Japan
Willkommen in Japan – dem Land, in dem Ordnung auf absolutes Chaos trifft und wir direkt am ersten Tag beide Seiten in voller Härte kennengelernt haben.
Nach unserer Zeit in Usbekistan fühlte sich die Landung in Tokio-Narita wie eine andere Welt an. Und in dieser schönen Welt werde ich bei der Einreise wird mir erstmal ohne Kommentar der Pass abgenommen. Ohne Pass und benfalls ohne Info werde ich freundlich lächelnd in einen Raum gebracht, in dem ich west mal 15 min ohne Idee, was gerade passiert ist, warte. Ein Verhör später wussten wir: Japan nist sich unsichewr bei Menschen die aus einem -Stan anresien. Als wir dann am Gate zur Bahn noch feststellten, dass eine Suica-Karte für uns beide nicht reicht und der nächste Zug ohne uns fuhr, war der Stresspegel auf Anschlag. Ja, Japan ist wirklich bunt, laut, voll und im ersten Moment schlichtweg überwältigend.
Der Wahnsinn hörte in der Unterkunft nicht auf. Kaum waren wir vom ersten Einkauf zurück, schrillte der Feueralarm durch das Gebäude. Wenige Minuten später stand die Feuerwehr vor der Tür – Fehlalarm. Was für ein Beginn unseres Japan-Abenteuers.
Nach einer Woche im pulsierenden Tokio haben wir uns einen Mini-Camper geschnappt, um zwei Wochen lang das ländliche Japan zu erkunden, bevor es über Osaka und die Universal Studios mit dem Shinkansen weiter nach Hiroshima ging. Kommt doch mit auf unswere Reise …
Visum & Einreise
Kein Visum erforderlich für touristische Aufenthalte bis 90 Tage für: Deutsche, Österreicher und Schweizer.
Arbeiten, Freiwilligendienste, längere Aufenthalte: Visum nötig
Ein Biometrischer Reisepass ist erforderlich, der noch mind. 6 Monate gültig sein muss.
Der Aufenthalt kann auf bis zu 180 Tage verlängert werden (vor Ort Antrag).
Online vor der Einreise ausfüllen: Visit Japan
Das ist aktuell DER wichtigste Punkt für eine zügige Einreise.
Du gibst dort deine Daten ein:
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Einreisedaten
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Passdaten
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Flugnummer
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erste Unterkunft in Japan
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Immigration
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Zweck: Tourismus
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Aufenthaltsdauer
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Zollanmeldung
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Bargeld
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Waren
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Medikamente
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Du bekommst einen QR-Code für
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Immigration (Passkontrolle)
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Zoll
Ohne Visit Japan Web geht es zwar auch,
aber nur mit Papierformularen. Also langsamer & stressiger.
Japan hat strenge Regeln für die Einfuhr von Medikamenten .
Verboten oder stark reglementiert:
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Viele ADHS-Medikamente (z. B. mit Methylphenidat)
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Starke Schmerzmittel
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Schlaf- & Beruhigungsmittel
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Medikamente mit Pseudoephedrin (oft in Erkältungsmitteln!)
Erlaubt:
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Normale Medikamente für den Eigenbedarf
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Max. 1 Monatsvorrat (Faustregel)
Bei verschreibungspflichtigen oder starken Medikamenten:
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Englisches ärztliches Attest
Tipp: Medikamentenliste immer prüfen, nicht raten.
Offiziell kann ein Weiter- oder Rückflugticket verlangt werden. Wird selten kontrolliert, sollte aber vorhanden sein
Adresse der ersten Unterkunft wird abgefragt (Hotel, Ryokan, Airbnb – alles okay)
Geographie
Hauptstadt:Tokio
Zeitzone:
UTC +9 (keine Sommerzeit)
Fläche:
ca. 377.975 km² ( über 6.800 Inseln) Damit liegt Japan (63) ca. 20.000² und einen Platz vor Deutschland (64) in der Größenliste der Länder der Welt
Bevölkerung
Einwohnerzahl:
124 Millionen (2025)
Platz 12 in der Welt
Sprachen:
Japanisch
Religion:
Shintoismus & Buddhismus.
Die Mehrzahl der Japaner fühlt sich sowohl dem Shintō als auch dem Buddhismus verbunden
Feiertage:
Neujahr: 1. Jan.
Tag der Gründung Japans: 11. Feb.
Goldene Woche: Ende Apr.–Anfang Mai
Tag der Kinder: 5. Mai
Tag der Kultur: 3. Nov.
Geburtstag des Kaisers: 23. Dez.
LGBTQ+
LGBTQ+ Personen gelten als sicher & willkommen in Japan; Gewalt oder offene Ablehnung ist selten.
Allerdings ist die Bevölkerung häufig noc konservativ:
Es gibt (noch) keine nationale Anerkennung von gleichgeschlechtlicher Ehe. Viele Städte/Gemeinden (z. B. Tokyo, Osaka) bieten Partnership-Registries an, die praktische Vorteile schaffen. Großstädte sind im Allgemeinen offener und beherbergen lebendige LGBTQ+-Szene.
Reise-Infos
Adapter nötig?
Ja. Japan nutzt Steckertyp A (meist 100 V).
Du brauchst daher einen Reiseadapter
Impfungen:
Keine Pflichtimpfungen für die Einreise nötig. Empfohlen laut deutschen Gesundheitsrichtlinien:
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Standardimpfungen: Tetanus, Diphtherie, Polio, MMR.
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Optional je nach Region: Japanische Enzephalitis (bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten).
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Apps:
Maps.me / Google Maps
Offline-Navigation
Google Translate
für Sprache
Camp&Travel Japan
sehr nützliche App für Touristen. z.B. für Campingplätze, Strände, Duschen, Museen usw.
