Tokio

die wichtigsten Stadtteile im Überblick

Willkommen in Tokio!

Einer Stadt, die so gigantisch ist, dass man sie als Europäer kaum begreift. Unübersichtlich, Schrill, laut und leise im krassen Wechsel. Traditionell hier und modern um die Ecke.
Wir zeigen dir, wo und wie du das bunte Chaos zwischen hypermodernen Wolkenkratzern und stillen Traditionen ganz entspannt meisterst.

Damit du bei den oft langen Fahrzeiten in der Mega-Metropole nicht den Überblick verlierst, ist Google Maps dein bester Freund. Zusammen mit der Suica-Karte im digitalen Wallet kommst du kinderleicht durch das dichte Netz der Metro. Mehr Infos dazu auf unserer allgemeinen Japan Seite: hier!

Tokio ist ein krasser Kontrast aus lautem Neonlicht und tiefer Ruhe, der zudem überraschend günstig und unglaublich lecker sein kann.
Um dir die Planung für Japan zu erleichtern, haben wir die spannendsten Stadtteile und ihre Highlights hier zusammengefasst. Viel Spaß! 

 

Die wichtigsten Viertel:

Shibuya & Harajuku
Erlebe den Puls der Stadt an der berühmten Shibuya Crossing und tauche danach in die bunte, verrückte Welt der Takeshita Street in Harajuku ein.

Shinjuku
Hier triffst du auf gigantische Wolkenkratzer, das geschäftige Treiben am größten Bahnhof der Welt(!) und versteckte Gassen mit authentischem Streetfood.

Asakusa & Tokyo Skytree
In Asakusa spürst du das traditionelle Japan am Senso-ji Tempel, während der nahegelegene Skytree dir den wohl spektakulärsten Ausblick über ganz Japan bietet.

Akihabara
Das Mekka für Technik-Fans und Anime-Liebhaber. Nirgendwo sonst leuchtet Tokio so schrill und lebendig wie in Electric Town.

Odaiba
Die futuristische Insel in der Bucht von Tokio bietet dir weite Sicht, moderne Architektur, eine entspannte Brise abseits des dichten Stadtgetümmels, im Sommer sogar einen Strand und das Highlight: TeamLab

Shinjuku: wolkenkratzer und nostalgie

3D-Katze

3D-Katze

Ein absolutes Highlight direkt am Ostausgang des Bahnhofs Shinjuku. Die riesige, hyperrealistische Calico-Katze spielt über den Tag verteilt verschiedene Animationen auf einem gekrümmten LED-Screen ab.

Preise:
Kostenlos (vom Bürgersteig aus sichtbar).

Anreise:
Shinjuku Station, East Exit.

Tipp:
Die Katze „schläft“ nachts und wacht morgens auf – die besten Effekte hast du direkt von der gegenüberliegenden Straßenseite.

Godzilla Head

Mitten im Amüsierviertel Kabukicho ragt ein lebensgroßer Godzilla-Kopf über das Toho-Kino-Gebäude. Er ist das inoffizielle Wahrzeichen des Viertels und ein Muss für jedes Japan-Fotoalbum.

Preise:
Kostenlos von der Straße aus (Godzilla Road). Wer ganz nah ran möchte, muss Gast im Hotel Gracery sein oder im Café „Bonjour“ im 8. Stock etwas verzehren.

Anreise:
Shinjuku Station, East Exit (ca. 5 Min. zu Fuß). Geht einfach Richtung der neonbeleuchteten „Godzilla Road“.

Tipp:
Godzilla erwacht zum Leben! Jede volle Stunde zwischen 12:00 und 20:00 Uhr gibt es eine kleine Show: Das Monster brüllt, die Augen leuchten und er speit „Rauch und Blitze” aus seinem Maul. Insider-Tipp: Wenn ihr ein wirklich cooles Video wollt, stellt euch pünktlich zur vollen Stunde direkt unter das Gebäude auf die Godzilla Road. Der Sound der bröckelnden Steine und das Brüllen wirken in den Häuserschluchten extrem echt.

Tipp:

Da die 3D-Katze und der Godzilla-Kopf nur etwa 5 Gehminuten voneinander entfernt liegen, könnt ihr beide Highlights perfekt verbinden. Startet bei der Katze am Bahnhof, lauft durch das bunte Kabukicho zum Godzilla und endet den Abend in der nostalgischen Omoide Yokocho Gasse bei ein paar Spießen.

