(Welt)Reise
Planung

Unsere Welt-Reise

Unserer Weltreise ist unser größtes Abenteuer. Damit die Planung nicht auch zu einem wird, haben wir hier unsere Planung für dich übersichtlich aufgelistet.

In diesem Überblick möchten wir die wichtigsten Punkte, die bei der Vorbereitung auf eine solche Reise zu beachten sind, auflisten. Viele der Tipps und Tricks gelten natürlich auch, wenn du nicht gleich 2 Jahre unterwegs bist, sondern „nur” einen Urlaub machst. Du kannst dann einfach die ersten beiden Punkte überspringen …

Im Laufe der Reise werden wir dann hier detaillierter auf verschiedene Themen eingehen und auch die einzelnen Länder, vorstellen. Mit Tipps zur besten Reisezeit, zu Unterkünften, zu Fortbewegung sowie persönliche Erfahrungen und Herausforderungen, die uns auf dieser Reise begegnen. Lass uns gemeinsam in dieses Abenteuer eintauchen und die Welt entdecken!

Alles auf einen Blick!

Warum nicht? Weltreise mit 46

Euch geht es doch gut: Freunde. Familie. Katze. Haus. Job. Jetzt riskiert ihr alles und krempeln euer Leben noch einmal völlig um. Warum bloß? Ist das eure Midlife-Crisis?

Ja. Es ist nichts wirklich schlecht. Jammern wir auf hohem Niveau? Sind wir nie zufrieden? Sprunghaft? Oder werden wir das finden, was uns glücklich macht? Es ist aktuell einiges nichts so, dass man es genau so weiter machen möchte. Es ist wohl eine Kombi aus: Wenn nicht jetzt – wann denn dann? Aus einem Arbeitsplatz, den es bis zur Rente – ach was – in 5 Jahren so wahrscheinlich schon nicht mehr geben wird. Einem noch einigermaßen fitten Körper und leidlich fitten Eltern. Aus keinen Verpflichtungen gegenüber Kindern oder jemandem Anderen als uns selbst (und Kater Tao). Einem Gefühl heraus, vielleicht vor 25 Jahren doch besser dem Interesse an Menschen, Ländern, Abenteuer nachgegeben zu haben, statt sich auf das Zeichentalent zu fokussieren. Das, mal ehrlich, in der Werbeindustrie auch nicht zum Tragen gekommen ist. Einem Wunsch heraus, den Blick auf das eigene Leben, das eigene Land, zu ändern, zu verschieben, nachzujustieren.
Wir sind das Meckern (das eigene und das der anderen) leid. Wir ändern das jetzt! Wir wollen Entscheidungen treffen, die jetzt mehr zu uns passen, als die, die wir vor Jahren getroffen haben. (Auch wenn diese damals vielleicht noch richtig waren.)
Ein Gefühl, dass sich gerade ganz viel ändert: in Politik, Klima, Gesellschaft, Job. Und Reisen gibt uns da vielleicht die Beständigkeit, die andere als mutiges Risiko bezeichnen würden. (Macht das Sinn?) Und ehrlicherweise wollen wir auch das: Eine gutes Leben haben.

Der „letzte” Winter daheim

Campeche/Mexiko: der erste „Winter” unterwegs

Und dann ist da dieser eine faule Sonntagnachmittag, an dem wir uns durch Youtube scrollen und bei einem Namibia-Reisebericht hängen bleiben. (Dort waren wir im Jahr zuvor)
Und als das zweite Video die Blogger dann wieder ihr zu Hause zeigt, sieht man im Hintergrund einen Turm, den wir kennen: Das Wahrzeichen unserer Heimatstadt. „Wie witzig” denken wir und suchten in den nächsten Tagen alles durch, was wir von den beiden finden. Und so langsam wächst in uns die Idee: Das wollen wir auch. Könnten wir das auch? Ja. Warum denn nicht?
Was kann schief gehen? Wir können scheitern. Ja. Auch das. Dann sind wir gescheitert. Für wen ist das ein Problem? Für uns, oder für andere? Bedauern wir das Scheitern. Oder würden wir das Nichtversuchen bedauern?

Wir diskutieren, überdenken. Dringen mehr in diese Reisebubble ein. Youtube wird ein fester Bestandteil des täglichen Medienkonsum. Im Winter treffen wir Ania und Daniel von Geh-Mal-Reisen in Düsseldorf zu einem Vortrag. Sprechen mit den beiden und anderen Gleichgesinnten. Fühlen uns bestärkt und entscheiden: Wir machen das. Also wirklich! Wir sagen unserer Familie an Weihnachten, dass wir 2025 auf Reise gehen werden. Der offizielle Startschuss ist gefallen.

Warum denn auch nicht?

Zweifel, Freude, Desinteresse

Unterschiedlich. Sehr unterschiedlich. Und das ist völlig ok. Das muss nicht jeder verstehen. Das kann nicht jeder verstehen.

Die Familie größtenteils auf der einen Seite des Spektrums: Sehr zurückhaltend.
Die Kollegen am Anfang überrascht, traurig, dann eher so: „Wow. Ich könnt‘ das nicht – aber wie spannend.”
Bei den Freunde war von: „Interessant.” bis fantastisch-unterstützend alles dabei. Ein Extra-Danke für all die Unterstützung vor und auch während der Resise hier noch mal an: Swea, Jule, Inky, Dirk, Sonia, Katja, Thomas, Yvonne und Tim.

Danke!

Abschieds-Party

Zeitplanung – 12 Monate Schritt für Schritt

12 Monate bis zur Weltreise

Ja. Wir machen das!
Euren Liebsten sagen, dass ihr einen Plan habt.

Wohnung/Haus:
vermieten – verkaufen – kündigen – leer stehen lassen?
Hier muss ein Plan gefasst werden, der viele weitere Entscheidungen nach sich zieht. Von denen wohl die größte ist: Wohin mit dem ganzen Zeug?

Job:
Ist eine Auszeit möglich (Stichwort: Sabatical) oder kann ich von unterwegs arbeiten? Bekomme ich unbezahlten Urlaub? Wenn das alles nicht klappt – wie sind meine Kündigungsfristen?

Verträge checken:
Was brauche ich noch? Wie sind meine Kündigungsfristen? Termine zur Kündigung setzen.

Sparplan erstellen:
• Was brauche ich noch für meine Reise (Ausrüstung)?

• Welche Kosten habe ich noch in Deutschland, wenn ich unterwegs bin?

• Was will ich wie lange bereisen? Grob die Reisekosten kalkulieren.

 

6 Monate bis zur Weltreise

Wohnung/Haus:
kündigen oder inserieren –
je nach Entscheidung

Möbel, Hausrat, Kleidung:
Aussortieren, trödeln, verkaufen, verschenken, spenden.
Wir waren 2x trödeln, haben 1x selber einen Haus- und Garagentrödel mit unseren Nachbarn veranstaltet. Parallel haben wir über ebay Hausrat und über Vinted Kleidung verkauft. Damit kann man nicht früh genug anfangen.

Termin beim Arzt/Impfarzt:
Check-Up-Termine machen
Impfungen besprechen – Termine machen

grober Reiseplan:
Was sind die Ideen? Route planen.

Dokumente/Ordner (aus)sortieren:
• Verträge, die du während der Weltreise laufen lassen willst/musst

• Verträge, die du vor der Weltreise kündigen willst (Termine setzen)

• weitere wichtige Dokumente

• kann weg

3 Monate bis zur Weltreise

Job kündigen:
Nun wird es ernst. Es führt kein Weg an Chef und Arbeitsamt vorbei.

intern. Führerschein/Reisepass:
Hast du einen (noch gültigen) intern. Führerschein? Wenn nicht, solltest du ihn jetzt beantragen. Gleichzeitig solltest du checken, ob deine Reisezeit in den Zeitraum des Pflichtumtauschs des deutschen Führescheins fällt (so wie bei uns)
Auch dein Reisepass sollte über deine Reisezeit hinaus noch 6 Monate gültig sein.

weitere Küdigungen:
Jetzt musst du dich um alle weiteren Verträge kümmern: Wohnung, Strom, Gas, Internet, Handy, Fitnessstudio, Versicherungen, ADAC, Krankenkasse

Auto:
verkaufen – verleihen – abmelden

Reiseplanung:
Wo soll es zuerst hingehen?
Buche den 1. Flug und evtl. die ersten Unterkünfte. Ein grandioses Gefühl neben dem ganzen büroktratischem Gedöns 😉

VISA:
falls nötig – beantragen

Reise-Shopping:
Was brauche ich noch für mein Abenteuer? Adapter, Reiseapotheke, Drohne, Wanderschuhe, Regenjacke, Unterwasserkamera …

1 Monat bis zur Weltreise

Ausland-Krankenkasse:
Vertrag abschließen

Kreditkarte:
Vertrag abschließen

Haftplicht:
Vertrag abschließen, bzw. bei deiner Versicherung nachfragen, ob sie auch im Ausland für die Dauer deiner Reise gilt. (war bei uns der Fall)

Post/Dokumente:
wichtige Unterlagen sortieren, digitali-sieren und 1x ausgedruckt an Vertrau-ensperson geben. Nachsendungen klären.

SIM/e-SIM:
Handyvertrag auf prepaid umstellen und neue SIM/e-SIM beantragen.

Packliste:
Erstelle eine Packliste oder packe schon einmal zur Probe.

Wo wohne ich die letzten Tage?
Wir mussten noch 2 Wochen nach unserer Hausübergabe überbrücken. Kläre, wo du unterkommen kannst.

1 Woche bis zur Weltreise

Apps:
Lade dir nützliche Apps aufs Handy.

Abschieds-Party feiern

noch einmal die Heimat genießen

1 Tag bis zur Weltreise

letzter Check:
Kontrolle – ist alles eingepackt?
Wecker stellen – Morgen geht es los!

letztes Bierchen mit Freunden/Familie

„Oh mein Gott, was machen wir da?”

Kosten-übersicht

Kosten Weltreise: Was kostet der Traum wirklich?


Wie viel Geld braucht man eigentlich?
Während manche einfach losziehen, bis das Konto leer ist, haben wir die Planung und Vorfreude in Tabellen und Listen genossen. Planen ist doch der halbe Spaß am Reisen, oder?

Was kostet eine Weltreise?
Kurz: Das hängt alles von deinem Reisestil, deinen laufenden Kosten zu Hause und den Anschaffungen im Vorfeld ab. Allerdings können wir die Zahl zumindest für unseren Reisestil so unterschreiben.

Budget-Faustregeln für 2026
Früher galt die 1.200 € Regel. Durch Inflation und globale Krisen hat sich das verschoben. Für unseren Reisestil (Komfort-Mittelklasse) solltest du heute realistischer kalkulieren.

Standard-Faustregel für Backpacker:
ca. 1.200 € p.P. / Monat

Update 2026 – unser Stil: Flashpacker plus:
1.500 € bis 1.800 € p.P. / Monat

Gönnst du dir auch zwischendurch und bist nicht nur in „klassischen” Backpacker Reiseländern unterwegs geht es eher hin zu oben genannter Summe.