Klook
Ticketbuchungen für fast alles
Japan Travel
Reise-App (unter anderem für Hotels und Züge)
Japan Wifi auto-connect
wie der Name schon sagt …
Weather Japan
bessere App als in deinem Handy
Stamp Quest
findet den nächsten Stempel für dein Stempelbuch
USJ
App der Universal Studios Japan in Osaka. Sehr praktisch für den Besuch.
homepage:
fuji-san.info
Gibt die Wahrscheinlichkeit der Sichtbarkeit von Mt. Fuji für die nächsten Tage an
Fuji San-Info
Währung & Preise
Währung:
Japanischer Yen (JPY)
Preisniveau:
Japan gilt allgemein als mittel bis teuer – ähnlich oder etwas teurer als Deutschland, abhängig von Transport, Hotels und Saison.
Essen (z. B. Ramen, Konbini-Snacks, 7/11), Tanken, öffentlicher Nahverkehr: günstiger als in Deutschland;
Transport (Shinkansen), Eintritte und Hotels: vergleichbar teuer.
Trinkgeld:
Nicht üblich. In Japan ist Trinkgeld kulturell ungewöhnlich und wird nicht erwartet. Es kann sogar als Beleidigung aufgefasst werden.
Kreditkarte, Bargeld & ATMs
Kreditkarten werden häufig akzeptiert.
Bargeld ist trotzdem wichtig – vor allem für Märkte, Tempel und kleine Geschäfte.
Geldautomaten sind überall verfügbar. Von Bank zu Bank fallen unterschiedliche Gebühren an.
kostenlos Geld abheben:
Ist in Japan nicht möglich. Am günstigsten ist es an den ATMs der Japanischen Post.
SUICA-Karte:
Alternativ zur Kreditkarte kann man an vielen Stellen in den Großstädten mit der SUICA-Karte zahlen. Vor allem für die Öffis und Konbinis (7-Eleven, Lawson, FamilyMart)
Suica Card
Sicherheit
Sicherheitslage für Reisende:
Generell sehr sicher.
Trinkwasser:
Leitungswasser ist in Japan sicher trinkbar und von hoher Qualität.
Sim-Card & Telefon-Anbieter
Beste eSIM-Anbieter:
Ubigi
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Sehr zuverlässig & weit verbreitet für Japan-Reisen.
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Nutzt starke lokale Netze (u.a. NTT Docomo & KDDI), daher gute 5G-Abdeckung.
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Pläne von kleinen (1 GB) bis großen Volumen (50 GB+) + ggf. Unlimited-Optionen.
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Wird oft empfohlen und funktioniert in Stadt & Land gut.
Geeignet für: Alle, die stabile Daten und gute Abdeckung wollen.
Sakura Mobile
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Sehr beliebt bei Reisenden mit langeren Aufenthalten (3–90 Tage).
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Bietet sowohl eSIMs als auch physische SIMs.
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Relativ einfache Aktivierung, hat auch Englisch-Support.
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Netz: Hauptsächlich NTT Docomo (großes Netz).
Geeignet für: Längere Reisen oder mehrere Daten-Optionen
Airolo
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Beliebt, einfach & günstig, vor allem für kürzere Aufenthalte und kleinere Datenpakete.
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Arbeitet mit Netzpartnern wie SoftBank, KDDI und ggf. anderen Netzen.
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Aktivierung über App (QR).
Geeignet für: Budget-Reisen & einfache Nutzung.
Netzabdeckung & Leistung
Japan hat drei große Netze:
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NTT Docomo – beste landesweite Abdeckung (auch ländlich).
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KDDI/au – extrem gute 5G-Speed besonders in Städten.
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SoftBank – gut in Städten, auch solide 4G/5G.
Viele eSIM-Anbieter nutzen Docomo oder KDDI für stabile Daten.
Internet / Wlan / Whatsapp
Kostenloses WLAN in Cafés, Restaurants und Hotels weit verbreitet
eSIM-Karten mit viel Datenvolumen sind relativ günstig und schnell besorgt
WhatsApp wird genutzt – sowohl privat als auch geschäftlich.
Beste Reisezeit für eine Japan-Rundreise
Rundreisewetter in Japan – Allgemeine Infos
Japan erstreckt sich über mehr als 3.000 Kilometer von Nord nach Süd. Dadurch unterscheiden sich Klima und Wetter je nach Region teils deutlich. Grundsätzlich hat Japan vier klar ausgeprägte Jahreszeiten, was Rundreisen besonders abwechslungsreich macht – aber auch eine gute Planung erfordert.
Das Klima ist überwiegend gemäßigt, mit heißen, teils sehr feuchten Sommern und kalten Wintern, vor allem im Norden und in den Bergregionen. Zusätzlich beeinflussen Regenzeit (Tsuyu) und Taifun-Saison das Wetter, insbesondere im Sommer und Frühherbst.
Für Rundreisen bedeutet das: Fast jede Jahreszeit hat ihren Reiz – aber nicht jede eignet sich gleich gut für jede Route oder Aktivität.
Beste Reisezeit für eine Rundreise durch Japan:
Frühling (März–Mai) und Herbst (Mitte September–November) gelten als ideal. Angenehme Temperaturen, wenig Extremwetter und landschaftliche Highlights wie Kirschblüte oder Herbstlaub machen diese Zeit perfekt für längere Strecken.
Rundreisewetter nach Interessen
Städteresien & Kultur: Frühling und Herbst
Angenehme Temperaturen, viel Sonne und ideale Bedingungen für lange Spaziergänge, Tempelbesuche und Sightseeing.
Natur, Wandern & Landschaft: Herbst (klar, kühl) oder später Frühling
Beste Sicht, stabile Wetterlagen und beeindruckende Farben – besonders in den Bergen und Nationalparks.
Mt. Fuji besteigen: Juli bis Anfang September
Der Mount Fuji ist nur in dieser offiziellen Klettersaison für normale Wanderer geöffnet. In diesen Monaten sind die Hütten bewirtschaftet, Rettungsdienste aktiv und die Wege schneefrei.
