Georgien

Alles wichtige auf einen Blick!

Der erste Gedanke war ehrlich gesagt kein besonders schlauer. Irgendwas zwischen „Moment, liegt Georgien jetzt eigentlich in Europa oder Asien?“ und „Warum hat mir davon früher keiner erzählt?“ — wobei Letzteres rückblickend fast schon frech wirkt.
Georgien. Dieses Land, das sich anfühlt wie ein Geheimtipp, der eigentlich längst keiner mehr ist, aber sich hartnäckig so benimmt.

Georgien ist kein Land, das sich sofort erklärt. Es legt dir nicht freundlich den Arm um die Schulter. Eher schaut es dich erstmal prüfend an. Die Berge des Kaukasus stehen da wie alte Türsteher, wortkarg, ein bisschen einschüchternd. Die Bewohner dieser Region übrigens auch manchmal …
Dazwischen Dörfer, Weinreben, klapprige Ladas, Schlaglöcher, Klöster, Hochhäuser. Wilde Mischung.

Und dann dieses Essen. Meine Güte. Chatschapuri! Khinkali — diese dicken, saftigen Teigtaschen — isst man nicht nebenbei. Man zutzelt, schlürft, genießt. Und nicht mit Messer und Gabel. Wurden freundlich ausgelacht. Zu Recht.

Erfahrt…
… hier alles Wichtige für euren Georgien-Urlaub.

Erlebt …
… Georgiens Highlights!

Entdeckt …
…. das Land auf der perfekten Rundreise mit uns!

Visum

Deutsche, Schweize und österreichische Staatsangehörige benötigen zur Einreise und dem Aufenthalt bis zu 360 Tagen kein Visum.
Bei Direktflügen reicht sogar der deutsche oder österreichische Personalausweis. Sicherer ist aber immer der, noch 6 Monate bei Einreise gültige, Reisepass. Bei Ankunft wird eine Aufenthaltsgenehmigung für 90 Tage erteilt, die aber auf bis zu 360 Tage verlängert werden kann.

Wichtig: ab 01. Januar 2026:
Du brauchst bei der Einreise eine gültige Kranken- und Unfallversicherung, die für die gesamte Dauer des Aufenthalts gilt und eine Mindestdeckungssumme von 30.000 Georgischen Lari (rund 10.000 Euro) aufweist.
Der Nachweis ist verpflichtend und ist in englischer oder georgischer Sprache sowohl digital als auch in Papierform zulässig.

Tiflis

Geographie

Hauptstadt:
Tiflis

Zeitzone:
UTC +4 (keine Sommerzeit)

Fläche:
70.000 km²
(ungefähr so groß wie Bayern)

 

Bevölkerung

Einwohnerzahl:
3.7 Millionen (2024)

Sprachen:
Georgisch, ca 3.5 Mio
Mingrelisch, ca. 500.000
Armenisch, ca. 400.000
Aserbaidschanisch, ca. 300.000
Abchasisch, ca. 100.000
Ossetisch, ca. 100.000

(Quelle: Wikipedia)

Englisch wird in den großen Städten häufig verstanden. Russisch ist noch weltverbreitet (seit der Unabhängigkeit aber rückläufig)

Religion:
Georgisch-Orthodox, ca. 84%

Feiertage:
Weihnachten (07.01.)
intern. Frauentag (08.03.)
Unabhängigkeitstag (26.05.)

LGBTQ+
Homosexuelle Handlungen sind seit 2000 legal, 
Anti-diskriminierungsgesetze seit 2014 in Kraft.
Allerdings hat das georgische Parlament 2024 ein LGBT-Propaganda-Gesetz nach russischem Vorbild gegen die Opposition und die Staatspräsidentin verabschiedet. Die Situation ist angespannt und Gewalt nicht selten. Weder gibt es gleichgeschlechtliche Ehen noch werden Eingetragene Partnerschaften erlaubt.

Reise-Infos

Adapter nötig?
Nein

Impfungen:
keine vorgeschriebenen
Impfungen.

Apps:
Bolt (Taxi)
Google Maps/Organic Maps
(Offline-Karten nutzen,
z.B. im Kaukasus)

Kaukasus: häufig schlechter oder kein Empfang

Georgische Lari

Währung & Preise

Währung:
Georgischer Lari (GEL)

Preisniveau:
günstig

kostenlos Geld abheben:
Ist in Georgien nicht möglich. Die geringsten Gebühren erheben die ATMs der Basis Bank.