Omoide Yokochu (Piss Alley)

Eine schmale, nostalgische Gasse voller winziger Yakitori-Grills und Lampions, die das Flair der Nachkriegszeit versprüht.

Preise:
Kostenlos zum Durchlaufen; Essen ab ca. 500–1.000 Yen pro Snack.

Anreise: Shinjuku Station, West Exit.

Tipp:
Ideal für authentische Fotos am Abend, aber Achtung: Viele Stände verlangen eine kleine Sitzgebühr (Otoshi).

Wissenswertes & Fakten über Shinjuku

Der geschäftigste Bahnhof der Welt Shinjuku Station hält den Guinness-Weltrekord mit über 3,5 Millionen Passagieren pro Tag. Es gibt über 200 Ausgänge – wer sich hier nicht verläuft, war nicht wirklich in Tokio!

Kontrastprogramm: Beton vs. Natur Direkt neben den höchsten Wolkenkratzern liegt der Shinjuku Gyoen, einer der schönsten und größten Parks der Stadt. Ein perfekter Rückzugsort, wenn euch der Trubel zu viel wird (Eintritt ca. 500 Yen).

Das Viertel, das niemals schläft Während viele Stadtteile ab 22:00 Uhr ruhig werden, dreht Shinjuku (besonders Kabukicho) dann erst richtig auf.

Tokyo Metropolitan Government Building

Die Zwillingstürme bieten eine der besten – und kostenlosen –  Aussichten über die Stadt bis hin zum Mount Fuji.

Preise:
Eintritt zur Plattform ist kostenlos. Rechen mit langen Wartezeiten, vor allem zum Sonnenuntergang.

Anreise:
10 Min. zu Fuß von Shinjuku Station oder direkt via Toei Oedo Line (Tochomae Station).

Tipp:
Verpasse abends nicht die spektakuläre Lightshow (Projection Mapping) an der Fassade des Gebäudes – sie hält den Weltrekord als größte ihrer Art.

Spielplan der Lightshow

Golden Gai

Historisches Vergnügungsviertel aus den 1950er Jahren. Mit seinen alten Holzstrukturen bewahrt das Viertel den nostalgischen Charme der Nachkriegszeit, bietet eine einzigartige Kneipenkultur (Bar Hopping) und ist ein beliebtes Ziel für Nachtschwärmer.
Wichtige Fakten zu Golden Gai:

Mitten im modernen, neonbeleuchteten Shinjuku, unweit des Bahnhofs. liegen 6 enge Gassen mit über 200 winzigen Bars. Manchmal nur für 5 oder 6 Persoenen. Die Gegend wirkt wie ein „Geheimversteck“ und ist eine Mischung aus nostalgischen Kneipen und Szenetreffs.

Es gibt Themenbars, Musikbars, Jazzbars und solche für bestimmte Getränke wie japanischen Whisky oder Sake.

Preise:
Viele Bars verlangen eine Gebühr (Cover Charge, ca. 500-1000 Yen), oft inklusive kleiner Vorspeisen. Es wird empfohlen, Getränke in verschiedenen Bars zu probieren (Bar Hopping). Achtung: Einige Bars erlauben keine Ausländer („No Foreigners“) oder nur Stammgäste.

Anreise:
Shinjuku Station, East Exit.
Von dort sind es etwa 5–10 Minuten zu Fuß in Richtung Kabukicho. Auch die U-Bahn-Station Shinjuku-sanchome (Ausgänge E1/E2) ist eine gute Option

 

Die besten U-Bahn-Linien für Shinjuku

Shinjuku ist der zentrale Knotenpunkt. Diese Linien sind für Touristen am wichtigsten:

JR Yamanote Line (Grün)
Die Ringlinie verbindet Shinjuku direkt mit Shibuya, Harajuku, Akihabara und der Tokyo Station. Sie ist die einfachste Linie für fast alle Sightseeing-Ziele.

Tokyo Metro Marunouchi Line (Rot)
Perfekt, um direkt ins Herz von Ginza oder zum Kaiserpalast zu kommen. In Shinjuku hält sie auch an der Station „Shinjuku-sanchome“, was ideal für Shopping ist.

Toei Oedo Line (Magenta)
Diese Linie fährt in einer Schlaufe und bringt euch direkt zum Tokyo Tower (Akabanebashi) oder nach Roppongi.

JR Chuo Line (Orange)
Die Schnellverbindung quer durch die Stadt. Damit seid ihr in ca. 15 Minuten an der Tokyo Station.