Kostenpunkte:

1. Ausrüstung
2. Reisedauer
3. Reisestil
4. Route & Geschwindigkeit

1. Die Ausrüstung

Du fährst nicht zum erst Mal los? Dann hast du sicher schon das ein oder andere Schätzchen für deine Weltreise im Schrank liegen und musst nicht bei Null anfangen. Falls nicht, solltest du im Vorfeld ein paar hundert Euro extra einplanen. Besonders die „Big Player“ wie ein richtig guter Backpack, eingelaufene Wanderschuhe oder die passende Kamera-Technik können das Budget vorab schnell nach oben treiben.

Damit du nichts vergisst, schau dir gerne mal unsere detaillierte Packliste an.
Für unsere Weltreise mussten wir noch einige Dinge besorgen. Wir brauchten beide noch eine Reisetasche, einen neuen Rucksack, eine Vlogging-Kamera usw. Also im Grunde gar nix.

2. Die Reisedauer

Logisch, oder? 2 Jahre auf Weltreise kosten mehr als 2 Monate. (Auch wenn du in der kurzen Zeit „auf die Kacke haust”
Unsere geplante Reisedauer der Weltreise sind 2 Jahre.

3. Der Reisestil (der größte Hebel)

Hier gehen die Vorlieben am weitesten auseinander. Bist du Low-Budget-Backpacker, der im günstigsten Bus sitzt und Streetfood isst? Oder der Genuss-Reisende, der ein schönes Doppelzimmer mit Aircon, Kühlschrank und Poolzugang braucht? Wir liegen irgendwo dazwischen.

Unser Standard:

Schlafen:
Wir lieben AirBnBs und Hotels (oder Privatzimmer im Hostel). Ein eigenes Bad, Wifi und in warmen Regionen ein Kühlschrank und AC sind uns wichtig. Und ja: Ein Pool ist immer willkommen!

Essen:
Ein bunter Mix. Mal ein einfaches Restaurant, mal Streetfood, mal kochen wir selbst oder leben von 7-Eleven und dem Bäcker um die Ecke.

Transport:
Wir nutzen lokale Verkehrsmittel, auch wenn es länger dauert. Wir fliegen nur, wenn es sein muss oder der Bus die absolute Hölle wäre. Privattransfers? Fast nie.

Touren:
Wir buchen Touren und Guides nur, wenn es notwendig ist. Gerne auch mal eine Freewalking Tour. Wenns unproblematische ist, mieten wir den Roller und entdecken auf eigenen Faust. Touren buchen wir nur, wenn wir wirklich überzeugt sind, es keine Möglichkeit gibt, auf eigene Faust loszuziehen oder wir gerne auf Hintergrundwissen und Erfahrung eines Guides zurückgreifen möchten. Dabei ist uns wichtig, das Richtige zu unterstützen.

Neudeutsch sind wir wohl Flahpacker (ohne Backpack auf dem Buckel)

4a. Die Route

Natürlich hat auch die Reiseroute einen Einfluss auf die Kosten einer Weltreise. Die Lebenshaltungskosten auf Aruba unterscheiden sich zum Beispiel massiv von denen in Laos. Außerdem kannst du je nach Route vielleicht viele Strecken mit Fernbussen, Zügen oder Booten zurücklegen, während du auf anderen Routen oft auf Flüge angewiesen bist.

Hier finden wir günstige Flüge!*

Für unsere Weltreise hatten wir eine grobe Route, wussten, dass wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf der Weltreise aufgrund des Budgets (zu teure Krankenkasse) nicht in den USA/Kanada und Australien landen würden.
Die USA kommt für uns neben eineigen andern Ländern aber auch gerade politisch nicht in Frage. So konnten wir für die grobe Kalkulation der Weltreisekosten schon einmal ein paar teure Reiseziele ausklammern.

Das war am Ende übrigens die Route unseres ersten Jahrs auf Weltreise:
MEXIKO: 28 Tage
BELIZE 5 Tage
GALAPAGOS 21 Tage
ECUADOR 41 Tage
PERU 59 Tage
Bolivien 27 Tage
ARUBA 8 Tage
Holland/Deutschland 27 Tage TÜRKEI 29 Tage
GEORGIEN 14 Tage
USBEKISTAN 23 Tage
JAPAN 28 Tage
THAILAND 82 Tage

4b. Die Geschwindigkeit

Auch die Reisegeschwindigkeit kann einen großen Einfluss auf die Kosten für eine Weltreise nehmen. Hast du genügend Zeit im Gepäck, bist du nicht auf schnelle und oft teurere Fortbewegungsmittel angewiesen. Bist du länger an einem Ort, sind die Mieten vielleicht günstiger, du erhältst einen Wochenrabatt oder du kannst direkt für mehrere Tage einkaufen oder kochen. Teure Transfers und Flüge finden einfach seltener statt.

Wie kalkulierst du die Weltreise Kosten?

Auch wenn du noch gar keine Route hast und es auf der Reise eh anders kommt als gedacht? Zumindest solltest du deine Ausgaben soweit kalkulieren können, dass du nicht nach der Hälfte der geplanten Zeit wieder zurück musst. Also:

1. Die Dauer schätzen:

Wie lange möchtest du ungefähr unterwegs sein? 6 Monate? 1 Jahr? 2 Jahre?

2. Kosten VOR der Weltreise schätzen:

Wir haben alle Ausgaben gesammelt und aufgeschrieben, die noch vor der Reise anfallen (Ausrüstung, Versicherung, Visa, Auslandskrankenversicherung…)

3. Laufende Kosten in der Heimat überschlagen:

Eventuell sind diese gleich Null. Oder es fällt weiterhin Miete an oder Versicherungen und Verträge können oder sollen nicht gekündigt werden.

4. Ganz GROBE ROUTE der Weltreise nach Kontinenten überlegen:
Wir haben uns überlegt, wie viele Monate wir UNGEFÄHR auf welchem Kontinent verbringen werden. Bei uns war es
auf Grund des Hochzeitsbreak in Holland klar: 6 Monate Mittel-/Südamerika. Dann über die Türkei, Georgien und Usbekistan nach Japan. Dann mind. 8 Monate in Südostasien. On Top: Australien oder Safari in Südafrika.

5. Durchschnittskosten in einer Tabelle kalkulieren:

Anschließend haben wir die Durchschnittskosten pro Kontinent und pro Ausgaben-Kategorie (Unterkunft pro Tag, Transport pro Tag, etc.) grob geschätzt und in eine Tabelle eingepflegt. Das haben wir gemacht, um uns selbst auch Limits zu setzen und die Kosten im Auge zu behalten.

6. Definitive Touren/Aktivitäten/Flüge schätzen:

7. Alle Kosten zusammenrechnen. Und fertig!

Kosten Vor der Reise


Das solltest du einplanen:
Eine Weltreise will gut vorbereitet sein – auch finanziell. Neben den Reisekosten fallen bereits vor der Abreise einige wichtige Ausgaben an. Hier ein Überblick über die wichtigsten Punkte:

Dokumente & bürokratie-Kosten

Ausweise erneuern:
Überprüfe, ob dein Reisepass während der gesamten Reise gültig ist. Ein neuer Pass kostet in Deutschland aktuell rund 60-120 Euro, je nach Dauer und Art.

Führerschein erneuern:
Falls dein Führerschein nicht international anerkannt ist, solltest du ihn modernisieren lassen. Kostenpunkt: etwa 30-40 Euro.

Internationaler Führerschein:
Für viele Länder ist ein internationaler Führerschein Pflicht. Die Ausstellung kostet rund 15-20 Euro. Achtung: Es gibt 2 verschiedene Abkommen. Je nach Reiseland brauchst du einen anderen. Wir mussetn beide abschließen, um in den Ländern unserer Reise ein gültiges Führerschein-Dokument zu haben.

Gesundheit

Impfungen:
Informiere dich über empfohlene Impfungen für deine Reiseländer. Manche, wie Gelbfieber, Japanische Enzephalitis oder Tollwut, werden nicht immer von der Krankenkasse übernommen. Kosten: zwischen 50-150 Euro pro Impfung.

Reiseapotheke:
Medikamente wie Malariaprophylaxe, Schmerztabletten, Pflaster oder ein Erste-Hilfe-Set kosten etwa 50-150 Euro, je nach Bedarf.

Technik & Co

DJI Osmo Combo: Ideal für unterwegs, Preis: ca. 350-500 Euro.

Digitalkamera:
Je nach Modell ab 500 Euro, plus Zubehör wie Filter und Objektive (ca. 100-500 Euro).

Ladekabel, Powerbanks und Reisestecker:
Unverzichtbar für längere Reisen, zusammen etwa 50-100 Euro.

Taschen für Equipment:
Für den sicheren Transport ca. 30-80 Euro.

Kleidung & leichte Ausrüstung

Mikrofaser-Handtücher:
Leicht und platzsparend, Kosten: 10-30 Euro.

Leichte Schuhe:
Sandalen und Turnschuhe für verschiedene Aktivitäten, Trekkingsandalen, Barfußschuhe, Badeschuhe, was immer du brauchst … Preis: 50-150 Euro.

Leichte Jacken:
Am besten wasserabweisend und vielseitig nutzbar, ab 50 Euro.

Schnorchel-Ausrüstung:
Schnorchel und Maske: Ideal für Unterwasserabenteuer, Preis: 30-100 Euro.

persönliche Hygiene

Reisefreundliche Kosmetik:
Festes Shampoo, Duschgel und Zahnpasta in fester Form sind praktisch und kosten zwischen 10-30 Euro.

 

Reisetaschen & Co

Rucksack und Reisetaschen:
Ein robuster Backpack oder eine Reisetasche kostet 100-300 Euro.

Packwürfel:
Für die optimale Organisation deines Gepäcks, ca. 20-50 Euro.

Zusammenfassung der Kosten

Insgesamt solltest du je nach individuellen Bedürfnissen und Vorlieben mit 1.000-2.500 Euro für die Vorbereitung deiner Weltreise rechnen. Eine gute Planung und die Investition in hochwertige Produkte lohnen sich. Vor allem bei Dingen, die du häufig brauchen wirdst. Und unterschätze nicht den Verschleiß – den du benutzt diese Dinge viel intensiver als zu Hause.

Zuhause während der Reise

Zuhause nicht vergessen:
Auch wenn du selbst unterwegs bist, laufen in der Heimat viele Kosten weiter. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du einplanen solltest, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden:

Wohnung & Co während der Reise

Wohnkosten
Miete für deine leerstehende Wohnung: Überlege, ob du deine Wohnung während der Reise untervermietest – oder sogar kündigst – um Kosten zu sparen. Ansonsten laufen die Mietkosten unverändert weiter.

Strom und Gas:
Selbst wenn du nicht zuhause bist, fallen Grundgebühren an. Reduziere diese, indem du Verträge pausierst oder auf ein Minimum umstellst. Mit durchschnittlich 20-50 Euro monatlich musst du rechnen, selbst wenn keine Nutzung erfolgt.

Möbeleinlagerung:
Falls du deine Wohnung aufgibst, kostet eine Lagermöglichkeit für Möbel etwa 50-200 Euro pro Monat, je nach Größe und Standort.

verträge & Gebühren während der Reise

GEZ-Gebühren:
Diese müssen weiterhin bezahlt werden, solange du in Deutschland gemeldet bist. Aktuell: 18,36 Euro pro Monat.