Kirschblüte: Ende März bis Anfang April (regional unterschiedlich)
Unvergleichlich schön, aber auch Hochsaison mit höheren Preisen und vielen Besuchern
Strand & Inseln: Mai bis Juni oder September
Warm, badetauglich, aber außerhalb der größten Hitze und Haupt-Taifun-Zeit. Für Hitzeunempfindliche auch im Hochsommer.
Wintersport und Schnee: Januar bis Februar
Top-Bedingungen in Hokkaido und den japanischen Alpen, kombiniert mit heißen Onsen.
Günstig reisen & weniger Touristen: Spätherbst (November) oder Winter außerhalb der Feiertage
Weniger Andrang, oft günstigere Unterkünfte – mit etwas Kompromiss beim Wetter. In den Städten oft kalt und klar. In den Alpen schwierig.
Rundreisewetter nach Jahreszeiten
Frühling (März – Mai)
Der Frühling ist eine der beliebtesten Reisezeiten. Ab März steigen die Temperaturen langsam, und ab Ende März beginnt die berühmte Kirschblüte, die sich von Süden nach Norden durchs Land zieht. Die Golden Week Ende April/Anfang Mai sollte man vermeiden. Es ist viel zu voll. Überall!
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Temperaturen: ca. 10–20 °C
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Wetter: meist mild, sonnig, wenig Regen
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Besonderheiten: Kirschblüte (Sakura), viele Feste, blühende Parks
Ideal für Städte, Tempel, Natur und lange Rundreisen.
Sommer (Juni – August)
Der Sommer ist heiß und oft sehr feucht. Besonders im Juni und Anfang Juli prägt die Regenzeit das Wetter. Ab August steigt zusätzlich die Taifun-Gefahr.
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Temperaturen: oft 25–35 °C
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Wetter: schwül, häufige Schauer, Gewitter
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Besonderheiten: Festivals, Feuerwerke, Bergwanderungen
Geeignet für erfahrene Reisende, die Hitze gut vertragen oder sich auf einzelne Regionen konzentrieren (z. B. japanische Alpen oder Hokkaido).
Herbst (September – November)
Der Herbst ist klimatisch fast so beliebt wie der Frühling. Ab Oktober wird es trockener und kühler, und das Land färbt sich durch das Herbstlaub (Momiji) von Nord nach Süd spektakulär bunt.
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Temperaturen: ca. 10–25 °C
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Wetter: stabil, klar, angenehm
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Besonderheiten: Herbstlaub, gute Fernsicht, weniger Hitze
Perfekt für Rundreisen, Wanderungen und Städtekombinationen.
Winter (Dezember – Februar)
Der Winter ist regional sehr unterschiedlich. Während es im Norden und in den Bergen kalt und schneereich wird, bleiben Städte wie Tokio, Kyoto oder Osaka oft sonnig und trocken.
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Temperaturen: −5 bis 10 °C
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Wetter: kalt, meist trocken im Süden
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Besonderheiten: Schnee in Hokkaido & Alpen, Onsen, Wintersport
Gut geeignet für Städtereisen, Kultur und Wintersport – weniger ideal für sehr lange Rundrouten.
Aus Deutschland gibt es vor allem ab Frankfurt, teils auch ab München, Direktflüge nach Tokio mit einer Flugzeit von etwa elf bis zwölf Stunden. Alternativ sind zahlreiche Verbindungen mit einem Umstieg über europäische oder asiatische Drehkreuze verfügbar.
Aus Österreich startet die Anreise meist ab Wien. Direktflüge sind saisonabhängig, weshalb häufig ein Umstieg nötig ist, etwa über Helsinki, Istanbul oder asiatische Hubs. Die Gesamtreisezeit liegt je nach Verbindung bei rund 13 bis 16 Stunden.
Aus der Schweiz bestehen besonders ab Zürich regelmäßige Direktverbindungen nach Tokio. Auch ab Genf sind gute Umsteigeverbindungen möglich.
In Japan sind vor allem die Flughäfen Tokyo Haneda und Tokyo Narita wichtig. Haneda liegt sehr stadtnah und ist ideal für Tokio-Reisen, während Narita etwas außerhalb liegt, aber hervorragend angebunden ist. Für Westjapan eignet sich der Flughafen Kansai bei Osaka, ideal für Rundreisen mit Start in Tokio und Rückflug ab Osaka.
Tokyo Haneda
Der Flughafen Tokyo Haneda ist für viele Reisende die angenehmste Ankunft in Japan. Er liegt sehr stadtnah und ermöglicht eine schnelle Weiterfahrt ins Zentrum von Tokio. Internationale Langstreckenflüge landen zunehmend hier, was Haneda besonders attraktiv macht. Der Flughafen ist modern, effizient organisiert und bietet eine sehr gute Anbindung mit Bahn und Monorail. Wer direkt in Tokio starten möchte, spart hier Zeit und Umwege.
Tokyo Narita
Der Flughafen Tokyo Narita ist Japans zweitgrößter internationaler Flughafen und liegt weiter außerhalb der Stadt. Trotz der größeren Entfernung ist die Anbindung nach Tokio hervorragend, unter anderem mit Expresszügen, die das Stadtzentrum in etwa einer Stunde erreichen. Narita wird weiterhin von vielen interkontinentalen Flügen aus Europa angeflogen und ist oft preislich etwas günstiger. Für Reisende, die flexibel starten oder weiter ins Land reisen, bleibt Narita eine gute Wahl. Auch für den Start einer Camperrundreise ist Narita ideal, weil hier die Stationen liegen.
Osaka Kansai
Der Flughafen Kansai bei Osaka liegt auf einer künstlichen Insel in der Bucht von Osaka und ist das wichtigste internationale Drehkreuz für Westjapan. Er eignet sich ideal für Reisen nach Osaka, Kyoto, Nara oder Kobe und ist ein perfekter Start- oder Endpunkt für Rundreisen. Die Zugverbindungen vom Flughafen in die Region Kansai sind schnell und zuverlässig, sodass man direkt nach der Landung weiterreisen kann.