Packliste

Weniger schleppen, mehr genießen! Hand aufs Herz: Wir sind keine 25 mehr und haben wenig Lust, uns mit einem zentnerschweren Rucksack abzumühen oder auf den nötigen Komfort zu verzichten. Für uns bedeutet Reisen heute, realistisch zu planen und genau die Dinge einzupacken, die den Unterschied zwischen „überleben“ und „wirklich genießen“ machen.
Auf dieser Seite findest du unsere reiseerprobte Auswahl an Equipment und Kleidung. Egal, ob du gerade erst mit der Planung beginnst oder schon mitten in der Route steckst – wir hoffen, unsere Liste hilft dir dabei, entspannt in dein nächstes Abenteuer zu starten.

Shibuya: Der Puls von Tokio

Shibuya Crossing

Shibuya-Crossing & Hatchiko Statue

Die berühmteste Kreuzung der Welt und die Statue des treuen Hundes Hachiko sind das Herzstück Shibuyas.

Anreise: Shibuya Station, Hachiko Exit.

Aussichtsplattformen & Insider-Tipp
Während das „Shibuya Sky“ (Dachterrasse) ca. 2.500 Yen kostet (und unbedingt vorher online reserviert werden sollte), gibt es zwei geniale Alternativen:

1. Starbucks im Q-Front Gebäude.
Nah dran – allerdings musst du etwas kaufen. Häufig voll.

Aussichtspunkt-Geheimtipp!

2. Shibuya Scramble Square:
Fahre im Shibuya Scramble Square in die 12. Etage. Dort gibt es eine verglaste Front mit Sitzmöglichkeiten (du wirst fast immer alleine sein) und perfektem Blick auf die Kreuzung – komplett kostenlos.

Gotoku-ji Tempel (Winkekatzen-Tempel)

Einer der bekanntesten, fotogensten (und absolut coolsten) Tempel Tokios. Er ist berühmt für seine tausenden Maneki-neko Figuren (Winkekatzen).

Preise: Eintritt kostenlos.

Anreise:
Shibuya nach Sangenjaya Nimm die Tokyu Den-en-toshi Line (Richtung Chuo-rinkan) von Shibuya bis zur Station Sangenjaya. Die Fahrt dauert nur etwa 5 Minuten.

Die Katzen-Straßenbahn (Tokyu Setagaya Line) In Sangenjaya wechselst du zur Tokyu Setagaya Line. Das ist eine der letzten echten Straßenbahnen in Tokio.

Die Katzen-Bahn: Der spezielle „Maneki-neko Train“ (weiß mit Katzenohren vorne und Pfotenabdrücken auf dem Boden) fährt unregelmäßig etwa 1–2 Mal pro Stunde. (Ansonsten fahren „normale” Straßenbaghnen)

Fahrtziel: Steige an der Station Miyanosaka aus. Von dort sind es nur ca. 5 Minuten zu Fuß zum Tempel.

Preise: Die Fahrt kostet pauschal ca. 160 Yen (du kannst deine Suica-Karte nutzen).

Tipp:

Tipp: Kaufe dir eine kleine Katze im Tempel-Shop, beschrifte sie mit einem Wunsch und stelle sie zu den anderen. Du kannst natürlich auch eine mit nach HAuse nehmen …

Asakusa & Skytree: Tradition trifft Moderne

Senso-ji Tempel

Senso-ji Tempel

Der Senso-ji ist der älteste und bedeutendste Tempel in Tokio und der Göttin Kannon gewidmet. Ein Besuch hier fühlt sich an wie eine Zeitreise in das alte Edo. (Wenn es nur nicht so voller Touristen wäre …)

Das Kaminarimon-Tor (Donnertor)
Das berühmte rote Eingangstor mit der riesigen, 700 kg schweren Laterne ist das Wahrzeichen von Asakusa.

Tipp:
Schau dir die Unterseite der Laterne an – dort findest du eine wunderschöne, handgeschnitzte Drachenfigur aus Holz.

Die Haupthalle (Hondo)
Bevor du die Halle betrittst, reinigen sich die Japaner symbolisch am Jokoro, einem großen Räuchergefäß. Fächle dir den Rauch zu – es heißt, er heile Krankheiten und mache schlau.

Preise:
Das Tempelgelände ist kostenlos zugänglich.

Anreise:
Asakusa Station (Ginza Line, Asakusa Line oder Tobu Skytree Line).