Handyverträge:
Prüfe, ob du deinen Vertrag pausieren, kündigen oder auf einen günstigeren Tarif umstellen kannst. Alternativ lohnt sich ein Prepaid-Tarif. Durchschnitt: 10-50 Euro monatlich.

Amazon Prime, Netflix & Co.:
Überlege, welche Abos du wirklich brauchst. Einsparpotenzial: bis zu 30 Euro pro Monat.

Bank-Konto:
Für dein Bankkonto können Gebühren anfallen, wenn es keinen monatlichen Mindesteingang durch Lohn mehr gibt.

Versicherungen während der Reise

Haftpflichtversicherung:
Diese bleibt ein Muss, auch während der Reise. Kosten: 5-10 Euro monatlich. Frage unbedingt nach, ob sie auch im Ausland während deiner Reise gültig ist!

Hausratversicherung:
Sinnvoll, wenn du deine Wohnung behältst. Bei einer Möbeleinlagerung kann der Vertrag eventuell angepasst werden. Kosten: 5-20 Euro monatlich.

Post & Verwaltung während der Reise

Postweiterleitung:
Die Deutsche Post bietet Weiterleitungen an, falls du die Adresse wechselst oder Post an eine Vertrauensperson weiterleiten möchtest. Kosten: 20-30 Euro für 6 Monate. Alternativ kannst du natürlich jemanden wöchentlich zu deinem Briefkasten vorbeischicken oder einen Einscan-Service einrichten. z.B. bei der Deutschen Post, Caya oder Reisswolf. Kosten ab ca. 14.99/Monat

Altersvorsorge und Rücklagen

Rentenbeiträge:
Überlege, ob du freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung weiterzahlst. Der Mindestbeitrag beträgt aktuell 187,04 Euro monatlich (Stand 2025).

Private Altersvorsorge:
Überprüfe, ob dein Vertrag pausiert werden kann oder weiterläuft. Kosten variieren je nach Anbieter und Vertrag.

Unsere Tipps zur Kosten-Reduzierung zu hause

Untervermietung:
Vermiete deine Wohnung an Reisende oder Bekannte, um Miete und Nebenkosten zu decken.

Verträge pausieren:
Viele Anbieter bieten die Möglichkeit, Verträge während einer längeren Abwesenheit ruhen zu lassen.

Abos kündigen:
Streiche alle unnötigen Streaming-Dienste oder andere Mitgliedschaften.

Kosten-Überblick pro Monat

Miete (ohne Untermiete) 500-1.500 €
Strom & Gas (Grundgebühr) 20-50 €
GEZ 18,36 € (wenn du nicht abgemeldet bist)
Handyvertrag 10-50 €
Versicherungen 10-30 €
Möbeleinlagerung 50-200 €
Streaming-Dienste 10-30 €
Post 5-20 € (pro Monat/je nach Dienstleistung)
Altersvorsorge 50-200 € (je nach Vertrag)

Insgesamt können Kosten von 600 bis 2.000 Euro monatlich anfallen – je nach deiner Situation. Eine detaillierte Planung und gezielte Anpassungen helfen dir, diese Belastung zu minimieren. 

Kosten auf deiner Reise

Bei der Planung einer Weltreise ist es wichtig, die verschiedenen Kostenfaktoren im Blick zu behalten. Hier sind die wichtigsten Kosten, sortiert nach Themen:

Visa

Visagebühren
Kosten für Visa, die je nach Land unterschiedlich sein können. Wir sind komplett ohne ein vorher beantragtes Visum losgezogen und hatten bei unseren Reisezielen auch nie ein Problem, das Visum bei Einreise zu beantragen oder auch vor Ort zu verlängern. Solltest du allerdings direkt in einem Land starten, in dem eine Visa-Pflicht besteht, würde ich hier noch einmal genauer überlegen, es schon im Vorfeld aus Deutschland zu beantragen. Die Kosten der Visa unterscheiden sich zudem je nach Land. In Süd- und Mittelamerika brauchten wir gar kein Visa. (Allerdings fallen in Mexiko und Belize Aus- und Einreisegebühren an) In Asien regelmäßig (on Arrival)

Kreditkarte

Hast du eine kostenlose Kreditkarte oder zahlst du Gebühren? Unsere Empfehlungen für das beste Konto während deiner Reise und eine kostenlose Reise-Kreditkarte findest du hier:

Auslands-Krankenschutz

Eine zuverlässige Absicherung für den Krankenfall ist unbedingt notwendig! Unsere Empfehlung findest du hier:

Transport

Flugtickets:
Kosten für internationale und nationale Flüge.

Bahn- und Bustickets:
Kosten für Zug- und Busreisen innerhalb der Länder.

Mietwagen, Taxis, Uber oder Busse:
Kosten für Mietfahrzeuge oder lokale Transportmittel.

Unterkünfte

Hotels und Hostels: Übernachtungskosten, die je nach Land und Unterkunftsart variieren.
z.B. Hotels, Hostels, Airbnb, Ferienwohnungen, Camping.

Housesitting und Volunteering:
Wollt ihr eine Zeit lang Kosten sparn, wären diese beiden Möglichkeiten eine Option.

Verpflegung

Essen und Trinken:
Kosten für Mahlzeiten in Restaurants, Cafés oder Selbst-verpflegung.

Snacks und Getränke:
Kleine Ausgaben für Snacks und Getränke unterwegs.

Freizeit-Aktivitäten

Eintrittspreise:
Kosten für Museen, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen.

Touren und Ausflüge:
Kosten für geführte Touren oder spezielle Aktivitäten (z.B. Tauchen, Wandern).

Souvenirs:
Budget für Andenken und Geschenke.

Sonstiges

Kommunikation:
Kosten für SIM-Karten und Internetzugang

Währungswechselgebühren:
Gebühren für den Geldwechsel oder Abhebungen am Automaten.

Notfallfonds:
Ein Puffer für unerwartete Ausgaben oder Notfälle. Wir haben z.B. einene Extra-Puffer für einen Notfallrückflug nach Deutschland.

Die grobe Route:

Wie viele Monate wollen wir in welchem Land/Kontinent verbringen?
Eine genaue Antwort hatten wir hier natürlich nicht. Aber wir hatten zumindest eine mögliche grobe Einteilung für das Jahr auf Weltreise im Kopf:

• Mittel-/Südamerika: 6 Monate
• Europa: 2 Monate
• Asien: 4 Monate
• SO-Asien: 8 Monate
• Australien und/oder Afrika: 3 Monate 

Planungstool:
Durchschnittskosten pro Region (2 Personen) 

Hier die Zahlen. Mit denen wir grob geplant haben: (für unseren Reisestil. Es geht natürlich billiger oder teurer) Alles für 2 Personen!

Kategorie Südostasien Mittel- & Südamerika Südliches Afrika Australien Neuseeland Japan
Ø pro Tag ca. 45€ ca. 45€ ca. 45€ ca. 65€ ca. 80€ ca. 120€
Unterkunft Hostel: ca. 15€
DZ: ca. 30€
Hostel: ca. 15€
DZ: ca. 40€
Camp NP: ab 80€
DZ: ab 20€
Campsite: ab 0€
DZ: ab 35€
Campsite: ab 0€
DZ: ab 85€
Cube: ab 20€
DZ: ab 85€
Essen / Markt ca. 25€ ca. 25€ ca. 15€ (Selbstv.) ca. 15€ (Selbstv.) ca. 25€ (Selbstv.) ca. 20€ (Streetfood)
Transport ca. 8€ ca. 10€ Auto: ca. 15-25€ ab ca. 35€ Camper: ab 140€
PKW: ab 60€
ab ca. 35€ (Zug/Metro)
Flüge (Inland) ab 40€ ab 100€ ab 150€ ab 60€ ab 35€ ab 60€
Flüge (Int.) ab 80€ ab 100€ ab 250€ ab 100€ ab 150€ ab 100€
Visum 0 - 100€ 0 - 100€ 0 - 100€ 0€ ca. 70€ 0€ (Gebühr 10-20€)

Natürlich spielen Faktoren wie die Reisegeschwindigkeit beim Tagesbudget eine wichtige Rolle. Bei längerem Aufenthalt sinken die Kosten. Nur logisch – weil sich einmalige Kosten wie für ein Visum auf mehrere Tage verteilen. Allerdings haben wir in den Ländern, in denen wir länger unterwegs waren, auch mehr gesehen und unser Reisestil hat sich in einigen Ländern deutlich unterschieden: z.B. 4 Wochen Mietwagen mit Einwegmiete in der Türkei machen die Türkei teuer. 3 Wochen mit Freund in Usbekistan machen Usbekistan teurer, weil wir mehr wirklichen Urlaub mit vollem Program gemacht haben. Extrem kurze Aufenthalte (Aruba, Belize, Georgien) machen diese Ziele vergleichsweise teuer. Nichtsdestotrotz geben die Zahlen ja einen groben Anhaltspunkt.

machen wir es konkret!
Hier sind unsere Kosten für 1 Jahr Weltreise:

Unsere laufenden Kosten (2 Personen)

Unsere Kosten vor der Weltreise:
Unsere Kosten vor Reisestart lagen bei knapp 4.000€ ohne den ersten Flug und haben sich in etwa so aufgeteilt:

• ca. 228€ GEZ (Wir waren nicht aus Deutschland abgemeldet)
• ca. 2.240€ für die Auslandskrankenversicherung
• ca. 1.530€ Anschaffungen (Reisetaschen, Kamera und Co)
• 0€ für Reiseimpfungen (alle von der TK bezahlt)

Unsere laufenden Kosten während des ersten Jahres auf Weltreise zu Hause in Deutschland:

* ca. 48€ Postnachsendeauftrag
* ca. 18€ Handyverträge
* ca. 85€ Haftpflicht-Versicherung

Dazu kommt noch unsere Private Altersvorsorge, die wir weiter zahlen und Futter- und Tierarzt-Geld für unseren Kater.

Unsere Kosten während des ersten Jahres auf Weltreise unterwegs
* ca. 36€ VPN
* ca. 84€ Amazon

Dazu kommen noch ein paar Euros für unserer Homepage, Grafikprogramme und Videoschnitt.

Unsere Route:

Reise-Kosten nach Ländern (2 Personen)

Insgesamt haben wir in einem Jahr 11 Länder besucht. Von 5-82 Tagen Aufenthalt. Holland und Deutschland als Heimatbesuch haben wir aus der Rechnung ausgenommen, weil die meisten Reisenden so eien Break nicht machen werden. Die Flüge nach Deutschland und weiter in die Türkei haben wir in unserer Rechnung gelassen. Wir hätten ja so oder so Flüge von Südamerika in die Türkei buchen müssen.

Wenn ihr die genaue Aufschlüsselung der Kosten in den einzelnen Ländern haben wollt, geht bitte auf die jeweilige Länderseite.