Unterwegs in Japan
Japan gilt völlig zurecht als eines der bestorganisierten Verkehrsländer der Welt. Züge fahren extrem pünktlich, Städte sind perfekt erschlossen und selbst komplexe Systeme funktionieren erstaunlich zuverlässig. Für dich als Reisender heißt das: stressfrei, effizient und sicher unterwegs sein – auch ohne Japanischkenntnisse.
Flugzeug
Inlandsflüge lohnen sich vor allem bei sehr langen Distanzen, etwa von Tokio nach Okinawa oder Hokkaido. Große Airlines wie ANA und Japan Airlines (JAL) bieten zuverlässige Verbindungen, oft mit speziellen Touristen-Tarifen.
Für klassische Japanrundreisen (Tokio–Kyoto–Osaka–Hiroshima) brauchst du jedoch kein Flugzeug, da der Zug meist schneller ist – inklusive An- und Abreise zum Flughafen.
Haruka (Kansai Airport Express)
Shinkhansen
Zug:
Der Zug ist das Herzstück des japanischen Verkehrs – und für Reisende das beste Fortbewegungsmittel.
Der Shinkansen verbindet die wichtigsten Städte mit Geschwindigkeiten bis zu 320 km/h. Der Shinkansen ist:
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extrem pünktlich
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sehr sauber und leise
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komfortabel mit viel Beinfreiheit
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absolut sicher
Große Strecken wie:
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Tokio → Kyoto (~2:15 Std)
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Tokio → Osaka (~2:30 Std)
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Kyoto → Hiroshima (~2 Std)
sind damit schneller als jedes andere Verkehrsmittel.
Tickets und Klassen
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Ordinary Class: vollkommen ausreichend, sehr bequem
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Green Car: mehr Platz, ruhiger, teurer
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Reserved Seat vs. Non-Reserved: Reservierte Plätze geben dir Sicherheit zur Hauptreisezeit.
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Anmerkung: Kaufst du Tickets über 12Go sind diese immer Non-Reserved. Du kannst sie am Ticketschalter für Touristen in Reserved Seat umtauschen. Sogar für frühere Züge, falls du sehr zeitig am Bahnhof bist.
Der klassische JR Pass lohnt sich heute nur noch bei sehr vielen Langstreckenfahrten in kurzer Zeit. Für viele Reisende sind Einzeltickets oder regionale Pässe günstiger.
Gepäck:
Großes Gepäck ist erlaubt. Bei sehr großen Koffern kann es zu Platzproblemen kommen, wenn der Zug sehr voll ist. Generell passten unsere Reisetaschen (30kg) in die Überkopfablagen des Shinkansen. Dazu gibt es noch (allerdings sehr kleine) Gepäckabteile.
Mietwagen:
Ein Mietwagen lohnt sich vor allem in ländlichen Regionen:
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Alpenregionen
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Hokkaido
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Okinawa
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abgelegene Tempel- und Küstengebiete
In Großstädten ist Autofahren unnötig und teuer (Parken, Staus).
Autofahren in Japan
Wenn du aus Deutschland (oder der Schweiz) kommst, wird der klassische Internationale Führerschein in Japan nicht anerkannt. Stattdessen brauchst du eine offizielle japanische Übersetzung deines deutschen Führerscheins, damit du legal fahren darfst.
Das heißt konkret:
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Du musst deinen normalen deutschen Führerschein + die offizielle Übersetzung ins Japanische mitführen.
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Ohne diese Übersetzung darfst du in Japan nicht Auto fahren, auch wenn du einen internationalen Führerschein dabei hast. Wo bekommst du die Übersetzung?
Reisebusse
Fernbusse sind eine günstige Alternative zum Zug, besonders bei Nachtverbindungen. Komfort reicht von einfach bis sehr bequem (Sitze, Decken, WC).
Stadtbusse
Stadtbusse sind gut organisiert, aber für Reisende manchmal etwas unübersichtlich. Bezahlt wird meist:
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beim Einsteigen oder Aussteigen
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mit Suica-Karte oder bar
In Städten mit guter U-Bahn nutzt du Busse eher ergänzend.
Fähren
Japan besteht aus tausenden Inseln – Fähren sind daher ein wichtiger Teil des Verkehrs. Die Fähren sind zuverlässig, sicher und oft selbst ein kleines Erlebnis mit schöner Aussicht.
Fähren in Hiroshima (Miayima)
U-Bahnen/S-Bahnen
Die U-Bahnen in Tokio, Osaka, Kyoto, Nagoya & Co. sind:
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extrem pünktlich
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sehr sauber
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gut ausgeschildert (meist auch auf Englisch)
In Tokio wirken die vielen Linien anfangs überwältigend, sind aber logisch aufgebaut. Farben, Nummern und Stationscodes machen die Orientierung leichter als gedacht.
Rush Hour
Zwischen 7:30–9:30 Uhr und 17–19 Uhr kann es sehr voll werden. Außerhalb dieser Zeiten ist das Fahren entspannt.
In manchen Zügen gibt es zu Stoßzeiten Women Only Cars, klar gekennzeichnet.
Metro-Station in Tokio
SUICA-Karte
Die Suica-Karte ist definitiv dein bester Freund in Japan. SUICA ist eine kontaktlose Guthabenkarte, mit der du:
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Züge & U-Bahnen
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Busse
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Getränkeautomaten
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Konbinis (7-Eleven, Lawson, FamilyMart)
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Schließfächer
bezahlen kannst.
Die SUICA-Karte gibt es als Physische Karte: am Flughafen oder Bahnhof
Als Digitale SUICA: direkt im Apple oder Google Wallet im Handy – extrem praktisch
Die SUICA-Karte kann mit Bargeld einfach an Automaten und in Kombinis oder digital im Wallet per Kreditkarte aufgeladen werden.
Vorteile:
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kein Ticketkauf mehr nötig
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schneller durch Sperren
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funktioniert in fast ganz Japan
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kompatibel mit anderen Karten (Pasmo, Icoca)
Wichtig:
Restguthaben kannst du nutzen, aber nicht überall zurückerstatten – lade lieber kleinere Beträge nach.