O-Mikuji (Wahrsage-Zettel)

Für 100 Yen kannst du am Tempel dein Schicksal ziehen. Schüttel eine Metalldose, bis ein Stab mit einer Nummer herausfällt.

Tipp:
Wenn du „Bad Luck“ (Pech) ziehst, falte den Zettel und knote ihn an die bereitstehenden Metallgestelle – so lässt du das Unglück am Tempel zurück.

Blick über die Nakamise-Dori von der Touristen-Info

Die Nakamise-dori: Eine der ältesten Einkaufsstraßen Japans

Vom Kaminarimon-Tor bis zum Tempel führt die etwa 250 Meter lange Nakamise-dori. Sie ist gesäumt von knapp 90 kleinen Ständen und Läden.

Shopping & Souvenirs
Hier findest du alles: von traditionellen Fächern und Kimonos bis hin zu handgemachten japanischen Messern. Es ist der perfekte Ort für Mitbringsel aus Japan.

Wichtige Regeln & Tipps:

Nicht im Gehen essen:
In Japan gilt es als unhöflich, während des Laufens zu essen. Genieße deine Snacks direkt am Stand, wo du sie gekauft hast.

Abend-Vibe:
Die Stände schließen gegen 19:00 Uhr. Danach ist die Straße leer und beleuchtet – perfekt, um die wunderschön bemalten Rollläden der Geschäfte zu bewundern, die die Geschichte von Asakusa erzählen.

Insider-Tipp: Komm nach 19:00 Uhr wieder. Die Geschäfte der Nakamise-Dori schließen dann, aber die wunderschön bemalten Rollläden der Geschäfte, die die Geschichte von Asakusa erzählen und der beleuchtete Tempel ohne Menschenmassen sind magisch.

Tokyo Skytree – einer der höchsten Fernsetürme der Welt

Der Tokyo Skytree ist mit 634 Metern nicht nur das höchste Bauwerk Japans, sondern einer der höchsten Fernsehtürme der Welt. Er verbindet futuristisches Design mit traditioneller japanischer Ästhetik und bietet dir einen Rundumblick, der an klaren Tagen bis zum Mount Fuji reicht.

Tembo Deck (350m):
Hier hast du einen gigantischen 360-Grad-Blick und findest den berühmten Glasboden für den extra Nervenkitzel.

Tembo Galleria (450m):
Über einen gläsernen Lichttunnel läufst du entlang der Außenwand des Turms bis zum höchsten begehbaren Punkt auf 451,2 Metern.

Preise:
Ein Ticket für beide Plattformen kostet je nach Wochentag zwischen 3.100 und 3.500 Yen.

Anreise:
Direkt an der Station Tokyo Skytree (Tobu Skytree Line) oder Oshiage Station (Asakusa Line / Hanzomon Line).

Tipp:
Buche deine Tickets unbedingt vorab online, um die oft stundenlangen Warteschlangen zu umgehen.

Direkt am Fuß des Turms liegt die Tokyo Solamachi, ein riesiges Einkaufszentrum. Dort findest du tolle japanische Souvenirs, einen riesigen Pokémon Center und im Untergeschoss fantastisches Essen zu fairen Preisen.

Tokyo Skytree

Kombi-Tipp: Asakusa & Skytree

Da der Tokyo Skytree nur etwa 15-20 Minuten zu Fuß (über die Sumida-Fluss-Brücke) oder eine Station mit der Bahn entfernt ist, lässt sich der traditionelle Vormittag perfekt mit einem modernen Ausblick am Nachmittag verbinden.

Aussichtspunkt-Tipp!

Besuche das Tourist Info Center direkt gegenüber vom Kaminarimon-Tor. Fahr mit dem Aufzug in die oberste Etage – von dort hast du eine kostenlose Aussicht über die Tempelanlage, die Nakamise-Dori und rüber zum Skytree. Besonders schön in der Dämmerung.

Harajuku: Trends & Stille

Takeshita Street

Takeshita Street & Omotesando

Takeshita Street
Diese schmale Fußgängerzone ist das Epizentrum der japanischen Kawaii-Kultur. Hier findest du alles, was bunt, schrill und ein bisschen verrückt ist.

Highlights:
Regenbogen-Zuckerwatte, bunte Crêpes, schrille Mode und unzählige Fotoautomaten (Purikura), die dein Gesicht digital verschönern.

Essen:
Ein absolutes Muss sind die Crêpes von „Marion Crêpes“ oder „Santa Monica“ – sie gelten als das Symbol der Straße.

