. Der Weg ist dann allerdings doch recht anstrengend, weil erstens lang, zweitens mit wenig Schatten und drittens hügeliger als gedacht. Es lohnt sich aber!
Alternativ ist es auch möglich, ein Boot zum Strand von Puerto Ayora aus zu nehmen. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten und kostet 10$ pro Person und Strecke. (Am Strand werden Rückfahrtickets verkauft)
Irgendwann haben wir dann das Ende des Weges erreicht und vor uns öffnet sich das Buschland für eine atemberaubenden Blick auf die schneeweiße (und menschenleere) Schönheit des Playa Tortuga. Die Wasserströmungen sind hier häufig sehr stark und es weht die Rote Fahne.
Deshalb wird empfohlen, den 1 km langen Strand bis zum Ende abzulaufen und auf den direkt anschließenden Playa Mansa zu gehen. Das ist ein geschützterer Strandbereich, ideal zum Schwimmen oder Sonnenbaden. Und vor allem: Im Schatten zu liegen. WCs und Getränke gibt es hier nicht!

Puerto Ayora

Santa Cruz  ist der zentrale Knotenpunkt für die meisten Besucher des Archipels. Die meisten Kreuzfahrttouristen werden in Santa Cruz  ankommen und wieder abreisen.

Die wichtigste Hafenstadt der Insel Santa Cruz ist Puerto Ayora: Voller Boutiquen, Hotels und Restaurants. Mit schöner Promenade und dem Fährhafen. Hier befinden sich der Hauptsitz des Galapagos-Nationalparks und die Charles Darwin Research Station.
Abseits der Stadt locken die atemberaubenden Naturschönheiten der Insel: An der Küste windgepeitschte Strände, üppige Reservate mit freilebenden Riesenschildkröten, spektakuläre Vulkankrater zum Erkunden und einladendes türkisfarbenes Wasser für Schnorchler. Santa Cruz hat für jeden etwas zu bieten.

Meerechsen

Tierwelt

Galapagos-Riesenschildkröten:
z.B.: im El Chato-Reservat, bei Galapagos Frontier oder einfach am Straßenrand

Blaufußtölpel, Meeresleguane, Seelöwen, und Lavaeidechsen:
An den Küsten der Insel oder im Hafen von Puerto Ayora

Hammerhaie, Galapagos-Haie, und jede Menge bunte Rifffische
Einige der allerbesten  Tauchplätze liegen vor der Küste von Santa Cruz

Charles Darwin Forschungsstation In Puerto Ayora sollte man sich nicht das Schildkrötenzuchtzentrum Fausto Llerena entgehen lassen.

Brauner Pelikane, Rochen, Meeresschildkröten und Seelöwen
Auf dem Fischmarkt von Puerto Ayora  und (vor allem abends) am Pier tummelt sich „allerlei Getier”, das auf Reste des Tagesfangs warten.

weitere tierische Abenteuer

Was gibt’s zu sehen?

Wanderungen zu den Hochland-Vulkanen und Schildkröten-reservaten

Los Gemelos sind zwei riesige Magmakammern, deren Dächer einstürzten und Dolinen hinterließen. Im Hochland bei Santa Rosa. Wanderwege führen um den Rand beider Krater herum.

Im Hochland befinden sich die größten zugänglichen Lavatunnel (oder Lavaröhren) auf den Galapagosinseln.  Die Lavatunnel von Santa Cruz wurden vor über einer Million Jahren geformt und einige sind groß genug, um hineinzugehen.

Riesenschildkröten in der Charles Darwin Station und in freier Wildbahn im Hochland

Schnorcheln & Tauchen
(z. B. bei Plaza Sur oder Gordon Rocks)

Die Las Grietas-Schlucht zum Schnorcheln

Tagesausflüge zu Nachbarinseln
(z. B. Bartolomé, Seymour Norte)

Strände

Tortuga Bay:
Ein unfassbar schöner Strand mit weißem Sand. Häufig etwas rau (und nur mit Boot (10$ pP und Strecke) oder per Wanderung (ca. 30 min/2.5 km) zu erreichen. Am Ende des 1 km langen Strandes gibt es eine ruhige Badebucht: Playa Mansa zum sicheren Baden und Schnorcheln. Hier legt auch das Boot an. Es gibt keine WCs und auch nichts zu kaufen. Also: Wasser und Essen mitnehmen. Eine Registrierung mit Passdaten am Eingang zum National Park ist nötig.