Metrofahren mit googleMaps
Der Game-Changer! Ganz klare Empfehlung von uns. Google Maps ist in Japan das beste Tool, damit du dich in den riesigen U-Bahn- und Bahnnetzen zurechtzufindest. Die App zeigt dir alles, was du für eine entspannte Fahrt brauchst.
Straßenbahn
Das Straßenbahnnetz in Japan ist eine faszinierende Mischung aus modernster Technik und nostalgischem Charme.
Viele Städte haben ihre Tram-Systeme aufgegeben, aber z.B. in Hiroshima, kannst du mit zich Liniene durch die Stadt fahren. Besonders hier beeindruckt die Vielfalt der Wagen: Dort verkehren historische Modelle aus ganz Japan neben hochmodernen Niederflurbahnen. In den meisten Städten zahlst du einen Pauschalpreis pro Fahrt, wobei der Einstieg meist hinten und die Bezahlung beim Ausstieg vorne beim Fahrer erfolgt – unkompliziert und effizient, typisch Japan eben. (In Hiroshima manchmal auch beim Zugbegleiter an seinem Extra-Tresen)
Straßenbahnen in Tokio, Hiroshima & Kamakura
Roller
E-Scooter sind in Japan streng reguliert und für Touristen kaum relevant. Leihangebote sind selten, Nutzung im Straßenverkehr kompliziert. Für dich spielt dieses Verkehrsmittel praktisch keine Rolle.
Fahrrad
Fahrradfahren ist in Japan beliebt und alltagstauglich, besonders in flachen Städten wie Kyoto oder kleineren Orten.
Wichtig zu wissen:
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Fahren auf Gehwegen ist oft erlaubt
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Parken nur in ausgewiesenen Zonen (sonst Abschleppgefahr!)
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Leihräder gibt es in vielen Städten
Für Sightseeing kann das Fahrrad eine entspannte Alternatives ein.
Camper-Miete in Japan – unsere absolute empfehlung
In Japan ist das Mieten eines Campers bzw. Wohnmobils eine tolle Art, das Land unabhängig zu erkunden: du verbindest Transport, Unterkunft und Abenteuer in einem Fahrzeug und kannst flexibel reisen – von der Metropole Tokio bis zur Natur Hokkaidos oder den Bergen um Osaka.
Voraussetzungen & Regeln
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Für Fahrer aus Deutschland, der Schweiz oder anderen Ländern: Original-Führerschein + japanische Übersetzung ist oft nötig, z. B. von JAF (Japan Automobile Federation).
Verkehrsregeln
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Linksverkehr, strenge Geschwindigkeitskon-trollen und hohe Bußgelder – fahr defensiv. Das machen alle Japaner auch. Japan ist daher vielleicht das beste Land, um zum ersten Mal im Linksverkehr. zu fahren.
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Mautstraßen: Japan’s Expressways sind meist gebührenpflichtig. Mit einer ETC-Karte (elektronische Mautabrechnung) geht’s einfacher. Die sollte dir dein Vermieter zur Verfügung stellen. Abgrechnet wird dann bei der Rückgabe.
Übernachten unterwegs
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Offiziell gelten Michi-no-Eki (Roadside Stations) als Rastplätze – kostenlose Parkplätze + Toiletten, Shops, Infos, aber sie sind keine offiziellen Campingplätze. Schlafen im Fahrzeug ist ok, mehrere Tage Campen nicht.
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Besser: RV Parks oder traditionelle Auto-Campgrounds mit Strom, Wasser, Toiletten und Entsorgung – meist ¥2 000–¥8 000/Nacht.
unser Mini-Camper
Mietpreise
Die täglichen Mietpreise variieren je nach Saison, Fahrzeuggröße und Ausstattung:
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Kleinere Van-Camper:
ca. ¥7 500–¥12 000/Tag -
Mittelklasse:
ca. ¥12 000–¥18 000/Tag -
Größere Wohnmobile / Motorhomes:
¥18 000–¥25 000+/Tag -
(Preise können in Hauptreisezeiten wie Golden Week oder Sommer deutlich höher sein)
Wir haben für unseren Mini-Camper in der mittleren Ausstattung (u.A.: Heizdecke, extra Baterie) pro Tag knapp ¥12 000 bezhalt. Das waren im Oktober 2025: 65 Euro.
Zusätzliche Kosten
✔ Kraftstoff: Diesel/Auto-Benzin – variiert nach Strecke
✔ Maut: Expressways sind teuer
✔ Campingplätze / RV Parks: paar tausend Yen pro Nacht
✔ Extras: Versicherung, Bettzeug, Camping-Zubehör etc. (war bei uns inklusive)
Bei uns lag der der tägliche Gesamtpreis – Miete (65 Euro) + Sprit (5.5) + Maut (11.5 Euro) + Übernachtung (0 Euro) bei 82 Euro/Tag
Bei dieser Route, die wir hier für 3 Wochen empfehlen.
Anbieter In/bei Tokio
Hier sind bekannte & touristisch verbreitete Vermieter, die auch englischsprachigen Support bieten:
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Japan Campers – große Auswahl an Campervans & Motorhomes, Pickup in Tokyo/Narita, optionales ETC-Gerät und viel Ausstattung inklusive. 1 Übernachtung vor oder nach der Reise im eigenen Guesthouse kostenlos. Unser Tipp!
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Samurai Campers – auch kompakte Vans, einfache Buchung und stationäre Abholung in Tokio.
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Japan RV Rental / RV & Motorhome Rental Japan – landesweit vertreten mit Standorten auch in Tokio.
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Viele der obigen Anbieter haben Depots in Osaka/Kansai oder bieten One-Way-Miete (z. B. Tokyo → Osaka gegen Gebühr) an – super für große Rundreisen.
Weitere Anbieter
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Japan Campingcar Rental Center, Carstay, Travellers Autobarn Japan u. v. m. je nach Budget, Größe und Reisedauer.