Trinkgeld:
Trinkgeld ist üblich, aber nicht zwingend; 
5-15 % sind in Restaurants, Cafés und für Taxifahrer angemessen,
oft durch Aufrunden des Betrags
. Prüfe aber vorher die Rechnung auf evtl. schon inkludierte Servicegebühren!

Kreditkarte, Bargeld & ATMs

Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und Supermärkten akzeptiert

Bargeld ist trotzdem wichtig – vor allem für Märkte, Taxis & kleine Cafés

Geldautomaten sind überall verfügbar. Von Bank zu Bank fallen unterschiedliche Gebühren an.

kostenlos Geld abheben:
Ist in Georgien nicht möglich. Die geringsten Gebühren erheben die ATMs der Basis Bank.

Sicherheit

Sicherheitslage für Reisende:
Generell sehr sicher

Trinkwasser:
Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Zähneputzen ist aber ok.

bester Telefonanbieter: Magti

Sim-Card & Telefon-Anbieter

MagtiCom: Der Marktführer mit der besten Netzabdeckung

Beeline: Eine weitere Option, die Prepaid-SIMs und gute Tarife anbietet, besonders an Flughäfen verfügbar.

Cellfie: Bekannt für sehr günstige Tarife, perfekt für preisbewusste Nutzer.

Internet / Wlan / Whatsapp

Kostenloses WLAN in Cafés, Restaurants und Hotels weit verbreitet

SIM-Karten mit viel Datenvolumen sind günstig und schnell besorgt

WhatsApp wird sehr häufig genutzt – sowohl privat als auch geschäftlich.

Beste Reisezeit für eine Georgien-Rundreise

Allgemeines zum Rundreise-wetter

Die Tabelle oben gibt Durchschnittswerte für ganz Georgien an. Es gibt natürlich deutliche regionale Unterschiede. Sie dient nur als grobe Richtlinie.

Die beste Reisezeit für deine Georgien-Rundreise ist der späte Frühling im Mai/Juni und der Herbst im September/Oktober: Dann erwarten dich milde Temperaturen, wenig Regen und ideale Bedingungen für Kultur, Weinproben und die ersten/letzten Wanderungen in den Bergen.
Der Sommer dazwischen wäre perfekt, wenn du vor allem auf  Hochgebirgstouren in den Kaukasus willst. April und November können schon/noch schön sein.
Der Herbst ist natürlich besonders perfekt für Weinliebhaber.

Saisonales Wetter:

Frühling (April – Juni):
Angenehme Temperaturen, blühende Natur. Ideal für Kultur, Stadtbesichtigungen (Tiflis, Mzcheta) und die ersten Wanderungen.

Sommer (Juli – August):
Perfekt für Wanderungen in den schneefreien Hochgebirgen (z.B. Swanetien, Kaukasus) und Badeurlaub am Schwarzen Meer. Im Flachland und vor allem in Tiflis wird es unerträglich heiß.

 

Herbst (September – Oktober):
Oft als die beste Zeit für Kultur und Genussreisende angesehen. Weinlese (Kachetien), farbenprächtige Natur, milde Temperaturen um die 20°C. Wanderungen sind noch gut möglich, aber in höheren Lagen wird es kühler.

Winter: (November – März):
Für Skifahrer und Liebhaber von verschneiten Landschaften, aber weniger ideal für allgemeine Rundreise, da viele Pass-Straßen geschlossen sind.

Reisezeit nach Interessen

Vogelbeobachtung:
Im Herbst (Ende August bis Mitte Oktober) sammeln sich über 1 Million Zugvögel nahe Batumi. Eine der beiden Hauptflugrouten von Eurrasien nach Afrika verläuft über den Kaukasus und entlang der Schwarzmeerküste.

Wandern (Hochgebirge):
Juli und August sind optimal, da die Pässe schneefrei sind.

Weinreisen/Kultur:
September und Oktober (Weinlese) sind ideal.

Fotografie:
Der Herbst für Farben, der späte Frühling/frühe Sommer für Nationalparks.