Tipp:
Besuche die Straße unter der Woche am Vormittag. Am Wochenende ist es hier so voll, dass man sich nur noch im Schneckentempo durch die Massen schieben kann.

Omotesando (Tokios Champs-Élysées)
Nur wenige Gehminuten entfernt ändert sich das Bild komplett. Die Omotesando ist ein breiter, von Zelkoven-Bäumen gesäumter Boulevard mit exklusiven Designer-Boutiquen und preisgekrönter Architektur.

Highlights:
Das Einkaufszentrum „Omotesando Hills“ und der verspiegelte Eingang des „Tokyu Plaza“ (ein genialer Fotospot!).

Stimmung:
Hier ist es deutlich elitärer und schicker als in der Takeshita Street. Perfekt für Window-Shopping und um in stylischen Cafés das Treiben zu beobachten.

    Tipp:

    Besuche den Dachgarten auf dem TokyuPlaza Omotesando (Starbucks-Ebene). Der Eintritt ist frei und der Blick auf die Kreuzung durch die Spiegelwand am Eingang ist ein top Fotomotiv.

    Meiji-Schrein

    Direkt hinter dem Bahnhof Harajuku betrittst du durch ein riesiges hölzernes Torii eine andere Welt. Der Schrein ist dem Kaiser Meiji gewidmet und liegt in einem künstlich angelegten Wald mit über 100.000 Bäumen.

    Highlights:
    Die langen Reihen von verzierten Sake-Fässern (Kazaridaru), die als Opfergabe gespendet wurden.

    Erlebnis:
    Wenn du Glück hast, kannst du am Wochenende eine traditionelle Shinto-Hochzeitsprozession beobachten.

    Tipp:
    Der Weg zum Hauptgebäude ist weit und mit Kies bestreut – trage bequeme Schuhe.

    Meiji-Schrein

    Anreise nach Harajuku

    U-Bahn Station Omotesando:
    Hier halten die Chiyoda Line (Grün), die Hanzomon Line (Lila) und die Ginza Line (Orange). Dies ist der beste Ausstieg, wenn du direkt bei den Luxusläden starten willst.

    Station Meiji-jingumae:
    Diese Station liegt direkt zwischen dem Schrein, der Takeshita Street und der Omotesando. Hier halten die Chiyoda Line und die Fukutoshin Line (Braun).

    JR Harajuku Station:
    Wenn du mit der Yamanote Line (JR-Pass Nutzer!) kommst, steigst du hier aus. Du stehst dann direkt vor dem Meiji-Schrein und dem Eingang zur Takeshita Street.

    Odaiba und TeamLab

    Freiheitsstatue Odaiba

    Man glaubt es kaum, aber Tokio hat seine eigene Freiheitsstatue! Sie wurde ursprünglich 1998 zur Feier der japanisch-französischen Freundschaft aufgestellt. Da sie bei den Japanern so beliebt war, steht sie seit dem Jahr 2000 permanent dort.

    Anreise:
    Mit der Yurikamome Bahn (fährt fahrerlos über die Rainbow Bridge – setz dich nach ganz vorne!)

    Der Fotospot:
    Die Statue ist zwar nur etwa 12 Meter hoch, aber durch die Perspektive auf der Promenade könnt ihr sie so fotografieren, dass die gigantische Rainbow Bridge und die Skyline von Tokio im Hintergrund direkt daneben erscheinen.

    Preise:
    Kostenlos (frei zugänglich auf der Aussichtsplattform).

    Anreise:
    Von der Station Daiba (Yurikamome Line) sind es nur 3 Minuten zu Fuß Richtung Wasser.

      Freiheitsstatue

      Gundam Unicorn

      Direkt vor dem Einkaufszentrum „DiverCity Tokyo Plaza“ steht dieser gigantische, 19,7 Meter hohe Roboter. Er ist eine originalgetreue Nachbildung aus der berühmten Anime-Serie „Mobile Suit Gundam Unicorn“ und ein absolutes technisches Meisterwerk.

      Das Highlight – Die Transformation:
      Der Roboter steht nicht nur still da. Mehrmals täglich findet eine „Transformation“ statt, bei der sich Panzerplatten verschieben, das Horn sich teilt und der Roboter in den „Destroy Mode“ wechselt.