Vorteile einer Campertour
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Du bestimmst Route, Tempo und Stopps selbst – perfekt für Natur, Landschaften, Onsen-Stops, Küsten oder Berge.
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Ideal, wenn du Japan abseits großer Städte erleben willst.
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Morgens Blick aufs Meer, abends Lagerfeuer-Vibes
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Viele Sehenswürdigkeiten fernab der Züge – z. B. kleine Dörfer, Seen, Bergpässe etc.
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Viele Campsites und RV Parks haben Toiletten, Duschen, Strom, Wasserfüllung.
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Michi-no-Eki stehen überall und sind super für spontane Pausen.
Herausforderungen
❗ Wildcampen ist offiziell oft nicht erlaubt. Nachts einfach irgendwo stehenbleiben kann Ärger geben – nutze ordentliches Camping oder Michi-no-Ekis.
❗ Enge Stadtstraßen & Parkplätze in Tokio/Osaka können große Wohnmobile schwierig machen – besser einen Minicamper buchen (für 1-2 Personen) Unser Mini passte sogar in einen Parkturm in Nagoya!
Tipps
✔ Früh buchen – besonders in Kirschblüte (März–April) & Herbstlaub (Oktober–November).
✔ unbedingt mit der ETC-Karte fahren – erleichtert Mautzahlung erheblich.
✔ Navigation & Apps – Google Maps & Camping-Finder wie Camp&Travel Japan (gabs bei uns kostenlos aufs inklusive iPpad)
✔ grobe Route planen – z. B. Tokyo → Fuji → Kyoto → Osaka – klassische Strecke mit Kultur & Natur.
Ein Camper Roadtrip durch Japan ist ein Erlebnis für alle, die unabhängig, flexibel und intensiv reisen wollen.
✔ Du bekommst Unterkunft + Auto + Abenteuer in einem
✔ Viele Anbieter in Tokio & Osaka mit guten Optionen
✔ Preise sind moderat, aber Zusatzkosten (Maut & Camping) einplanen
✔ Michi-no-Eki sind tolle 1-Nacht-Stops, aber keine vollwertigen Campingplätze
Packliste
Weniger schleppen, mehr genießen! Hand aufs Herz: Wir sind keine 25 mehr und haben wenig Lust, uns mit einem zentnerschweren Rucksack abzumühen oder auf den nötigen Komfort zu verzichten. Für uns bedeutet Reisen heute, realistisch zu planen und genau die Dinge einzupacken, die den Unterschied zwischen „überleben“ und „wirklich genießen“ machen.
Auf dieser Seite findest du unsere reiseerprobte Auswahl an Equipment und Kleidung. Egal, ob du gerade erst mit der Planung beginnst oder schon mitten in der Route steckst – wir hoffen, unsere Liste hilft dir dabei, entspannt in dein nächstes Abenteuer zu starten.
Aufschlüsselung der „Tour”-Kosten:
folgende Kosten sind unter Tour aufgeführt: Teamlab Planet Tokio: 58.5 Euro, Teamlab Borderles Tokio: 53.5 Euro, Hitachi Seaside Park: 12.5 Euro, Takaragawa Onsen (tattoofriendly): 17 Euro, Ghiblli Park Nagoya: 56.5 Euro, Katsuo-Ji Tempel Osaka: 5.5 Euro, Tempel in Kyoto: 20.5 Euro, Ice Cave am Fuji: 2 Euro, Onsenbesuch: 14.5, Kamakura Great Buddah: 3.5, Komikuchi NP: 34.5, Mt Takao Sessellift: 11 Euro, Universal Studios Japan; 108 Euro, Hiroshima Museum & Fähre: 4 Euro.
Alle Preise für 2 Personen.
Aufschlüsselung der „Extra”-Kosten:
Die unter „Extras” aufgelisteten Kosten setzen sich wie folgt zusammen: SimCard (30 Tage – unlimited): 52.5 Euro, Bankgebühr: 4 Euro, Führerschein-Übersetzung: 100 Euro, Parken: 52 Euro, Souvenirs: 51 Euro, Apotheke: 8 Euro, Tempel-Stempel und Schicksalsstäbchen: 6 Euro, Gebäck: 28 Euro, Eis & Popcorn: 5 Euro, Kaffee 11 Euro, Elektronik: 12.5 Euro, 2 x neue Brille (beim Optiker) 170 Euro, 4x Dusche Rastplatz/Campingplatz: 5.5 Euro, Wäsche: 12 Euro, Paket und Postversand nach Deutschland: 1.5 + 30.5 Euro
Die Preise habe ich auf 50 Cent gerundet
Craft201 in Sumida-ku
Tokioüber AirBnB gebucht
Capsule Hotel Cube *
Hiroshimaüber booking.com. gebucht
Daiwa Roynet Hotel*
Nagoya Fushimiüber booking.com gebucht
Hotels in Tokio
| Shinjuku1* | Gut & günstig in: Shinyuku | €€€ |
| APA Hotel & Resort Nishishinjuku Gochome Ekimae Tower* | Gut & günstig mit Pool in:Shinyuku | €€€€ |
| Asakusa View Hotel* | Gehoben in perfekter Lage: Asakusa | €€€€ |
| Hotel Sunroute Plaza Shinjuku* | Perfekte Lage: Shinjuku | €€€€ |
weitere Hotels in Nagoya
| Hotel Vista Nagoya* | Gut & günstig | €€€ |
| Vessel Hotel Campana Nagoya* | Gut & günstig | €€€ |
weitere Hotels in Hiroshima
| Guesthouse BLANC* | Gut & günstig | €€ |
| Chisun Hotel* | Gut & günstig | €€ |
Hotels in Osaka
| Hotel Keihan Yodoyabashi* | Gut & günstig | €€€€ |
| MAIDO – Doyanen Hotels* | Gut & günstig | €€ |
| 安楽居* | Universal Studios Japan | €€€ |
Hotels in Kyoto
| Travelodge Kyoto Shijo Kawaramachi* | Gut & günstig | €€€ |
| Prince Smart Inn Kyoto Sanjo* | Ausgezeichnete Lage | €€€€ |
Preis/Nacht für 2: Bis 25 Euro: €. Bis 50 Euro: €€. Bis 100 Euro: €€€. Ab 100 Euro: €€€€.