Die meisten Reisenden werden per Flugzeug einreisen. Georgien hat drei Internationale Flughäfen:

Tiflis (TBS)

Internationaler Flughafen Tiflis (TBS) ist Georgiens größter Flughafen, 24/7 geöffnet, bietet kostenloses WLAN und liegt ca. 20–30 Minuten südlich vom Zentrum. Am besten erreicht man Tiflis mit dem Mietwagen vom Flughafen oder man ruft sich ein Bolt. Der Flughafen ist nicht an das Metro-Netz angeschlossen. Dafür müsst ihr mit dem  Bus 337 (Haltestelle ist vor der Ankunftshalle) bis zum Station Square in Tiflis fahren.

Kutaissi (KUT)

Der internationale Flughafen Kutaissi (KUT) wird von einigen Billigfluglinien angeflogen. Der Dawit-der-Erbauer-Flughafen ist der zweitgrößte Verkehrsflughafen in Georgien. Er liegt 14 Kilometer westlich von Kutaissi.
Jährlich können bis zu 2,5 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Vor allem die Billig-Airline Wizz Air bedient den Flughafen von einigen europäischen Zielen (auch aus Deutschland).

Batumi (BUS)

Batumi erreichst du über den internationalen Flughafen Batumi, der saisonal von verschiedenen europäischen Städten angeflogen wird. Der Flughafen liegt am südlichen Ende der Innenstadt. Du bist also quasi schon in der Stadt, wenn du gelandet bist. Von hier gehts am einfachsten mit einem Bolt weiter.

Die Ankunft ist überall gleich: Jemand versucht, dir ein überteuertes Taxi anzudrehen. Und du denkst kurz: „Och komm, vielleicht diesmal?“ Nein. Nicht tun! Ruf die per App ein Bolt.

Unterwegs in Georgien

Zug:
Verbindungen mit der Georgischen Bahn gibt es zB. zwischen Tiflis,  Batumi, Kutaissi und Jerewan (Armenein). Der Hauptbahnhof (Tbilisi Central Railway Station) ist nicht an die Metro angeschlossen!

  • Online-Buchung möglich (englische Website vorhanden).

  • Moderne Züge auf Hauptstrecken, ältere Modelle auf Nebenstrecken.

Marschrutka:
In Tiflis ist die Didube Bus Station der Hauptknotenpunkt für Überlandfahrten mit Marschrutkas (Kleinbussen) und regulären Bussen in alle Teile Georgiens und Nachbarländer;
Er ist chaotisch, bietet aber eine große Auswahl an günstigen Fahrten. Er liegt etwas außerhalb des Zentrums (Nähe der Metrostation Didube – blaue Linie). Stell dich auf Trubel, Verhandlungen und ein authentisches georgisches Erlebnis ein! 

Es gibt verschiedene Bereiche für verschiedene Destinationen (z. B. eine Sektion für Batumi, eine für Kasbegi). Frage einfach nach dem Ziel, die Einheimischen helfen meistens.

  • Weit verbreitetes Verkehrsmittel im gesamten Land.
  • Sehr günstig, jedoch unregelmäßige Fahrpläne je nach Region.
  • Häufig Startpunkte an größeren Busbahnhöfen.
  • Ideal für kürzere und mittlere Distanzen sowie Verbindungen zwischen Städten.

    Reisebusse:
    (z.B. von Metro Georgia oder CityBus), die man oft online buchen kann und die etwas teurer, aber bequemer sind.

    Fahrkarten:
    Oft kauft man die Tickets direkt beim Fahrer oder an kleinen Ständen. Verhandle den Preis, besonders bei Marschrutkas, die nicht zu den großen Linien gehören.

    Taxis:

    • Häufig ohne Taxameter.

    • Viele Fahrer versuchen Festpreise zu verhandeln, oft überteuert.
    • Empfehlung: nur per Bolt oder bevorzugt per App bestellen.

     

    Bolt – dein bester Freund

    Ganz ehrlich? Bolt ist hier König. Funktioniert fast überall, ist transparent, nicht ganz so preissensibel wie Grab in Südostasien, aber zuverlässig. In Tiflis brauchst du fast nie ein klassisches Taxi.

    • Die wichtigste und zuverlässigste App für Fahrten in Städten.

    • Klare Preisangaben im Voraus, bargeldlos, flächendeckend in Tiflis, Batumi und Kutaisi.
    • Sicherer und oft günstiger als herkömmliche Taxis.

    Kleiner Tipp: Wenn du nachts am Flughafen in Tiflis ankommst, bestell Bolt am Ausgang links vom Haupttor. Da wirst du weniger von „Taxi? Taxi? Taxi!“ belagert.

