Isla Isabela
Die Schönste unter den Inseln
Die Fähren zwischen den Inseln fahren morgens (es gibt auch Nachmittags-fahrten) zu ziemlich unchristlichen Zeiten. Nach Isabela um 7 Uhr, zurück nach Santa Cruz um 6 Uhr. Kosten pro Person 30$ vor Ort, oder 35$ online.
Wir stehen also mit einer ordentlichen Masse an Touristen morgens um 6:15 am Pier (eigentlich soll man 1 Stunde vorher da sein) und warten auf unsere Boardkarten. Die ausgehändigt, geht‘s zum nächsten Anstellen (Gepäck-Kontrolle) und dann zur dritten Schlange: Verteilung auf die Taxi-Boote zu den Fähren (Auch hier der obligatorische 1$ pP) Das geht recht flux – wir müssen aber etwas an Board warten, bis die letzen Gäste eingetroffen sind.
Die Überfahrten zwischen den Inseln sind häufig recht kibbelig (Vor allem in den Sommermonaten). Wir haben im Februar auch nicht so richtig Glück und die ersten befüllen ihre K***tüten. Wir schließen die Augen und verschlafen zum Glück das meiste der 2-Stunden-Fahrt.
Angekommen (Taxi-Boot. 1$ pP) gönnen wir uns ein Taxi zum Hotel, (man kann aber auch ca. 15-20 min in den Ort laufen) checken ein, Sabrina macht ein Schläfchen und ich gehe los: Tourpreise im Ort checken. Und das lohnt sich tatsächlich. Bei jeder Tour gibt es einen Anbieter, der sie günstiger anbietet als die anderen. Unser Hotel macht aber tatsächlich bei der Tour, die ich gerne machen würde, den günstigsten Preis und unsere große Inseltour bietet nur ein einziger Anbieter an. Die Klassiker: Túneles und Tintoreras lohnen aber den Vergleich, genau wie die Vulkantouren.
Wer wenig Geld zur Verfügung hat, dem sei hier gesagt, es gibt aber auch einen absolut kostenlosen und fantastischen Schnorchelspot direkt am Pier (also fußläufig vom Ort): Concha de Perla! Ein Traum. Und wer hier nicht mehr schnorcheln möchte kann 300 meter weiter auf der anderen Seite vom Pier zusammen mit Seelöwen am Strand liegen. Oder direkt im Ort am Strand mit Meerechsen abhängen …
Als wir angekommen sind, waren die Straßen (fast alle Sandpisten) teilweise noch vom letzen heftigen Gewitter überschwemmt und wir mussten ein wenig waten. Die nächsten Tage war es aber meist sonnig und gegen Abend wolkig (mit den schönsten Sonnen-untergängen, die man sich vorstellen kann). Da einige Restaurants eh erst spät (19 Uhr) öffnen ist es also quasi Pflichtprogramm mit einem Sundowner (happy hour ist eigentlich überall) am Strand zu sitzen (z.B. besonders schön im Pink Iguana) und fassungslos in den Himmel zu glotzen, wie schön Isabela und dieser Planet doch sein kann.
Auf Isabela hätten wir noch länger bleiben können. Die Insel ist unserer Meinung nach (und die der meisten anderen Reisenden auch) die schönste, relaxte und ruhigste aller 3 Hauptinseln.
Neben einem langen schönen Strandspaziergang und dem Besuch des Flamingo-Sees (im Ort) haben wir diese beiden Touren gebucht:
Puerto Vilamil
Kurze Info:
Isabela Island ist die größte Galapagos-Insel und eine der spektakulärsten. Die Kombination aus vielfältiger Tierwelt und spektakulären Vulkanlandschaften ist sicherlich schwer zu überbieten.
Puerto Villamil ist ein ruhiges (und das einzige) Dorf der Insel. Es gibt einen wunderschönen Strand – vielleicht der beste auf Galapagos – zum Abhängen und Entspannen. Puerto Vilamil bietet trotzdem ausreichend Bars, Restaurants und Geschäfte für ein paar coole Tage. 1-2 der großartige Tagesausflüge rund um die Insel müsts ihr buchen! In Puerto Villamil gibt eine kleine medi-zinische Klinik, eine Apotheke und ein paar Lebensmittelgeschäfte. Es gibt keine Bank, aber einen Geldautomaten.
Meerechsen
Touren/Aktivitäten an Land
Mauer der Tränene:
Sechs Kilometer von der Stadt entfernt befindet sich die Mauer der Tränen: eine 100 m lange und 6 m hohe, schwarze Lavawand, die von Sträflingen aus Isabelas ehemaliger Strafkolonie gebaut werden musste. Schöner Spaziergang (Fahrradtour) der am Strand von Puerto triitsgebühr)Vilamil beginnt.
Arnaldo Tupiza Centro de Crianza:
Das Isabela Turtle Breeding Center liegt kurz hinter dem Ort und ist über einen Boardwalk zu erreichen. (Eintrittsgebühr)
Sierra Negra Vulkan:
Im Hochland von Isabela gibt’s eine ganz andere Welt. Euch erwartet erst üppige Vegetation und Biofarmen. Dann rauchenden Vulkane.