Reise-Kosten nach Kategorien (2 Personen)

Insgesamt haben wir für das erste Jahr Weltreise folgende Summen investiert:

Übernachtungen:
14.087,5 € (38.5 € / Nacht)

Essen:
5.826 € (16 € / Tag)

Transport:
6.930 € (19 € / Tag)

Touren:
5.088,5 € (14 € / Tag)

Supermarkt:
3332 € (9 € / Tag)

Extras:
4.728 € (13 € / Tag)
davon:
Visa und andere Gebühren (zB ATM):
857 € (2.5 € / Tag)

Internet:
214 € (0.5 € / Tag)

Wäsche:
145 € (0.5 € / Tag)
Wir haben aber auch zusätzlich per Hand gewaschen

Shopping & Souvenirs:
896.5 € (2.5 € / Tag)

Bier, Wein und Co:
313 € (1 € / Tag)

Apotheke:
148 € (0.5 € / Tag)

Touren:
Wir gönnen uns schon was: Machu Picchu, Amazonas, Galapagos, Maya-Ruinen, Dschungeltour in Thailand, Wasserfälle, Tubing … Große Outdoor-Abenteurer sind wir nicht. Hiken, Klettern und Co machen wir selten. Gemeinsames Kanufahren führt regelmäßig zu Ehekrisen.

Extras
Wir trinken gerne mal ein Bierchen, Wein oder auch einen Cocktail. Auf dem Nachtmarkt shoppen gehört genauso dazu wie ein T-Shirt aus jedem Reiseland. Ein Schal aus Usbekistan und ein Figürchen aus einem japanischen Tempel sind Genaus ins Gepäck gewandert wie nötiger Ersatz für Rucksack, Hosen und Socken. Ab und zu ein Cafebesuch und ein extra Eiskaffee. Da wäre sicherlich Sparpotenzial …

Besondere Ausgaben (2 Personen)

Wie oben schon erwähnt, ist es nicht schlecht, wenn du weißt, was für besondere Ausgaben auf diehc zukommen. Bzw. was du unbedingt machen möchtest. Bei uns war einiges klar wie z.B.: Touren auf Galapagos, der Salar de Uyuni in Bolivien und Machu Picchu. Andere Dinge haben wir nicht geplant (und bei einem Blick aufs Budget dann gemacht – oder eben nicht) z.B. die Tage auf der Secret Forest Station in Peru waren spontan. Genauso wie die Aufenthaltsverlängerung in Thailand.

Einzelposten, die über 100 Euro gekostet haben)

Salt Life Eco Tours 192.5  Euro – Belize
Salt Flats Tour (3 Tage) 528 Euro – Bolivien
Cuyabeno Amazonastour (3 Tage) 516Euro – Ecuador
Tagestour Isabela 460 Euro – Galapagos
Tagestour San Cristobal 263.5 Euro – Galapagos
Führerschein-Übersetzung 100 Euro – Japan
2 neue Brillen vom Optiker 187 Euro – Japan
Universal Studios Osaka 108 Euro – Japan
Sian Kaan Tour 280 Euro – Mexiko
Gocta Lodge (2 Nächte) 248 Euro – Peru
Peru Rail Tickets nach Machu Picchu 218 Euro – Peru
100m2 Regenwald 100 Euro – Peru
Secret Forest Station (4 Tage) 446 Euro – Peru
Flug Nazca Linien 107.5 Euro – Peru
Nuratau Tour (3 Tage) 462 Euro – Usbekistan
Aralsee Tour (2 Tage) 453 Euro – Usbekistan
Visumsverlängerung 135.5 Euro – Thailand
Kao Yai NP 244 (2 Tage) Euro – Thailand

Tages-Budge für 2 Personen

Wir waren 365 Tage unterwegs und haben im Schnitt 112 € pro Tag (56 € p.P.) ausgegeben.

In diesem Tagesbudget sind alle alltäglichen Kosten vor Ort inkludiert. Davon ausgenommen sind die internationalen Flüge und die Auslandskrankenversicherung.  Inlandsflüge und Fährfahrten wiederum sind im Tagesbudget inkludiert. Unser erster Flug von Deutschland nach Mexiko oder der Flug von Aruba nach Amsterdam aber zum Beispiel nicht.


Land Dauer € pro Tag
Mexiko 28 Tage 119 €
Belize 5 Tage 172 €
Galapagos (Ecuador) 21 Tage 147 €
Ecuador (Festland) 41 Tage 91 €
Peru 59 Tage 103.5 €
Bolivien 27 Tage 88 €
Aruba 8 Tage 188.5 €
Türkei 29 Tage 141 €
Georgien 14 Tage 115 €
Usbekistan 23 Tage 112.5 €
Japan 28 Tage 168 €
Thailand 82 Tage 79 €

Natürlich spielen Faktoren wie die Reisegeschwindigkeit beim Tagesbudget eine wichtige Rolle und wir haben deutlich gemerkt, dass die Durchschnittskosten bei längerem Aufenthalt sinken. Nur logisch – weil sich einmalige Kosten wie für ein Visum auf mehrere Tage verteilen. Allerdings haben wir in den Ländern, in denen wir länger unterwegs waren, auch mehr gesehen und unser Reisestil hat sich in einigen Ländern deutlich unterschieden: z.B. 4 Wochen Mietwagen mit Einwegmiete in der Türkei machen die Türkei teuer. 3 Wochen mit Freund in Usbekistan machen Usbekistan teurer, weil wir mehr wirklichen Urlaub mit vollem Program gemacht haben. Extrem kurze Aufenthalte (Aruba, Belize, Georgien) machen diese Ziele vergleichsweise teuer. Nichtsdestotrotz geben die Zahlen ja einen groben Anhaltspunkt.

Fazit – die Gesamtsumme:

Kategorie Kosten
Internationale Flüge (x9) 5.891 € für 2 Personen
Auslandskrankenversicherung 2.240 € für 2 Personen
Tagesbudget (375 Tage x 112 €) 40.937 € für 2 Personen
Kosten zu Hause (vor/während) 4.000 € für 2 Personen
Insgesamt 53.068 € (26.534 € p.P.)

Alles zusammengerechnet (Tagesbudget, internationale Flüge, Versicherungen und Vorbereitungskosten) ergibt sich für 2 Personen und 1 Jahr Weltreise:

Gesamtkosten:
53.068 € (26.534 € pro Person)

Das entspricht monatlichen Gesamtkosten von 4.422 € für zwei Personen. Es ist eine stolze Summe, aber man darf nicht vergessen: Es ist kein Urlaubsgeld, sondern die Kosten für ein komplettes Leben inklusive unvergesslicher Erlebnisse.

Packliste

Weniger schleppen, mehr genießen! Hand aufs Herz: Wir sind keine 25 mehr und haben wenig Lust, uns mit einem zentnerschweren Rucksack abzumühen oder auf den nötigen Komfort zu verzichten. Für uns bedeutet Reisen heute, realistisch zu planen und genau die Dinge einzupacken, die den Unterschied zwischen „überleben“ und „wirklich genießen“ machen.
Auf dieser Seite findest du unsere reiseerprobte Auswahl an Equipment und Kleidung. Egal, ob du gerade erst mit der Planung beginnst oder schon mitten in der Route steckst – wir hoffen, unsere Liste hilft dir dabei, entspannt in dein nächstes Abenteuer zu starten.

1. Kündigung & Arbeitsamt

Die Entscheidung zur Kündigung ist gefallen.
Wie läuft das jetzt weiter ab?
Für uns war schnell klar. Wir machen den harten Cut. Voller Fokus auf etwas Neues. Es kommen aber Fragen auf. Vor allem zum Thema Arbeitsamt.  Die wir euch auch nicht pauschal beantworten können. Das hängt vieles z.B. davon ab, ob ihr Freiberufler oder Angestellter seid. Unter oder über 50 Jahre. Und natürlich wie lange ihr reisen wollt.

Beispielhaft hier unser Ablauf:

Kurz vorweg: „Wir sind natürlich nicht das Arbeitsamt – alle Infos hier basieren auf unserer Erfahrung und sind ohne Gewähr.“

Kündigungsschreiben
Check  deinen Arbeitsvertrag/Tarifvertrag nach deiner Kündigungsfrist. Um wirksam zu kündigen, muss diese schriftlich vorliegen. Entweder du schickst sie per Post oder gibst sie persönlich bei denem Chef ab. Per Mail kannst du nicht kündigen!

„Arbeitsamt
Etwas unübersichtlich wirds bei der Bundesagentur für Arbeit. Wir haben uns dazu entschieden uns dort zu melden – das ist aber keine Pflicht.
Du musst dich nur bei der gesetzlichen Krankenkasse ab- und selbstständig wieder anmelden. (Dazu weiter unten mehr)

Bist du kürzer als 18 Monate unterwegs und warst vor deiner Reise 12 Monate in einem festen, sozialversicherungspflichtigen Job, musst du dich nicht arbeitssuchend oder arbeitslos melden – auch wenn du direkt nach der Reise Arbeitslosengeld beantragen möchtest. Dein Anspruch auf Arbeitslosengeld bleibt bestehen, wenn du in 12 der letzten 30 Monate gearbeitet hast.

Wir wollten uns aber für alle Fälle ein wenig absichern und werden mehr als 18 Monate unterwegs sein. Deswegen haben wir uns gemeldet. (Und haben so für die nächsten 4 Jahre ggfls. Anspruch auf Arbeitslosengel)

Sperrfrist
Die berühmte Sperrfrist von 3 Monaten bei Eigenkündigung läuft während deiner Reise ab. Sie gilt ab dem Zeitpunkt der Arbeitslosigkeit – nicht der Arbeitslosmeldung (falls du das erst nach deiner Reise machst)
Wir haben aber (auch auf Grund von schlechten Erfahrunegn bei Toms Work and Travel) gedacht: Sicher ist sicher.

Arbeitssuchend melden
Nach deiner Kündigung smusst du dich bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend (nicht arbeitslos) melden, um deinen Anspruch auf Arbeitslosengeld für 4 Jahre zu sichern. Am besten machst du das sofort nach der Kündigung. Und zwar im Amt vor Ort bei dir, telefonisch oder wie wir online bei der Bundesagentur für Arbeit. (den ersten Reiter: „arbeitssuchend melden“ klicken.)

Jetzt wollen sie alles von dir wissen. Also „Hosen runter”: Schulabschluss, Ausbildung, Studium, Berufserfahrung, Jobs, Ende der Beschäftigung, Sozialversicherungsnummer …

Arbeitslos melden
Frühestens drei Monate vor deiner zukünftigen Arbeitslosigkeit und spätestens am ersten Tag deiner Arbeitslosigkeit musst du dich arbeitslos melden. Sabrina war dafür per-sönlich bei deiner Agentur für Arbeit in Solingen. Ich habe das online gemacht. (den zweiten Reiter: „arbeitslos melden“ klicken.)

Wichtige Anmerkung:
Melde dich nach deinem letzten Arbeitstag für mindestens einen Tag arbeitslos, bevor du deine Reise antrittst. Nur so sicherst du dir deinen Anspruch auf Arbeitslosengeld für die Zeit nach deiner Rückkehr.

Arbeitsbescheinigung
Für den Anspruch auf Arbeitslosengeld brauchst du die Arbeitsbescheinigung deiner Arbeitgeber der letzten Jahre. Die Arbeitgeber sind zur Ausstellung dieser verpflichtet. Automatisch funktioniert das aber nicht. Wir mussten zur Perso und diese anfordern. Sie wird dann mit der letzten Gehaltsabrechnung ausgestellt und wurde von unserem Arbeitgeber ans Arbeitsamt (und uns zur Kenntnissnahme) geschickt.