    Stadt-Busse:

    In Tiflis: modernes, günstiges Bussystem mit einheitlichen Tickets über die Metromoney-Karte.

    Regionale Busse variieren stark im Komfort; Fahrpläne sind nicht immer online verfügbar.

    Metro Tiflis

    Metro in Tiflis:

    Alles, was du für die Metro  brauchst, ist eine Travel oder eine Metromoney Card (mehr dazu später).

    Es gibt zwar nur zwei Linien (die „grüne“ Sabutarlo-Linie und die „rote“ First Line, die die Stadt grob in Nord-Süd-Richtung durchquert), die sich an der Station „Station Square“ treffen – aber damit kommt man schnell durch die Stadt.

    Die Metrostationen in Tiflis sind zwar nicht ganz so prunkvoll ausgestattet wie die  in Moskau und St. Petersburg, aber trotzdem hat sich ein gewisses „Sowjet-Feeling“ erhalten. Viele Stationen liegen – gerade im Innenstadtbereich – tief unter der Erde und die endlos langen, Original-Rolltreppen aus den 1960er Jahren fahren ratternd in die Tiefe. Auch unterwegs ruckelt und rumpelt es auf der 1966 eröffneten ersten Strecke mitunter ziemlich.

    Die Zugänge zu den Stationen sind mittlerweile komplett digitalisiert. Man hält einfach seine Transportkarte an die entsprechende Kontaktfläche der Drehkreuze und wird eingelassen.

    2 Linien – wenig Schnickschnack

    • Du brauchst eine Metromoney-Karte (kostet fast nix).

    • Fahrten sind super günstig.

    • Stationsbeschilderung in Georgisch & Englisch.

    • Züge fahren häufig, Klimaanlagen in neueren Modellen vorhanden.

    Metro-Tickets:

    Was für Fahrkarten gibt es?
    Die Metromoney Card und die Travel Card.

    Beide Plastikkarten bekommt man an jeder Metrostation oder in Filialen der Bank of Georgia (z.B. am Flughafen), sie kosten ohne Aufladung erstmal zwei Lari.

    Die orange-weiße Metromoney Card funktioniert auf dem Einzelticket-Prinzip: Man bezahlt 1 Lari (ca. 0,36 Euro) für 90 Minuten unbegrenzten Fahrspaß – egal ob in Metro, Bussen oder innerstädtischen Marshrutkas. Dazu lädt man die Karte mit den gewünschten Fahrten auf. z.B. 4 Lari für 4 Fahrten.

    Die blaue Travel Card ist eine Abo-Karte: Man lädt sie an Automaten immer einfach für den gewünschten Zeitraum auf. Von einem Tag (3 Lari) bis zu einem Jahr (250 Lari).

    Achtung: An Metrostationen dauert es immer ein bis zwei Minuten, bis die Aufladung „im System ankommt“. Erst nach dieser kurzen Wartezeit kann man die Drehkreuze passieren.

    Metromoney-Card

    Seilbahnen in Tiflis

    Es gibt gleich mehrere, aber für Touristen ist diese am wichtigsten:
    Zur Narikala-Festung vom Rike-Park  aus über die Kura.

    Standseilbahn in Tiflis (Funicular)

    Zum Mtatsminda. Dort befinden sich ein Freizeit-Park, ein Fernsehturm und ein Aussichtsrestaurant. Auf halber Höhe liegt das Pantheon, ein Friedhof, auf dem bedeutende Georgier und Russen begraben sind.

    Mietwagen:

    Kein Problem in Georgien. Wir haben unseren Mietwagen am Flughafen in Batumi geordert (er wurde uns aber sogar zum AirBnB gefahren. Die Straßen in Georgien können alles: Von perfekter 4 spuriger Schnellstraße über Kopfsteinpflaster bis hin zu schlimmer, schlimmer Schlaglochpiste.

    Buchungsplattformen, auf denen wir suchen:

    google maps

    Man sollte sich nicht auf Google Maps verlassen. Wirklich nicht! Straßen, die es nicht gibt. Abbiegen auf Brücken, die oberhalb der Straße verlaufen, auf der man gerade fährt, falsche Autobahnauffahrten oder Straßen, die nur Feldwege sind. Die Probleme sind mannigfaltig …
    Aber auch die Fahrzeiten sind in Georgien  eher optimistische Schätzungen als Realität.