Der Vulkan Sierra Negra hat den zweit-größten Krater der Welt. Ihr könnt ver-schiedene geführte Touren verschiedener Länge buchen.
Touren/Aktivitäten im/auf dem Wasser
Los Túneles
(einzigartige Lavatunnel, ideal zum Schnorcheln mit Haien, Schildkröten und Rochen)
Pinguine & Meerechsen
an den Stränden
Schnorcheln bei den Tintoreras
kleine Haie garantiert!
Concha de Perla
kostenloser Top-Schnorchel-Spot
Kayak-Touren
in der Lagune
Concha de Perla
Galapagos Flamingo
Natur & Tiere
Das südliche Hochland rund um den Sierra Negra Vulkan ist von Wald und Gesbüsch bedeckt, der perfekte Lebensraum für Galapagos-Schildkröten.
Ein Teil dieses Lebensraums wurde in Bio-Bauernland umgewandelt, um die lokale Bevölkerung zu ernähren, während der Rest für Wildtiere geschützt ist. (Hab ich auf meiner Vulkantour besucht)
An der Südküste gibts Korallenstrände, Mangroven, Kaktuswälder und Feuchtgebiete.
Der Bolivar-Kanal an der Westküste der Insel Isabela hat kälteres Wasser als andere Gebiete des Archipels. Die reichen Nährstoffe hier ziehen mehrere Wal- und Delfinarten an. Es gibt eine stationäre Orca-Gruppe und wir haben sogar einene Walhai gesehen!
Niergendwo auf Galapagos leben mehr Pinguine als auf Isabela.
Fünf verschiedene Arten von Riesen-schildkröten nennen Isabela Island ihre Heimat. Ihr könnt im Arnaldo Tupiza Turtles Breeding Center alles über sie erfahren.
Isabela Island ist eine von zwei Galapagos-Inseln, auf denen die endemischen flugunfähigen Kormorane leben.
Beim Schnorcheln in Los Tuneles wewrden euch Riffhaie und Seepferdchen begegnen.
In Puerto Vilamil könnt ihr im Ort Flamingos finden.
Sowohl Galapagos-Seebären und Seelöwen leben an der Küste von Isabela.
Isabela Island hat auch die meisten der üblichen Seevögel von Galapagos: Blaufußtölpel, Fregattvögel, Pelikane, Tropikvögel, Reiher und mehr.
Der ungewöhnlichste Bewohner der Insel Isabela ist der Pink Iguana. Dies ist der einzige Ort der Welt, wo sie leben: An den unberührten Hängen des Wolfsvulkans.
Strände
Port Vilamil Strand
Der lange schöne Sandstrand ist ein idealer Ort zum Schwimmen, Surfen, Entspannen und, vor allem zum Sonnenuntergang, ein großartiger Ort, um in den Bars am Meer in einer Hängematte einen Cocktail zu trinken.
Concha de Perla (Schnorcheln)
Kleine Bucht aus klarem, ruhigem und kristallklarem Wasser direkt neben dem Fähranleger. Der Einstieg ist über einen Holzbohlenweg zu erreichen. Mit Glück kann man mit Seelöwen und Pinguinen schnorcheln. Auf der anderen Seite des Fähranlegers gibt es einen Sanstrand:
Playa Isabela
Dort gibt es auch reichlich Schattenplätze unter Bäumen. (Die auch die Seelöwen mögen)
Playa del Amor
Versteckter Strand mit kristallklarem Wasser.
Minas de Azufre
Eine etwa 5 stündige Wanderung (hin und zurück) Man wird vom Hotel abgeholt und dann esrt zum Nationalpark-Büro gefahren (letztes WC) und dann weiter bergauf und immer entlang der Westseite der Sierra Negra-Caldera vorbei, bis der Weg endet.
Anschließend geht es einen steilen Hang weiter in die Caldera hinein. Man überquert sie und erreicht schließlich eine Stelle auf der anderen Seite, an der mehrere Schwefelfumarolen zu sehen sind.
Ich war etwas enttäuscht von der Tour (und vor allem vom Guide, der eigentlich bilingual sein sollte, sich aber den Aufwand für nur einen einzigen englischsprachigen Gast gespart hat. On top haben sie mich an den Schwefelfeldern zurückgelassen und sind einfach ohne mich zurück gegangen.
Ganz cool hingegen war noch, dass wir auf die Farm eines anderen Guides gefahren sind und dort nach der anstrengenden Wanderung reichlich frischhes Bio-Obst probieren durften.
Schnorchel-Tagestour
Orcatour:
Unsere Orcatour lief auch nicht ganz so, wie gedacht. Das machen Touren zur Tierbeobachtung ja schon mal häufiger – und das ist auch fein.
statt Orcas gab’s einen Walhai!
flugunfähige Kormorane
Nach einer wirklich langen Fahrt besuchen wir planmäßig und schnorchelnd die kleine Kolonie der flugunfähigen Kormorane.
Nach 2 kurzen Mantasichtungen gab es dann leider keine Orcas. Dafür völlig unverhofft: Ein 8 Meter langes Walhai-Weibchen. Wahnsinn!
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Vielen, vielen Dank! Sabrina und Tom
Touren auf Galapagos*
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