Arbeitslosengeld beantragen
Für einen reibungslsoen Ablauf nach der Reise macht es Sinn, den Antrag vor der Weltreise zu stellen. Erst mit einem bewilligtem Antrag hast du Anspruch auf Arbeitslosengeld.  Auch das geht online.(den dritten Reiter: „Arbeitslosengeld beantragen“ klicken.)

Abmeldung beim Arbeitsamt
Vor dem Start deiner Reise musst du dich beim Arbeitsamt abmelden, da du für die Dauer deiner Reise dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst. Wir haben das persönlich beim Amt gemacht.

Arbeitsbescheinigung
Nach deiner Reise brauchst du eine Bescheinigung über alle deiner Arbeitgeber der letzten fünf Jahre. Es macht Sinn, diese zusammen mit der Kündigung beim Arbeitgeber anzufragen.

back home:
Da wir uns nicht abgemeldet haben fällt für uns der Gang zum Einwohnermeldeamt weg. Ggfls. müssen wir uns erneut arbeitslos melden und den bereits gestellten Antrag auf Arbeits-losengeld nutzen, um den Bewilligungsbe-scheid zum Arbeitslosengeld 1 zu erhalten. Mit bewilligtem Antrag sind wir dann über die Arbeitsagentur gesetzlich krankenversichert.

Ich hatte ein super freundliches online-Interview mit der Agentur für Arbeit. Es macht sicher Sinn für dich bei Unklarheiten einfach nachzufragen. Mir wurde dort gerne & gut geholfen.

2a. Wohnung & Haus 


Leer stehen lassen oder verkaufen (so endgültig sollte dann der Cut doch nicht sein) war für uns keine Option.
Für uns und die meisten von euch wird sicher die Zwischenvermietung die beste Option sein. Der Startpunkt steht ja meistens fest (Irgendwann kurz nach dem letzten Arbeitstag) und das Ende budgetabhängig ja auch so grob. So werden die gesamten Kosten von Wohnung (oder Haus in unserem Fall) von den Mietern getragen und belasten nicht unnötig die Reisekasse.

Zwischenmieter finden:
Wir haben bei Kollegen, Nachbarn (Aushang in einigen Firmen), Bekannten und Freunden nachfragt. Es wäre natürlich cool gewesen jemand vertrauten zu finden.

In unserem speziellen Fall (Haus) haben wir die Firmen der Umgebung angeschrieben, bzw angerufen, ob sie für ihre Mitarbeiter (Expats) Unterkünfte suchen. Das war leider überhaupt nicht erfolgreich.

Paralell haben wir das Haus auf folgenden (kostenlosen) Seiten inseriert:

• ebay-Kleinanzeigen
• nebenan.de
• facebook (expats duesseldorf)

 

Ebenfalls war die Anzeige online bei:
• ImmoScout24
• ImmoWelt

Dort ist die Anzeige aber nur kurzfristig kostenlos inseriert (2 Wochen). Wir haben ein bisschen getrixt und nach Ablauf von Sabrinas 2 Wochen habe ich die Anzeige nochmal für 2 Wochen online gestellt.

Auch hatten wir als Plan B im Hinterkopf das Haus an Flüchtlinge zu vermieten (über die Stadt oder einen Verein)

Beachte bei der Miete sowohl die Kosten für die Kaltmiete als auch alle Nebenkosten: (z.B. Strom, Gas, Wasser, Müllabfuhr, Treppenhausreinigung, GEZ, Internet …) Da wir unser Haus möbliert vermieten, haben wir auch hier einen kleinen Aufschlag genommen. Denk auch an eine angemessene Kaution (je nach Vermietungsdauer) und Vorauszahlung der ersten Monatsmiete.

Lass dir unbedingt einen Gehaltsnachweis, Personalausweis,  sowie die Haftpflichtversicherung zeigen. Wir und unsere Mieter waren da, obwohl wir uns eigentich sehr sympathisch sind und vertrauen, pingelig. Wir haben alles schriftlich festgehalten. Mach das auch. Es geht um viel Geld und viel Ärger, falls etwas schief läuft. Wir wollen uns nicht auf der Reise mit unnötigen Problemen rumnschlagen. Und unsere Bevollmächtigten und unsere Mieter auch nicht.Es sollte alles, so gut es eben geht, klar sein!

2b. Abmeldung aus Deutschland: Ja/NEIN

Die Abmeldung aus Deutschland ist rechtlich gesehen das offizielle Aufgeben deines Wohnsitzes, wobei du deine deutsche Staatsbürgerschaft natürlich behältst.

Zuständig für diesen Schritt ist dein lokales Einwohnermeldeamt oder Bürgerbüro, bei dem du dir idealerweise vorab online einen Termin reservierst.

Für deine Weltreise wird die Abmeldung zur Pflicht, sobald du deine Wohnung kündigst und keine alternative Meldeadresse im Inland mehr nachweisen kannst. (Mehr dazu unten)

Ein wichtiger Punkt für die Finanzen: Allein durch den Stempel der Abmeldung wirst du nicht automatisch steuerfrei. Bei diesem komplexen Thema solltest du unbedingt einen Experten für deinen individuellen Fall kontaktieren.

Zeitlich hast du ein enges Fenster, denn die Abmeldung ist frühestens 7 Tage vor deinem Auszug möglich und sollte spätestens 14 Tage danach erledigt sein.

Für eine gewöhnliche Weltreise lohnt sich das kaum. Wenn keine rechtliche Pflicht besteht, würden wir persönlich davon abraten.

Sobald du abgemeldet bist, verschiebt sich die Zuständigkeit für deine Belange von den deutschen Behörden hin zu den deutschen Botschaften und Konsulaten im Ausland.

Bevor du den finalen Abmelde-Schritt gehst, musst du deine Hausaufgaben machen und Themen wie Bankkonten, Kreditkarten, die passende Auslandskrankenversicherung sowie den internationalen Führerschein klären.

3. Auto

Abmeldung:
Möchtest du dein Auto nach der Reise weiterfahren, ist die Abmeldung am sinnvollsten. Bantrage bei der KFZ-Stelle deiner Stadt mit den Kennzeichen die Abmeldung (KFZ-Versicherung und die KFZ-Steuer werden automatisch benachrichtigt) Danach darf dein Auto nicht offen auf der Straße stehen. Du brauchst also einene privaten Stellplatz auf einem Grundstück oder eine Garage. Dein Kennzeichen kannst du dir übrigens für nach der Reise reservieren lassen.
Nach der Reise musst du  deine Versicherung kontaktieren um dir eine elektronische Versicherungsbestätigung zu besorgen. Mit dieser kannst du zur KFZ-Stelle gehen und dein Auto wieder anmelden. Hat dein Auto mittlerweile keinen TÜV mehr, stellt dir die KFZ-Stelle noch ein Kurzzeitkennzeichen aus.

Leihe:
Wir hatten kurz überlegt unser Auto innerhalb der Familie zu verleihen. Dafür muss man nur ein paar Punkte abklären:

• Ist der Fahrer auch über deine Versicherung versichert?

• Wer zahlt die KFZ-Steuer und die Versicherung?

• Was ist mit Schäden am Auto, die die Versicherung (TK) nicht zahlt?

Verkauf:
Wir hätten das Auto abmelden und privat im Freien abstellen können. Aber tun zwei Jahre Stillstand einem Auto gut? Da der Markt für Kleinwagen günstig und das Auto unter 100.000 km gelaufen war, haben wir uns entschieden, 2 Monate vor Abflug den TÜV zu erneuern und das Auto so atraktiver zu verkaufen.

Ebenfalls sinnvoll ist ein Verkauf bei unklarer Rückkehr oder wenn du ein sehr altes Auto hast.

4. der Erste Flug

So – jetzt aber zum ersten Schritt, der wirklich die Reise betrifft: dem 1. Flug:
Ihr wisst, wo die Reise starten soll. Der Flug will gebucht sein. Aber wie? Und wo?

Grundsätzlich gäbe es 2 Möglichkeiten:

Around-the-World- Ticket
Das ist ein Ticket-Paket, das im Vorfeld geplant, die ganze Reise (immer noch umplanbar) abdeckt.

Das Around-the-World-Ticket wird von verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Modellen (Reisedauer, Anzahl an Flügen, Länder und  Preis) angeboten. Z.B. online auf den Seiten von Airline-Allianzen (z.B.: oneworld, skyteam, staralliance), oder vor Ort im Reisebüro.

Das Safety-first-Modell für eher kurze Reisen mit vielen Ortswechseln und weniger Planungs-Arbeit während der Reise. Gedanken über ein Weiterflug-Ticket musst du dir nicht machen.

Entgegen meiner sonstigen Urlaubsplanung haben wir uns für größtmögliche Flexibilität und gegen die Sicherheit einer durchorganisierten Reise entschieden. Großer Schritt für mich! Also haben wir uns für die 2. Möglichkeit entschieden:

One way Ticket (nach Mexiko)
Wir haben zwar einen groben Plan, ein festes Datum, an dem wir zurück komemn wollen – trotzdem wollen wir unterwegs umplanen, an Orten verlängern oder verkürzen können.

Bedeutet für mich: Von unterwegs weiterplanen. Freue ich mich drauf. Muss aber jeder für sich entscheiden.

Außerdem fehlt einem der Nachweis über ein Ausreiseticket. Das kann bei Einreise verlangt werden. Auch damit muss ich mich dann beschäftigen.

Du brauchst ein Ausreiseticket als Nachweis bei deiner Einreise? Die Lösung: ein Onward-Ticket

onward-tickt

Der Onward-Ticket-Hack: Stressfrei durch die Passkontrolle
Auf einer Weltreise wollen wir flexibel bleiben und nicht schon Monate im Voraus wissen, wann wir das nächste Land wieder verlassen. Das Problem: Viele Airlines und Einreisebehörden, z. B. in Thailand, Indonesien oder Panama, verlangen beim Check-in einen Nachweis über die Weiterreise. (Auch wenn er nicht immer überprüft wird – wenn doch steht man ohne NAchweis blöd da)

Was ist ein Onward-Ticket?
Es ist eine echte, bestätigte Flugreservierung auf deinen Namen, die nach 48 bis 72 Stunden automatisch verfällt. So hast du für den Moment der Einreise ein gültiges Ticket vorzuweisen, ohne hunderte Euro für einen Flug auszugeben, den du vielleicht gar nicht antrittst.

Unsere Empfehlungen:

Wichtiger Hinweis: Buche das Ticket am besten erst 24 Stunden vor deinem Abflug, damit die Reservierung bei der Landung im Zielland noch im System der Airline aktiv ist.

Und wo und wie habe ich den ersten Flug gebucht? Online. Mit Geduld und Spucke.

Meist arbeite ich mich für Flüge ein paar Stunden lang durch Flug-Suchmaschinen. In meinem Fall: skyscanner und swoodoo
Hier wähle ich zuerst meine bevorzugte  Reisestrecke (Düsseldorf nach XY)  und mein bevorzugtes Reisedatum aus. Dann notiere ich mir die Preise.