    Roller & Co:

    Leihroller in Tiflis? Ja, gibt’s. Würde ich’s empfehlen? Hmmm… nur wenn du auf Adrenalin stehst.

    Fahrrad:

    Also… ja. Irgendwie. Man kann in Georgien Fahrrad fahren.

    Wenn du Bock hast: in Batumi geht’s gut, an der Küste auch. In Tiflis eher für Leute mit Abenteuergeist und stabilen Nerven.

    • Tiflis: kaum Radwege, dichter Verkehr – nur für erfahrene Radfahrer empfehlenswert.

    • Batumi: sehr gute Bedingungen entlang der Küstenpromenade.

    • Landesweit: Eher sportliche Herausforderung aufgrund von Steigungen, Straßenqualität und Verkehr.

    • Fahrradtourismus entwickelt sich, ist aber noch nicht flächendeckend ausgebaut.

    Aufschlüsselung der „Tour”-Kosten:

    folgende Kosten sind unter Tour aufgeführt: Botanischer Garten Batumi: 12.5 Euro, Okatse Wasserfall: 12.5 Euro, Martvili Canyon: 12.5 Euro, Prometheus Höhle: 15.5 Euro, Botanischer Garten Kutaissi: 1.5 Euro (1 Person), Burg in Achalziche: 12.5 Euro, Höhlenstadt Wardsia: 10.5 Euro, Seilbahn in Tiflis: 4 Euro. Alle Preise für 2 Personen.

    Aufschlüsselung der „Extra”-Kosten:

    Die unter „Extras” aufgelisteten Kosten setzen sich wie folgt zusammen: SimCard 30.5 Euro, Bankgebühr: 5 Euro, Souvenirs: 60.5 Euro, Bäckerei: 2 Euro, Trinkgelder: 3 Euro, WC: 4.5 Euro, Eiskaffee/Kaffee: 10 Euro, Parkgebühren: 8.5 Euro, 

    Die Preise habe ich auf 50 Cent gerundet

    Preis/Nacht für 2: Bis 25 Euro: . Bis 50 Euro: €€. Ab 50 Euro: €€€.    Mehr Infos zu den Unterkünften findet ihr in den Videos und auf den jeweiligen Städte-Seiten.

    Khachapuri

    Hauptgerichte

     

    Khachapuri – Das berühmte georgische Käsebrot in vielen Varianten (am bekanntesten: Adjaruli-Khachapuri mit Ei und Butter).

    Khinkali – Handgedrehte Teigtaschen mit Fleischfüllung (Rind, Lamm oder Schwein), Brühe und Gewürzen. Man isst sie traditionell mit den Händen.

    Chakhokhbili – Hühnergericht mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern.

    Ojakhuri – Gebratenes Schweinefleisch oder Huhn mit Kartoffeln, Zwiebeln und Gewürzen.

    Mtsvadi – Georgischer Schaschlik: gegrillte Fleischspieße über offenem Feuer, meist mit Brot und Granatapfelsoße.

    Vegetarisches

    Lobio – Eintopf oder Paste aus roten Bohnen, oft mit Walnüssen und Knoblauch verfeinert.

    Pkhali – Gemüsepasten aus Spinat, Roter Bete oder Aubergine mit Walnüssen, Knoblauch und Essig.

    Chvishtari – Maismehlfladen mit geschmolzenem Käse im Inneren.

    Mchadi – Einfacher Maisfladen, oft als Brotbeilage serviert.

    Badrijani Nigvzit – Gebratene Auberginenröllchen mit Walnuss-Knoblauch-Paste.

    Suppen & Eintöpfe

    Kharcho – Würzige Rindfleischsuppe mit Reis, Walnüssen und Tomatenbasis (traditionell mit Koriander, kann aber weggelassen werden).

    Chikhirtma – Hühnersuppe mit Ei-Zitronen-Sauce, cremig und aromatisch.

    Lobiani – Fladenbrot mit Bohnenfüllung – häufig als sättigende Zwischenmahlzeit gegessen.

    Churchkhela

    Süßes

    Churchkhela – Walnüsse, die auf einer Schnur aufgefädelt und in Traubensaft-Mehl-Masse getaucht werden; getrocknet wie „georgische Energie-Riegel“.

    Pelamushi – Süßer Traubenpudding aus Traubensaft und Maismehl.