Boot-Tickets gibts im Hafen von Puerto Ayora in einem kleinen Pavillion und bei den Verkäufern am Playa Mansa.
Für Kurzentschlossene: Manchmal sind einige Uhrzeiten für die Rückfahrt ausgebucht.

Die Wanderung kann bei Sonnenschein anstrengend sein, weil es durch offenes Buschland ohne viel Schatten geht. (Mit der ein oder anderen Steigung) Nehmt Kopfbedeckung und Wasser mit!

Playa de la Estacion
zwischen Stadt und Forschungsstation gelegen. Mit nur 10 min Fußweg aus der Stadt die nächstgelegene Bademöglichkeit. Ruhige Bucht – häufig mit Seelöwen und Meeresechsen. Schattenplätze vorhanden.

Taxi Boot zur Playa Mansa

Santa Cruz ist die vielfältigste Insel der Galapagosinseln mit sechs unterschiedlichen Vegetationszonen.

In den höchsten Lagen von Santa Cruz, zwischen 400 und 800 Metern über dem Meeresspiege, gibt es die Hochlandzone des Miconia-Waldes. Darunter eine Zone mit kleineren Sträuchern, dann die feuchte Scalesia-Zone des Nebelwaldes. Das Hochland ist oft in Wolken gehüllt, in dem das kühle und feuchte Klima ein perfektes Zuhause für Riesenschildkröten bietet.

Über die Übergangszone, wo das Klima immer trockener wird, geht es in die Trockenzone. Typisch für die meisten Galapagos-Inseln. Hier wächst der Opuntia-Feigenkaktus und weitere Buschlandarten. Hier leben Landleguane und Lavaechsen.

Die Küstenzone von Santa Cruz  ist eine Kombination aus schwarzen Lavafelsen und Sandstränden. Mangroven bilden die Kinderstube vieler Fische, in der sie sich vor Raubtieren verstecken können. Brackwasser-Lagunen locken Galapagos Flamingos, Spießenten und andere Watvögel an.

unterwegs in Puerto Ayora

Darwin Station & Galapagos Frontier

Charles Darwin Station

Wurde im selben Jahr, in dem auch der Galapagos-Nationalpark gegründet wurde, gegründet: 1959. Die Station  liegt nur 15 Gehminuten von der Stadt entfernt und beherbergt auch das Schildkrötenzuchtzentrum Fausto Llerena. Das Zentrum spielt eine wichtige Rolle bei Schutz und  Erhaltung der Riesenschildkröten. Sechs der zwölf verbliebenden Galapagos-Schildkrötenarten gelten als vom Aussterben bedroht!

Öffnungszeiten:
Montag – Sonntag 08:00 Uhr – 12:30 Uhr und 14:30 Uhr – 17:30 Uhr

Eintritt:
Charles Darwin Station: kostenlos
Fausto Llerena:  10$, inkl. Führung

Galapagos Frontier

Galapagos Frontier

Das seit Anfang 2023 geöffnete Reservat bietet Bildungstouren, Wanderwege und Kochkurse an. Es ist der von Puerto Ayora aus am leichtesten zu erreichende Ort, um Riesenschildkröten auf Santa Cruz zu beobachten.

Standort: Befindet sich in Guayabillos auf Santa Cruz, nur ca. 15 Minuten von Puerto Ayora entfernt.

Riesenschildkröten: Hauptattraktion ist das Beobachten der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum.

Lavatunnel: Erkundung der faszinierenden geologischen Formationen.

Anreise: Leicht erreichbar mit Taxi, Fahrrad oder Bus.

Norbärt der Ameisenbär

Norbärts No

Waltraut der Weißwal

Waltraut traut sich

Renate das Wasserschwein

Renates Rat

Wolle der Wombat

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