Auf den Seiten läßt sich dann häufig das An- und Abreisedatum ändern bzw. man kann sich Preise in gewissen Zeiträumen anzeigen lassen. Wieder notieren.

Hast du nur einen Start- und Zielflughafen ausgewählt (es gehen auch mehrere) kann man jetzt mit den Flughäfen in der Nähe (für mich sind das von Solingen aus neben Düsseldorf auch Köln/Bonn, Frankfurt und Amsterdam) experimentieren. Das gleicher gilt für die Zielflughäfen im Reiseland. Wieder Preise notieren.

Die für dich beste Verbindung auf der Seite der angegebenen Fluggesellschaft  eingeben (evtl. wird es günstiger oder etwas teurer) und hier buchen.

Wichtig:
Zum Buchen der Flüge lohnt es sich höufig auf die Seite der angegebene Fluggesellschaft zu wechseln. (Es sei denn, dir wird ein Kombi-Angebot von mehreren Flügen verschiedener Airlines angezeigt) 

Websites merken sich deine Such-Anfragen.
Also unbedingt im Inkognito-Modus des Browser oder von unterschiedlichen Geräten aus suchen. Und vor allem von unterwegs – mit dem VPN das Land wechseln und gucken, wie die Preise sich ändern.

Die besten Flugsuchmaschinen:

Swoodoo: gute Suche und Übersicht
google flights: Schnell und mit Preiskalemnder
Skyscanner: Für Spontan & sparsam

Flugbuchung 2026:
Klassische Suche vs. KI – Was ist besser?

Wer heute einen Flug bucht, steht vor der Qual der Wahl: Nutze ich die bewährten Suchmaschinen oder lasse ich mir die Arbeit von einer Künstlichen Intelligenz (KI) abnehmen? Als realistisch planende Reisende wissen wir: Komfort und Effizienz sind alles. Hier erfährst du, wie du das Beste aus beiden Welten kombinierst.

1. Die Klassiker: Schnell & präzise

Für den finalen Preischeck und die Buchung führen aktuell drei Anbieter das Feld an:

Google Flights:
Der Goldstandard für Schnelligkeit. Ideal, um sich mit dem Preiskalender einen Überblick zu verschaffen. Du siehst sofort, ob ein Flug zwei Tage früher oder später hunderte Euro spart.

Skyscanner:
Die beste Wahl für Sparfüchse. Skyscanner findet oft Tarife von kleineren Reiseanbietern, die Google übersieht. Besonders die „Alle Orte“-Suche ist perfekt für spontane Inspiration.

Swoodoo:
Der deutsche Favorit punktet mit einer exzellenten „Powersuche“ und einer sehr übersichtlichen Darstellung von Flug-Kombinationen, die genau auf den europäischen Markt zugeschnitten sind.

2. Die neue Ära:
Flugsuche mit KI-Prompts

KI-Tools wie Gemini oder ChatGPT fungieren 2026 als dein persönlicher Reiseberater. Statt Filter anzuklicken, beschreibst du deinen Wunsch einfach in natürlicher Sprache (ein sogenannter „Prompt“). Die KI versteht komplexe Zusammenhänge, wie etwa: „Ich möchte nach Japan, aber nur mit einem Stopover in einer Stadt, in der ich gut essen kann.“

Der Vergleich: Flugsuchmaschine vs. KI-Prompt

Merkmal Klassische Suchmaschinen KI-Suche (Prompts)
Preise Echtzeit-Daten & direkte Buchung möglich Oft nur Schätzungen oder Preis-Trends
Komplexität Gut für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen Exzellent für komplizierte Routen & Logik
Filter Sehr präzise (Gepäck, Airline, Zeit) Eher allgemein (Vibe, Klima, Budget)
Zeitaufwand Manuelles Vergleichen verschiedener Tage Liefert in Sekunden einen fertigen Plan
Verlässlichkeit 100% (was du siehst, buchst du) Gefahr von Fehlern bei Flugnummern

 

3. Unsere Empfehlung: Die Hybrid-Lösung

Die klügste Strategie ist die Kombination: Lass die KI planen und die Suchmaschine buchen.

Schritt 1: Nutze die KI, um eine sinnvolle Route zu finden, die zu deinem Budget und deinem Komfort-Anspruch passt.

Schritt 2: Nimm die konkreten Daten der KI und füttere damit Google Flights oder Skyscanner, um den tagesaktuellen Bestpreis zu sichern.

Prompt-Beispiele:

„Ich plane eine 20-tägige Reise nach Thailand. Ich starte in Düsseldorf und möchte Bangkok und drei verschiedene Inseln besuchen, die gut mit der Fähre erreichbar sind. Mein Flugbudget liegt bei 800 €, und ich bevorzuge Abflüge am Vormittag. Erstelle mir einen Routenvorschlag inklusive der besten Zielflughäfen.“

„Suche mir die angenehmste Flugverbindung von Berlin nach New York. Ich möchte maximal einmal umsteigen, und die Umsteigezeit sollte zwischen 2 und 4 Stunden liegen, damit es stressfrei ist. Welche Airlines bieten auf dieser Strecke das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für mehr Beinfreiheit?“


„Wir wollen im Mai für eine Woche ans Meer, Flugzeit maximal 4 Stunden ab Frankfurt. Wir suchen ein Ziel, das kulturell interessant, aber nicht überlaufen ist. Welche Flughäfen sollten wir bei Skyscanner prüfen, um die besten Deals zu finden?“

Dokumente


Reisepass
:
Deine Eintrittskarte in die Länder der Welt. Dein Reisepass muss 6 Monate über deine Weltreise hinaus gültig sein. Falls du einen neuen (oder erstmals einen Pass brauchst: Deinen Reisepass musst du persönlich beim Bürgeramt deines Hauptwohnsitzes beantragen.

Bei anderen Bürgerämtern kommt eine zusätzliche Gebühr auf dich zu. Die Aus-stellungsdauer beträgt bis zu acht Wochen.

Mitbringen musst du:
biometrisches Passfoto
aktueller Personalausweis oder abgelaufener Reisepass
• Gebühr (unter 24 Jahre: 37,50€ / über 24 Jahre: 60€ / Expresszustellung +30€)

unser Horror

Auf der Weltreise den Pass verlieren. Dann müssten wir Folgendes tun:

Bei der örtlichen Polizei den Verlust melden.

Bei der nächstgelegenen deutschen Botschaft oder einem Konsulat einen Ersatzpass beantragen.

Für die Fortsetzung der Weltreise müssten wir aber zusätzlich einen neuen Reisepass beantragen.

Du kannst vor der  Weltreise einen zweiten Reisepass schriftlich bei deinem Bürgeramt  beantragen. Das geht normalerweise nicht. Aber diese 2 Gründe  (Weltreise reicht als Grund nicht.) können es doch ermöglichen:

Verzögerungen bei Austellung von Visa
Du musst im Ausland parallel einen Reisepass für einen Visaantrag zu einer Botschaft schicken und brauchst ihn für die aktuelle Weltreise (z.B. für einen Inlandsflug oder Autovermietung).

Verweigerung der Einreise aufgrund „schwieriger” Stempel im Pass
Einige Länderkombis sind schwierig oder gar nicht möglich. z.B. können bis auf Jordanien und Ägypten die Länder im Nahen Osten die Einreise verweigern, wenn du einen Stempel aus Israel im Pass hast. Weitere Länderstempel die zu Problemen bei der Einreise führen könnten sind z.B.: USA, Russland, China, Iran, Irak …

biometrische Passfotos:
Mach zu Hause ein paar mehr (nicht nur für den intern. Führerschein) und nimm sie mit, um unterwegs Visa beantragen zu können. (auch digitalisiert zum Nachdrucken oder für online-Anträge für e-Visa)

Versicherungen


Die beiden Versicherungen, die du auf deiner Reise auf  jeden Fall brauchst:

Auslandkrankenversicherung:
Falls du deine Versicherung nicht eh online abgeschlossen hast, macht es auch hier Sinn Versicherungsschein/-nummer digital dabei zu haben.

Haftpflicht-Versicherung:
Auch hier ist es sinnvoll Versicherungs-nummer & Versicherungsschein digital abzulegen.

Evtl. kannst du über eine Elektronik-Versicherung (für Laptop, Drohne, Handy, etc.) nachdenken. Wir haben sie nicht.

Visa


Visa on Arrival

Der deutsche Reisepass ermöglicht die visafreie Einreise in 194 Länder. Dann musst du meistens bei der Einreise/im Flieger nur ein Fomular ausfüllen und bekommst deinen Stempel bei der Kontrolle in den Pass und kannst je nach Land zwischen 20 und 90 Tagen im Land bleiben. Fertig.

Möchtest du allerdings länger bleiben,  als visafrei möglich, erkundige dich bitte, ob du vorab ein Visum beantragen musst oder ob du im Reiseland eines bean-tragen/verlängern kannst.

Brauchst du ein Visum gibt es
2 verschiedene Arten:

Touristenvisum
Berechtigt nur zum Reisen für eine be-stimmte Zeit.

Was ist zu beachten:
• Dauer der Aufenthaltserlaubnis
• wie muss ich mein Visum beantragen?
(online, Behördengang, bei der Einreise oder per Post)
• Passbilder (1-2)
• Gebühr

Arbeitsvisum
Erlaubt es dir im Reiseland auch einen Job anzunehmen oder Freiwilligenarbeit zu leisten.
Eine Sonderform sind die Working Holiday Visa in Australien  Neuseeland und Co. (die allerdings eine Alters-beschränkung haben)

Wenn du wissen willst, ob du ein Visum brauchst und wenn ja –  welches, gibt es diese zimlich coole Seite: passportindex.

Reise- Impfungen

Sensibles Thema. Das musst du mit dir selbst ausmachen. Wir können dir nur dringend zu einem Arztgespräch raten, um dir danach fundiert Gedanken zu den verschiedenen Impfungen machen zu können.

Plane genügend Zeit ein. Einige Impfstoffe müssen bestellt werden, benötigen eine Zweitimpfung oder sind zeitweise nicht vorhanden. (Wir mussten auf Tollwut warten.) Auch kann man sich nicht alles auf einmal in den Körper „jagen lassen”. Dann bist du eventuell auch mal krank und musst mit den Impfungen pausieren.

Wir waren ca. 4 Monate vor Abbflug im Gesundheitszentrum in Solingen. Haben dort unsere grobe Route besprochen, unseren Impfpass checken lassen und einen (wöchentlichen) Impfplan aufgestellt.

VPN

Du brauchst einen VPN auf deiner Reise! Vor allem, um dich in öffentlichen Wlan-Netzwerken bestmöglich zu schützen. Unerläßlich, wenn du z.B. deine Kreditkarten-Daten beim Buchen eingibst oder deine Bankgeschäft online erledigen willst.
Deine sensiblen Daten werden verschlüsselt und ein Diebstahl  ist  nur noch sehr schwer möglich.

Kreditkarte

Für deine Weltreise unerläßlich: Eine gute Reise-Kreditkarte. Oder besser: mindestens zwei. Damit du auch bei Ver-lust, Raub oder Einzug am Automaten weiterhin auf  Geld zugreifen kannst.