    Gozinaki – Karamellisierte Nüsse (meist Walnüsse) in Honig – ein typisches Neujahrsgebäck.

    Weinprobe auf Chubini

    Getränke

    Chacha – „georgischer Grappa” – ist Georgiens starkes Nationalgetränk. Ein klarer, oft selbstgebrannter Tresterbrand (Traubenschnaps), hergestellt aus den Resten der Weintrauben (Schalen, Kerne, Stiele) nach der Weinherstellung.

    Wein – Die traditionellen Qvevri-Weine, die in großen Tonamphoren vergoren und gereift werden, haben uns mit ganz neuen Geschmäckern überrascht. Unbedingt ausprobieren! Z.B.:

    Qvevri-Weine
    (z.B. der dbernsteinfarbene Weißwein:
    Amber): in unterirdischen Tonamphoren (Qvevris) mit Schalen und Kernen hergestellt

    Saperavi (Rotwein):
    Sehr dunkle Farbe, Aromen von schwarzen Früchten (Kirsche, Brombeere), Gewürzen und Kakao. Sehr robust.

    Ojaleshi (Rotwein):
    Lieblich bis halbtrocken, mit Aromen von Kirschen, Himbeeren und einem Hauch Kiefer.

    Rkatsiteli (Weißwein):
    Erfrischend mit Frucht- und Blütenaromen.

    Tsitska-Tsolikouri (Weißwein):
    Frische, aromatische Weine, oft mit Zitrus-, Tropenfrucht- und leichten floralen Noten.

    Probiert euch einfach durch …

    Tiflisi Vorontsovze

    Gemütliches Restaurant mit große Außenterrasse und schnellem Service in NEu-Tiflis. Sehr gutes georgisches Essen zu fairem Preis. Schöner Blick auf den Fernsehturm.

    2/7 Zaarbriuken Square, Tbilisi
    Öffnungszeiten:
    täglich: 11:00 bis 02:00 Uhr

     

    Hoergaarden Kutaissi

    Hoegaarden-Kutaisi ist ein Pub im Zentrum von Kutaisi, das ein Menü mit georgischen Klassikern, europäischen Pub-Stil Speisen und beliebten Artikeln wie Pizzas und Pommes bietet. Hauseigenes Bier. Sitzplätze gibts auch draußen auf der kleinen Straßenterrasse.

    N7 Tsisperi Kantselebi Street, Kutaisi
    Öffnungszeiten:
    täglich: 10:00 bis 23:00 Uhr

    LGBTQ+-freundlich

    Svanetien Stall

    Einfaches Open-Air-Restaurant am Hauptplatz. Der Service ist langsam – man kann es nicht beschönigen. Das Essen ist aber gut. Das Honigbier auch.

    Am Hauptplatz von Mestia

    Alaverdi

    Rustikales Restaurant auf den ersten Etagen. Modern auf der Dachterrasse. In der Altstadt gelegen. Mittelpreisig.

    36 Konstantine Gamsakhurdia St, Batumi
    Öffnungszeiten:
    täglich: 10:00 bis 24:00 Uhr

     

     

    Sanimusho Bäckerei

    Großartige Bäckerei in der Nähe vom Theater. Sitzplätze im angeschlosssenem Cafe.

    N16, Tamar The Queen St, Kutaisi 4600
    Öffnungszeiten:
    täglich: 09:00 bis 21:30 Uhr

    von Frauen geführt

     

    National PArks und Co. in Georgien

    Kazbegi Nationalpark (Kazbegi Protected Areas)

    Wo ist der Park?
    Ganz im Norden Georgiens, direkt im Großen Kaukasus, praktisch an der russischen Grenze. Zentrum des Geschehens: Stepantsminda (früher Kazbegi).

    Wie komme ich hin?
    Von Tiflis über die Georgische Heerstraße. Marshrutka ab Didube, Mietwagen oder Taxi. Ohne Schnee ca. 3 Stunden. Mit Schnee… reden wir nicht drüber.

    Was macht ihn besonders?
    Der Kasbek. Punkt.
    Dazu diese dramatische Hochgebirgslandschaft, die wirkt, als hätte jemand die Alpen und den Himalaya zusammengeworfen und gesagt: „Passt schon.“

    Highlights:

    • Gergeti-Dreifaltigkeitskirche

    • Wanderung Richtung Gergeti-Gletscher

    • Truso-Tal (ruhiger, weiter, wilder)

    Eintrittskosten:
    Kein Eintritt.