Preise für 2 Personen im Doppelzimmer mit eigenem Bad, mit Klimaanlage, und kostenlosem WLAN.
Miso Katsu
Hauptgerichte
es gibt soviel mehr als Sushi:
Gyudon ist ein schnelles Alltagsgericht aus dünn geschnittenem Rindfleisch und Zwiebeln in süßlicher Sauce auf Reis.
Japanese Curry Rice ist ein mild-würziger, sämiger Curry mit Fleisch und Gemüse, der in Japan als typisches Comfort Food gilt.
Tonkatsu ist ein paniertes und frittiertes Schweineschnitzel, das mit Kohl und einer dickflüssigen Sauce serviert wird.
Miso Katsu (Nagoya) ist Tonkatsu, das mit einer kräftigen roten Miso-Sauce übergossen wird.
Hitsumabushi (Nagoya) besteht aus gegrilltem Aal auf Reis, der traditionell in mehreren Etappen gegessen wird.
Omurice ist gebratener Reis, der in ein fluffiges Omelett eingeschlagen und meist mit Ketchup serviert wird.
Hambāgu Steak ist ein saftiges japanisches Hacksteak, das mit würziger Sauce und Reis serviert wird.
Okonomiyaki
Streetfood
Okonomiyaki im Hiroshima-Stil ist ein geschichteter herzhafter Pfannkuchen mit Kohl, Nudeln, Ei und würziger Sauce.
Unfassbar lecker!
Takoyaki sind kleine, außen knusprige und innen weiche Teigbällchen mit Oktopus, die frisch auf der Straße zubereitet werden.
Gyoza sind japanische Teigtaschen mit Fleisch-Gemüse-Füllung, die zuerst gebraten und dann gedämpft werden.
Karaage ist saftig mariniertes Hähnchenfleisch, das knusprig frittiert und als beliebter Snack gegessen wird.
Yakitori sind gegrillte Hähnchenspieße, die mit Salz oder süßlicher Sojasauce gewürzt werden.
Ikayaki ist gegrillter Tintenfisch, der mit süßlicher Sojasauce glasiert und auf Festivals verkauft wird.
Korokke sind japanische Kroketten aus Kartoffeln oder Hackfleisch, die paniert und goldbraun frittiert werden.
Gyoza
Aus dem Konbini
Onigiri sind handliche Reisbällchen mit verschiedenen Füllungen, die man in jedem japanischen Konbini findet.
Nikuman sind gedämpfte Hefeteigtaschen mit Fleischfüllung, die besonders im Winter sehr beliebt sind.
Tamago Sando ist ein extrem weiches Sandwich mit cremigem Eieraufstrich, das Kultstatus in japanischen Konbinis hat.
Fruit Sando ist ein süßes Sandwich aus Milchbrot mit Sahne und frischen Früchten.
Karaage aus dem Konbini ist frisch frittiertes Hähnchen, das direkt aus der Warmtheke verkauft wird.
Vegetarisch
Udon sind dicke Weizennudeln, die oft vegetarisch in einer milden Brühe serviert werden.
Soba sind Buchweizennudeln, die kalt oder warm gegessen werden und häufig rein pflanzlich sind.
Agedashi Tofu ist außen knusprig frittierter Tofu, der in heißer Brühe mit Frühlingszwiebeln serviert wird.
Bentobox
Suppen
Der Klassiker neben Sushi:
Ramen ist eine kräftige Nudelsuppe mit Weizennudeln, aromatischer Brühe und Toppings wie Ei, Fleisch und Frühlingszwiebeln.
Oden ist ein klassisches Wintergericht, bei dem Zutaten wie Rettich, Ei und Tofu lange in Dashi-Brühe ziehen.
Tonjiru ist eine herzhafte Miso-Suppe mit Schweinefleisch, Wurzelgemüse und Tofu.
Süß
Melonpan ist ein süßes Hefegebäck mit knuspriger Zuckerschicht, das trotz seines Namens keine Melone enthält.
Dorayaki besteht aus zwei luftigen Pfannkuchen, die mit süßer roter Bohnenpaste gefüllt sind.
Taiyaki ist ein fischförmiger Pfannkuchen, der mit Anko oder Creme gefüllt wird.
Purin ist ein japanischer Karamellpudding mit besonders zarter und cremiger Konsistenz.
Alles aus einer japanischen Bäckerei. Süß oder auch herzhaft. Alles so gut. Probiert das unbedingt!
Getränke
Matcha ist fein gemahlener grüner Tee, der intensiv schmeckt und heiß oder kalt getrunken wird. Dafür werden die Teeblätter 3–4 Wochen vor der Ernte beschattet, damit sie mehr Chlorophyll und Aminosäuren entwickeln.
Restaurant-Tipps
Sushiro
Okonomimura
5-13 Shintenchi, Naka-ku, Hiroshima
Mos Burger
National PArks und Co. in Japan
Strand im Süden der Izu-Halbinsel
Kegon Fälle im Nikko NP
Kerama Shoto Nationalpark (Okinawa)
Für alle, die das Meer lieben: Dieser Park besteht aus einer Inselgruppe rund 30 km westlich der Hauptinsel Okinawas und ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler.
Besonderheit: Das „Kerama Blue“ – ein unglaublich klares, türkisblaues Wasser. Hier kann man fast garantiert mit Meeresschildkröten schwimmen.
Beste Reisezeit: Mai bis Oktober für Strandurlaub und Schnorcheln. Von Januar bis März kommen Buckelwale in die Gewässer, um ihre Kälber zu gebären.