Egal, ob du unterwegs etwas buchen möchtest, (Auto, Hotel, Flüge) easy im Supermarkt bezahlen willst, oder schnell mal Geld abheben möchtest,  du brauchst eine Reise-Kreditkarte.

Deine EC-Karte ist nicht für die Nutzung im Ausland gedacht und verursacht bei Nutzung sowohl hohe Gebühren deiner als auch der ausländischen Bank.

Mit der richtigen Reisekreditkarte kommen auf dich beim Abheben von Bargeld und Bezahlungen im Ausland  keine Gebühren einer deutschen Bank zu.
Es können nur noch  Gebühren der ausländischen Bank anfallen. Häufig gibt es aber kostenlose Anbieter. Mit der App: ATM free saver kannst du nach diesen suchen.

Was muss die richtige
Reise-Kreditkarte können?

• kostenlos (ohne Mindestumsatz)
• weltweit gebührenfrei bezahlen
• weltweit gebührenfrei Geld abheben

Welche Karten haben wir?
AWA7 (hanseatic Bank) Sabrina
GenialCard (hanseatic Bank) Tom

internationaler Führerschein

Ein internationaler Führerschein wird (theoretisch) verlangt, wenn  du außerhalb der EU ein Auto oder einen Roller mieten willst. Oder bei Polizeikontrollen. Praktisch geht es häufig auch ohne ihn. Aber auch hier gilt: Sicher ist sicher. Einfach beim Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle) deines Wohnort beantragen.

Was du brauchst:

Alles wichtige für deine Reise

Auslands-Krankenschutz

Egal ob Rollerunfall oder Magen-probleme: Mit der Young Travellers bist du immer abgesichert.

Reise-Kreditkarte

Die aktuell besten Reisekredit-karten um weltweit günstig bzw. kostenlos an Bargel zu kommen im Vergleich.

e-sim

Mit einer eSim bist du sofort online. Keine mühsame Suche nach einer SIM-Karte vor Ort oder dem nächsten WLAN.

VPN

Sicher weltweit surfen und clever streamen. Mit NordVPN sind deine Daten überall geschützt.

Deine Route
Wie deine Route aussieht hängt natürlich von einigem ab: Interessen (Tiere, Kultur, Strand etc.) Job, Geld, Mut,  usw. Und dann spezifischer: Wie geplant möchtest du es haben? „Enfach drauf los” oder hast du eine Bucket list? Beides ist kein Problem.

Wie auch immer du dein Abenteuer angehst. Ein paar der vorab besprochenen Dinge musst du so oder so beachten. (Krankenschutz, intern. Führeschein, Impfungen, Wetter zur Reisezeit)

Hinweis: Visa bekommst du meist problemlos von unterwegs.

„Ohne Route” macht dich ultimativ flexibel und ermöglicht z.B. spontane Verlängerungen an deinen neuen Lieblingsorten  – verlangt aber auch die Planung, die du dir vorher gespart hast, von unterwegs. (Flüge, Visa, Mietwagen …)

Wenn du das alles lieber vorher machen möchtest, du einen klaren Zeitplan oder „schwierige” Länder auf deiner Bucket list hast – auch gut!

Was für „Ohne Route” spricht:

• Spontane Verlängerung an wunderschönene Orten

• flexibles Reisen,  um Tipps von vor Ort einzubauen –  oder eine Extra-Woche Ruhe zwischendurch

• Wirst du krank, kannst du verlängern und musst nicht krank weiterreisen. Deine geplanten Aktivitätenn fallen nicht aus, sondern können nachgeholt werden. Wirst du ernsthaft krank und musst nach Hause verlierst du nicht unter Umständen tausende von Euro für deine schon getätigten Buchungen.

• spielt das Wetter nicht mit reist du einfach weiter

Was für „Mit Route” spricht:

• Vieles ist schon gebucht – du hast unterwegs mehr Zeit fürs Reisen.

• Viele Top-Touristenatraktionen benötigen mittlerweile ein Zeit-Ticket, dass du unter Umständen Monate vorher buchen musst. Du musst also eh vorher planen und ein spontaner Besuch ist nicht oder nur sehr schwer möglich (Bei uns war das in Machu Picchu der Fall)

• ein gewisses Gefühl von Sicherheit. Eventuell sind auch viele deiner Buchungen nach deutschem Recht abgesichert.

• du bekommst die Unterkunft, die du wirklich willst. Nach unseren Erfahrungen wird es vor Ort häufig auch nicht mehr günstiger als bei booking.com

kleiner Hinweis in eigener Sache

Wir wurden bei sponaten Buchungen häufig gefragt: „Wie ist denn der booking.com Preis?” Dieser wurde uns dann auch angeboten.

Wenn ihr also eh den booking.com-Preis bezahlt, dann guckt doch gerne in unseren Länder-Guides nach unsern mit ”*” markierten Übernachtungs-Empfehlungen.
Wir bekommen, wenn ihr über diese Links bucht, eine kleine Provision. Ihr bezahlt natürlich keinen Cent mehr.

Übrigens:
Wir buchen ca. 30% unserer Unterkünfte über AirBnB. Da es dort aber kein affiliate-Program gibt, werden diese Unterkünfte häufig von Reiseblogs nicht erwähnt oder gar angepriesen. Auf unserer Seite findest du sie aber bei unseren Unterkunft-Empfehlungen – auch wenn wir mit der „Werbung” für diese Unterkünfte keinen Cent verdienen können.

Unsere Route
Ich bin eigentlich ein Planer. Ich liebe das Vorbereiten einer Reise. Ist für mich der halbe Spaß am Urlaub. Ehrlich.
Jetzt muss ich mich davon lösen. Man wird sehen, wie erfolgreich ich da sein werde. Spoiler: geht so …
Wir haben nur den ersten Monat geplant/Unterkünfte gebucht und ab dann eine (relativ konkrete Idee). Bzw. wir haben einen festen Termin nach einem halben Jahr in Holland. Also so eine Art Zwischenlösung zum langsam Reinkommen in die Weltreise.

Grob gesagt war die Idee:
Mexiko – Galapagos – ??? – Brasilien – Holland (Juli 2025) – Düsseldorf/Solingen – ??? – Türkei – Usbekistan – Japan – laaaange in Südostasien (bis Mitte 2026) – ??? – Düsseldorf/Solingen

Und so sieht es bisher dann wirklich aus:
Mexiko – Belize – Mexiko – Galapagos – Ecuador – Nord-Peru – Bolivien – Süd-Peru- Aruba – Holland (Juli 2025) – Düsseldorf/Solingen/Münster – Türkei – Usbekistan – Japan – Thailand – Laos – Kambodscha – Vietnam – Indonesien – ??? – Südafdrika – Düsseldorf/Solingen

Wir haben es in Ecuador geliebt und sind dann auf Grund unseres Termins in Holland und der Ticket-Problematik rund um Machu Picchu in „Zeitnot geraten”. Deshalb ist Brasilien komplett rausgefallen. Um es dennoch mal eine Woche wirklich warm zu haben, sind wir von Lima aus nach Aruba geflogen. Das war, sowohl preislich von Peru aus, als auch logistisch für unseren Flug nach Amsterdam, perfekt.

Zu Beginn des zweiten Jahres haben wir uns 3 Monate Thailand gegönnt (langsammer Reisen, Relaxen, Blog und Videos aufarbeiten) Das bedeutete aber auch, ein Umplanen der Reise, da ab März/April in vielen Länden in SO-Asien erst die Burning Season und dann die Regenzeit beginnt. So mussten die Phillipinen weichen und die Zeit in Indonesien werden wir wohl verlängern. Der Plan den Sommer wieder für 1 Monat in Deutschland zu verbringen ist aktuell auch kein Thema.

Planungs-Tipp von uns:
Wir haben uns überlegt, dass sich jeder 3 Ziele aussuchen darf, die in die Reise eingebaut werden müssen.

Das ist unsere Bucket list:
Tom: Galapagos, Laos, Usbekistan
Sabrina: Japan, Türkei, Philipinen

Das hat bis auf die Phillipienen dann auch geklappt …

Auf einer langen Reise zählt nicht die Menge, sondern die richtige Auswahl. Robust, leicht und multifunktional – alles, was du mitnimmst, sollte praktisch, zuverlässig und einfach zu transportieren sein.

Auf unserer Technik-Packliste findest du alles: Von der Mini-SD-Karte bis zum Macbook: Handy, Stative, Festplatte, Ladegeräte, und und und. Das meiste davon begleitet uns nun zuverläassig seit über einem Jahr auf Weltreise.
Schau doch gerne einmal rein …

Deine digitalen Reisebegleiter

Früher hantierte man mit Papierkarten und Sprachführern, heute passt die gesamte Reiseorganisation in deine Hosentasche. Aber seien wir ehrlich: Wer hat schon Lust auf 100 Apps, die nur den Akku leerziehen?
Für uns muss eine App vor allem eines sein: ein echter Problemlöser. Ob wir gerade die Route in Vietnam planen oder nach einem Highlight in Usbekistan suchen – die richtigen digitalen Tools sparen Nerven, Zeit und oft auch bares Geld.
Hier ist unsere Auswahl an Apps, die das Reisen weltweit entspannter machen.

Reise Apps

Unterkünfte:
CozyCozy
Agoda
AirBnB
Booking

Flugsuche:
Skyscanner
Swoodoo

„Taxi”-Apps:
Uber
Grab
Bolt
12Go​
Gojek (Indonesien)
Loca & Xanh SM (Laos)
PassApp (Kambodscha)
Careem (VAE, Jordanaien)
Yandex (Zentralasien)
DiDi (China und Lateinamerika)
inDrive (Ecuador, Kolumbien & Peru)
99 (Brasilien)

„Bus”-Apps:
Bookaway
redBus
FlixBus

Automiete:
Billiger Mietwagen
CarJet
Economy Car Rentals
Rentalcars

Routen:
Google maps
Organic Maps (offline Karten)
Rome2Rio
Waze

Digitales Tagebuch

Find Penguins und
Polarsteps

Beide Apps ermöglichen es dir deine Reise zu tracken, Fotos hochzuladen, anderen Reisenden zu folgen …

Sicherheit auf Reise


Bitwarden (Passwort-Manager)
FinanzGuru (Alle Konten und Verträge auf einen Blick)
NordVPN (VPN)
Sicher Reisen (vom Auswärtigen Amt)

Social Media

Capcut
Instagram
Photoshop Express
TikTok
Youtube
Facebook (Gruppen für Reiseplanung)

Sprache/Kommunilation

Duolingo (kostenlose Sprachübungen)
Translator
google Übersetzer
WhatsApp
Satelite (Telefonieren ohne Sim-Karte)

Geld

Währung (Umrechnungs-App)
ATM free saver (kostenlose Bankautomaten finden)
PayPal

Wetter

Windy (Wetter App)

Internet auf Reisen ist heute unverzichtbar:

Ob Navigation, WhatsApp, Taxiapps wie Grab oder die Suche nach dem nächsten Restaurant – ohne mobiles Netz geht es kaum noch. In über zwei Jahren Weltreise haben wir jede Variante für dich getestet: von der günstigen lokalen SIM-Karte vom Straßenstand über die klassische Touristen-SIM am Flughafen bis hin zur modernen eSIM.
Wir stellen dir hier die vier besten Alternativen mit all ihren Vor- und Nachteilen vor, damit du die perfekte Wahl für dein nächstes Abenteuer treffen kannst.