    Borjomi–Kharagauli Nationalpark

    Wo ist der Park?
    Zentralgeorgien, rund um Borjomi und weit hinein ins Landesinnere. Riesig. Wirklich riesig.

    Wie komme ich hin?
    Zug oder Auto von Tiflis nach Borjomi. Danach je nach Route weiter zu einem der Parkeingänge.

    Was macht ihn besonders?
    Einer der größten Nationalparks Europas. Keine Übertreibung. Ideal für Mehrtagestouren, ohne technisch schwierig zu werden.

    Highlights:

    • Mehrtägige Trekkingrouten mit Hütten

    • Dichte Wälder, fast schon urig

    • Kaum Infrastruktur – im guten Sinne

    Eintrittskosten:
    Kein Eintritt. Hütten und Campingplätze kosten extra, aber fair.

    Tusheti Nationalpark

    Wo ist der Park?
    Nordosten Georgiens, abgeschieden hinter dem Abano-Pass.

    Wie komme ich hin?
    Nur im Sommer. Nur mit Allrad. Am besten mit lokalem Fahrer ab Telavi. Ernst gemeint.

    Was macht ihn besonders?
    Isolation. Geschichte. Landschaft.
    Tusheti fühlt sich an wie ein anderes Jahrhundert – und bleibt genau deshalb im Kopf.

    Highlights:

    • Omalo mit seinen Wehrtürmen

    • Endlose Wanderungen ohne Menschen

    • Nachts ein Sternenhimmel, der frech ist

    Eintrittskosten:
    Kein klassischer Eintritt. Registrierung bei Rangern üblich.

    Mtirala Nationalpark

    Wo ist der Park?
    Westgeorgien, nahe Batumi, Richtung türkische Grenze.

    Wie komme ich hin?
    Von Batumi aus per Taxi oder Minibus. Kurz, unkompliziert.

    Was macht ihn besonders?
    Subtropischer Regenwald. In Europa.
    Viel Grün, viel Feuchtigkeit, viel Atmosphäre.

    Highlights:

    • Wasserfälle und Hängebrücken

    • Kurze Wanderwege

    • Nebel, der plötzlich alles verschluckt

    Eintrittskosten:
    Meist kostenlos oder sehr gering.

    Vashlovani Nationalpark

    Wo ist der Park?
    Ganz im Südosten, an der Grenze zu Aserbaidschan. Trocken, heiß, unerwartet.

    Wie komme ich hin?
    Von Tiflis nach Dedoplistskaro, dann nur mit Genehmigung und Geländewagen weiter.

    Was macht ihn besonders?
    Halbwüste statt Hochgebirge.
    Savannenartige Landschaften, Canyons, bizarre Felsformationen. Fühlt sich eher nach Afrika als nach Kaukasus an.

    Highlights:

    • Schluchten und Lehmformationen

    • Gazellen, Greifvögel

    • Absolute Ruhe

    Eintrittskosten:
    Kein Eintritt, aber Genehmigung erforderlich.

    weitere National-Parks:

    • Lagodekhi Protected Areas

    • Kintrishi Nationalpark

    • Machakhela Nationalpark

    • Kolkheti Nationalpark

    • Javakheti Nationalpark

    • Algeti Nationalpark

    • Tbilisi Nationalpark

    • Imereti Caves Protected Areas

    • Racha Nationalpark (teilweise Schutzgebiet)

    UNESCO Welterbe

    Historische Monumenet in Mzcheta

    Einst Hauptstadt des Königreichs Iberia und  eines der ältesten Zentren Georgiens mit mehreren bedeutenden Kirchen und Klöstern.

    Kloster Gelati & bagrati kathedrale

    Kloster- und Akademie-Komplex aus der „Goldenen Epoche“. Der Kathedrale wurde 2017 wegen problematischen Restorationen der Welterbestatus  entzogen.

    Bergdörfer in Obersvanetien

    Dörfer im Kaukasus wie Ushguli und Mestia. Bekannt für ihre mittelalterlichen Wehrtürme, schroffe Landschaften und einzigartige Bauweisen.

    Unsere Highlights

    die perfekte Route

    Unsere Georgien Videos

    Beim Anklicken öffnen sich die Videos in Youtube.