Tipp: Die Inseln Aka und Zamami sind ruhiger als die Hauptinsel und lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden.
Shiretoko Nationalpark (Hokkaido)
Shiretoko bedeutet in der Sprache der Ureinwohner (Ainu) „Ende der Welt“. Diese Halbinsel im Norden Japans ist eine der unberührtesten Wildnisse des Landes und nur teilweise durch Straßen erschlossen.
Besonderheit: Hier lebt eine der weltweit höchsten Dichten an Braunbären. Im Winter treibt spektakuläres Treibeis (Drift Ice) an die Küste.
Beste Reisezeit: Juli bis September für Wanderungen und Tierbeobachtungen per Boot. Februar für das Erlebnis auf dem Treibeis zu wandern.
Tipp: Eine Bootstour ab Utoro ist der sicherste Weg, um Bären an der Küste zu erspähen, da viele Bereiche des Parks zu Fuß kaum zugänglich sind.
Yakushima Nationalpark (Kyushu)
Die Insel Yakushima ist eine Welt für sich. Ihre jahrtausendealten Zedernwälder (Yakusugi) dienten als Inspiration für den Ghibli-Film „Prinzessin Mononoke“.
Besonderheit: Einige der ältesten Bäume der Welt (über 7.000 Jahre alt) und ein einzigartiges Ökosystem mit Yakushima-Hirschen und Affen.
Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Beachte jedoch, dass es auf Yakushima sehr viel regnet – im Juni ist Regenzeit. Mai und Oktober sind meist etwas trockener.
Kirishima-Kinkowan Nationalpark (Kyushu)
In diesem Park im Süden Japans brodelt die Erde. Er umfasst die Kirishima-Vulkankette und die Bucht von Kagoshima mit dem aktiven Vulkan Sakurajima.
Besonderheit: Eine mystische Vulkanlandschaft mit leuchtend blauen Kraterseen und tiefroten Schreinen.
Beste Reisezeit: Ende März bis Mai für die Blüte der Kirschbäume und Hochland-Azaleen. November für die intensive Herbstfärbung der Wälder.
Tipp: Der Kirishima-Jingu Schrein ist einer der schönsten des Landes und wirkt im Nebel besonders geheimnisvoll.
Chubu Sangaku Nationalpark (Honshu)
Dieser Park im Herzen von Honshu umfasst das Hida-Gebirge und wird oft als das Dach Japans bezeichnet. Er bietet spektakuläre Hochgebirgslandschaften mit Dreitausendern und tiefen Tälern.
Besonderheit: Die Region Kamikochi ist ein Hochtal mit kristallklaren Flüssen und dramatischen Gipfeln im Hintergrund. Es ist eines der exklusivsten Wandergebiete Japans.
Beste Reisezeit: Mitte Mai bis Mitte Oktober für Wanderungen. Im Mai liegt oft noch Schnee auf den Gipfeln, während unten alles grünt. Mitte Oktober ist die Herbstfärbung in den Alpen unschlagbar.
Tipp: In Kamikochi dürfen keine privaten Autos fahren. Nutzt die Shuttlebusse, um direkt ins Herz der Alpen zu gelangen.
Kamikochi
UNESCO Welterbe
Historisches Kyoto
Kyoto war über 1.000 Jahre lang die kaiserliche Hauptstadt und ist das kulturelle Herz Japans. Das Welterbe umfasst 17 verschiedene Stätten, darunter weltberühmte Tempel und Gärten.
Berg Fuji
Der Fuji ist nicht nur ein Berg, sondern seit Jahrhunderten ein heiliger Ort und eine Inspiration für unzählige Künstler. Er wurde als „Kulturerbe“ ausgezeichnet, da er tief in der japanischen Identität verwurzelt ist.
Itsukushima Schrein (Miyajima)
Dieses Heiligtum auf der Insel Miyajima ist berühmt für sein „schwebendes“ Tor (Torii), das im Wasser der Seto-Inlandsee steht. Es ist eines der meistfotografierten Motive Japans und ein heiliger Ort des Shintoismus.
Friedensdenkmal in Hiroshima
Der Genbaku Dom (Atombomben-Dom) ist die Ruine des Gebäudes, das der Explosion der ersten Atombombe am nächsten stand und teilweise erhalten blieb. Er ist heute ein Mahnmal für den Weltfrieden. Ein emotional tief bewegender Ort, der die Schrecken des Krieges und die Hoffnung auf Frieden symbolisiert.
Historisches Nara
Nara war im 8. Jahrhundert die erste permanente Hauptstadt Japans. Hier findet man einige der ältesten und größten Holzgebäude der Welt. Zudem laufen in den Parks hunderte zahme Hirsche frei herum, die als göttliche Boten gelten. (und gefüttert werden dürfen)
Schreine und Tempel von Nikko
Nikko ist das prunkvolle Gegenstück zum sonst eher schlichten japanischen Stil. Hier befindet sich das Mausoleum des Shoguns Tokugawa Ieyasu. Überbordende Goldverzierungen, kunstvolle Holzschnitzereien (wie die „Drei Affen“) und eine Lage inmitten eines dichten Waldes aus riesigen Zedern.
Burg Himeji
Sie wird auch die „Burg des weißen Reihers“ genannt und gilt als die schönste und besterhaltene Burganlage des Landes. Sie überstand Kriege, Brände und Erdbeben fast unbeschadet.
Dörfer von Shirakawa-go & Gokayama
In diesen abgelegenen Bergdörfern stehen Häuser im „Gassho-zukuri“-Stil mit extrem steilen Strohdächern, die an zum Gebet gefaltete Hände erinnern. Die Dörfer wirken wie aus einer anderen Zeit gefallen.
Gusuku-Stätten des Königreichs Ryukyu
Dieses Welterbe umfasst neun verschiedene Stätten auf der Hauptinsel Okinawas, darunter beeindruckende Burgruinen (Gusuku), Grabanlagen und heilige Orte. Sie erzählen die Geschichte des einst eigenständigen Königreichs Ryukyu.
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