Vor der Reise

Ein Jahr lang für eine Weltreise zu sparen, erfordert Planung und Disziplin, aber es kann auch eine spannende Herausforderung sein! Hier sind einige Tipps, die dir helfen können, dein Sparziel zu erreichen.

Budget erstellen:
Einnahmen und Ausgaben analysieren: Erstelle eine Übersicht über deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben, um zu sehen, wo du Einsparungen vornehmen kannst.

Sparziel festlegen:
Bestimme, wie viel Geld du für deine Weltreise benötigst, und setze dir ein konkretes monatliches Sparziel.

Ausgaben reduzieren:
Lebensstil anpassen: Überdenke deine Ausgaben für Essen, Freizeit und andere Bereiche. Koche mehr zu Hause, anstatt auswärts zu essen, und reduziere unnötige Ausgaben.

Abonnements kündigen:
Überprüfe deine Abonnements (Streaming-Dienste, Fitnessstudio, Zeitschriften) und kündige, was du nicht wirklich nutzt.

Handyvertrag umstellen:
Viele Anbieter erlauben eine Vertragsruhe, bei der du nur Grundgebühren zahlst (z. B. 5 Euro/Monat).

Alternativ: Kündige deinen Vertrag und wechsle zu einem Prepaid-Tarif. Im Ausland sind lokale SIM-Karten oft günstiger.

Gebraucht kaufen:
Kaufe gebrauchte Kleidung, Möbel oder Elektronik, um Geld zu sparen.

 

Was passiert mit deiner Wohnung und deinen Möbeln?

Untervermietung:
Eine der effektivsten Methoden, um Miet- und Nebenkosten zu sparen. Prüfe, ob dein Mietvertrag eine Untervermietung erlaubt, und kläre die Bedingungen mit deinem Vermieter.

Plattformen wie Airbnb oder WG-Gesucht können helfen, einen Mieter für die Zeit deiner Abwesenheit zu finden. Wir haben unsere Mieter über ebay Kleinanzeigen gefunden.

Wenn du die Wohnung möbliert untervermietest, kannst du eventuell auch etwas mehr Miete verlangen.

Strom und Gas pausieren:
Melde deinen Strom- und Gasverbrauch bei deinem Anbieter ab oder auf ein Minimum herunter. Bei längeren Reisen (z. B. ein Jahr) kannst du die Verträge evtl. sogar vollständig kündigen.

Beispiel: Wenn du keine Geräte angeschlossen lässt, zahlt du oft nur Grundgebühren (ca. 10-20 Euro/Monat).

Wohnung aufgeben und Möbel einlagern:
Wenn du länger unterwegs bist und nicht an deinen Wohnort gebunden bist, kannst du überlegen, die Wohnung komplett aufzugeben.

Lagerräume für Möbel gibt es bei Anbietern wie MyPlace oder Shurgard, oft ab 50 Euro pro Monat.

Hausrat-Versicherung kündigen oder aussetzen:
Wenn deine Wohnung leer steht oder du deine Möbel einlagerst, kannst du den Versicherungsschutz ggf. pausieren oder kündigen. Viele Versicherer bieten flexible Modelle für längere Abwesenheiten an.
Alternativ: Bei Untervermietung den Schutz prüfen und ggf. anpassen/kündigen.

zusätzliche Einnamen generieren

Nebenjob:
Suche dir einen Teilzeitjob oder einen Nebenjob, um zusätzliches Einkommen zu erzielen. Das kann in einem Café, im Einzelhandel oder als Freelancer sein.

Hobbys monetarisieren:
Überlege, ob du deine Hobbys (z.B. Fotografie, Handwerk, Schreiben) in ein kleines Geschäft umwandeln kannst.

Online-Plattformen nutzen:
Verkaufe nicht mehr benötigte Gegenstände auf Plattformen wie Vinted, eBay oder Kleinanzeigen.

Auto verkaufen:
Wenn du dein Auto nicht abmelden und privat irgendwo unterstellen kannst, könntest du es verkaufen.

Was haben wir gemacht?

AirBnB:
Wir haben unser Gästezimmer über AirBnB vermietet. Das hat sehr gut funktioniert und war nach dem Autoverkauf die zweitgrößte Einnahme.

ebay & Co:
Wir haben aussortiert und zeitweise täglich Packete verschickt.

Blut- und Plasmaspende:
Je nach Anbieter bekommt man eine Aufwandentschädigung. (Zusätztlich zur guten Tat und dem eigenem Blut-Check) Plasma-Spenden sind, im Gegensatz zur Blutspende, alle paar Tage möglich, wenn es deine Weete zulassen.

Online Umfragen:
Beim Fernsehgucken nebenher ein paar online Umfragen ausfüllen – kann man machen. Hat uns nicht viel eingebracht.

klassischer Trödelmarkt:
Wir waren 2x trödeln und haben selber einen Haus- und Hoftrödel mit den Nachnbarn veranstaltet.

Was sonst noch?

Sparstrategien:
Automatisches Sparen: Richte einen automatischen Überweisungsauftrag ein, der jeden Monat einen festen Betrag auf ein separates Sparkonto überweist.

Spar-Challenges:
Nimm an Spar-Challenges teil, wie der 52-Wochen-Spar-Challenge, bei der du jede Woche einen bestimmten Betrag sparst.

Cash-Only-Methode:
Verwende Bargeld für deine täglichen Ausgaben, um besser zu kontrollieren, wie viel du ausgibst.

Reisevorbereitungen treffen

Reiseangebote nutzen:
Halte Ausschau nach Sonderangeboten und Rabatten für Flüge und Unterkünfte, um Geld zu sparen.

Lass dir nur noch Nützliches für die Reise schenken!

Fortschritte dokumentieren:
Halte deine Fortschritte fest, um zu sehen, wie viel du bereits gespart hast und um dich selbst zu belohnen.

Viel Erfolg!

 

Während der Reise

Hier sind einige der besten Strategien, die dir helfen können, dein Budget zu optimieren:

Budgetliste:
Führe undbedingt eine detailierte Budgetliste, aufgeteilt nach Unterkunft, Transport, Essen, Snacks, Aktivitäten, Extras

Unterkunftskosten reduzieren:
Wähle günstige Unterkünfte wie Hostels oder AirBnBs

Langzeitaufenthalte:
Verhandle über längere Aufenthalte oder nutze Plattformen für monatliche Buchungen, um Rabatte zu erhalten

Housesitting oder Volunteering:
Gebe deinem Gastgeber einige Stunden deiner Zeit gegen einen kostenlosen Aufenthalt.

Transportkosten minimieren:
Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Reise mit Bussen oder Bahnen anstatt mit Taxis oder Flügen.

Internationaler Bus zwischen Ecuador und Peru

Reise langsam:
Verbringe mehr Zeit an einem Ort. Das reduziert Transportkosten und oft auch Unterkunftskosten.

Essen und Trinken:
Selber kochen: Nutze die Küchen in Hostels oder kaufe frische Zutaten auf lokalen Märkten und koche selbst. Das spart erheblich im Vergleich zum Essen gehen

Street Food:
In vielen Ländern gibt es günstige und leckere Street-Food-Angebote.

Street-Food in Thailand

Sonstige Tipps:
Traue dich und verhandle Preise (in Ländern, in denen das üblich ist): Sei bereit, bei Unterkünften und Aktivitäten zu verhandeln. Oft lassen sich bessere Preise erzielen, wenn man direkt vor Ort nachfragst.

Saisonale Reisen:
Plane deine Reisen außerhalb der Hochsaison, um von niedrigeren Preisen für Flüge und Unterkünfte zu profitieren.

Große Worte und die Suche nach dem Sinn

Wir wollen mit dieser Reise unser Leben nicht nur verändern, sondern es vielleicht sogar ein Stück weit neu ordnen. Das klingt nach großen Worten, oder? Aber eigentlich ist es ganz simpel: Wir möchten unserem Alltag mehr Sinn geben und nicht mehr nur gemütlich im „Immer-weiter-so“ verharren.

Die Basis – zu Hause:

Wir haben schon zu Hause angefangen unseren Alltag kritischer zu hinterfragen. Wir haben Beete und Bienenhotels angelegt, beziehen Öko-Strom und nutzen ein Balkonkraftwerk. Ein Auto wurde verkauft, das Fahrrad wurde zum treuen Begleiter für den Weg zur Arbeit oder zum Einkauf, und im Homeoffice haben wir versucht, unseren Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Wir haben Bio-Produkte gekauft, Regenwald geschützt und unsere Flüge ausgeglichen. Wir dachten, wir wären auf einem guten Weg.

Das Paradoxon: 2 Jahre Weltreise vs. Umweltschutz

Und jetzt? Jetzt stehen wir hier und planen, zwei Jahre lang „um die Welt zu fliegen“. Wir sind uns absolut bewusst, wie schwer es aus dieser Position heraus ist, für Nachhaltigkeit zu argumentieren. Es ist ein Widerspruch, den wir nicht einfach wegdiskutieren können.

Stattdessen suchen wir nach einem Mittelweg. Wir wollen reisen, ja – aber wir wollen auch etwas zurückgeben. Wir möchten Naturschutzprojekte sichtbar machen, als Freiwillige vor Ort anpacken und schauen, wo wir vielleicht jemanden  supporten können.

* Werbekampagne „Beyond Petroleum“ des britischen Mineralölunternehmens BP, um die Aufmerksamkeit vom eigenen massiven CO2-Fußabdruck der Wirtschaft auf Individuen um- und damit von sich abzulenken)

unser Weg: mehr als nur ein CO2-Fußabdruck*

Wir möchten uns nicht nur auf eine einzige Zahl – unseren persönlichen CO2-Fußabdruck – reduzieren lassen. Aber wir möchten unser Tun täglich hinterfragen und dort besser werden, wo wir es selbst in der Hand haben:

Bewusster Konsum:
Wir setzen auf nachhaltige Produkte wie feste Seifen und Deocremes. Gehen zum Schuster statt neu zu kaufem.

Ernährung & Lifestyle:
Wir reduzieren unseren Fleischkonsum stark und meiden Fast-Food-Ketten.

Lokale Wertschöpfung:
Keine großen Hotelketten oder All-Inclusive-Ressorts. Unser Geld soll dort ankommen, wo wir sind – bei den Menschen vor Ort.

Müll & Plastik:
Eigene Wasserflaschen sind Standard, Müll wird korrekt entsorgt.

Nachhaltige Touren:
Bei der Planung unserer Routen suchen wir gezielt nach Anbietern, die Umweltprojekte unterstützen.

Wir nehmen das Motto „Take Only Memories, Leave Only Footprints“ ernst. Wir wissen, dass unsere Fußabdrücke durch die Flüge tief sein werden, aber wir geben unser Bestes, dass dort, wo wir waren, vielleicht auch etwas Positives zurückbleibt.

Bisher haben wir unsere Flüge hier ausgeglichen:

Weltreise-Planung in 5 videos

Beim Anklicken öffnen sich die Videos in Youtube.

Wir konnten dir bei deiner Planung helfen –
oder dich inspirieren?

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Vielen, vielen Dank! Sabrina und Tom