      Show-Zeiten:
      Tagsüber (meist 11:00, 13:00, 15:00, 17:00 Uhr) gibt es eine kurze Verwandlung. Abends (ab 19:00 Uhr alle 30 Minuten) ist es besonders spektakulär: Dann leuchtet der Gundam in verschiedenen Farben, untermalt von Musik und Video-Projektionen auf der Fassade des Einkaufszentrums.

      Preise: Kostenlos.

      Anreise:
      Station DiverCity oder Tokyo Teleport (Rinkai Line).

        Tipp:

        Besucht erst die Freiheitsstatue zum Sonnenuntergang für das perfekte Skyline-Foto und lauft dann die 10 Minuten rüber zum Gundam Unicorn, um die erste Abendshow mit Beleuchtung zu sehen. In der DiverCity Mall direkt hinter dem Gundam gibt es übrigens einen riesigen Food Court mit sehr günstigen und leckeren japanischen Gerichten.

        Tokyo Aqua Symphony

        Der größte Springbrunnens der Welt befindet sich im Odaiba Seaside Park. Die Anlage besteht aus einem 250 Meter breiten Springbrunnen, der der Somei-Yoshino-Kirschblüte, der offiziellen Blume Tokyos, nachempfunden ist, sowie einem 150 Meter hohen Springbrunnen. Täglich finden 10 Wassershows aus Musik und Lichteffekten statt.

        Den genauen Spielplan findet ihr auf dem  Portal der Tokyo Aqua Symphony.

          teamLab: Digitale Kunstwelten

          teamLab Planets (Toyosu)
          Ein immersives Erlebnis, bei dem man unter anderem barfuß durch Wasser und digitale Blumenmeere geht.

          Preise:
          Ca. 3.800–4.200 Yen.

          Anreise:
          Yurikamome Line bis Shin-Toyosu Station. Auf Odaiba.

          Buchung:
          Nur online über die offizielle Website oder Klook.

          teamLab Borderless (Azabudai Hills)
          Das neu eröffnete Museum ohne festen Pfad – die Kunstwerke bewegen sich von Raum zu Raum.

          Preise:
          Ca. 3.800–4.800 Yen (variiert nach Tag).

          Anreise:
          Kamiyacho Station (Hibiya Line). Nähe Tokyo Tower.

          Unsere Meinung:

          Wir lieben beide Teamlab Ausstellungen! Bist du mit Kindern unterwegs würden wir die ganz klar TeamLab Planets auf Odaiba empfehlen.
          Die Mitmach- und Aktion-Bereiche sind einfach für Kinder gemacht! Erwachsene werden aber auch ihren Spaß haben. Bedenke nur, dass du am Anfang durch kniehohes Wasser läufst. (Du kannst aber auch außen rum gehen) Der Preis ist etwas teuerer und du musst unbedingt online reservieern!

          TeamLab Borderless ist weniger interaktiv. Du gehst durch sich ständig wandelnde Räume.
          Bei unserem Besuch waren abends noch Tickets für den gleichen Tag erhältlich.

          Hie-Shrine & Toyokawa Inari Betsuin

          Hie-Schrein (Der Affentempel)

          Mitten im modernen Geschäftsviertel Akasaka liegt der Hie-Schrein auf einem kleinen Hügel. Er ist einer der wichtigsten Schreine Tokios und bietet einen faszinierenden Kontrast zwischen jahrhundertealter Tradition und den umliegenden Glasfassaden der Wolkenkratzer.

          Die roten Torii-Gänge (Sanno Inari Jinja)
          Das absolute Highlight ist der rückwärtige Aufgang zum Schrein. Hier läufst du durch einen Tunnel aus rund 90 leuchtend roten Torii (Holztoren). Es ist die kleine Alternative zum berühmten Fushimi Inari in Kyoto – nur viel ruhiger und mitten in Tokio.

          Besonderheit – Die Affen-Wächter:
          Statt der üblichen steinernen Hunde oder Löwen bewachen hier Affen-Statuen den Eingang. Der Affe gilt im Shintoismus als Bote der Gottheit und steht für den Schutz der Familie und eine glückliche Ehe. Deshalb wirst du hier viele japanische Familien mit kleinen Kindern oder Ehepaare trefefn.

          Preise:
          Der Eintritt zum gesamten Gelände ist kostenlos.

          Anreise:
          Nur 3–5 Minuten zu Fuß von der Station Akasaka-mitsuke (Ginza & Marunouchi Line) oder Tameike-sanno (Namboku & Ginza Line).

          Tipp:
          Nutze den Haupteingang mit den riesigen Rolltreppen, um bequem nach oben zu kommen, und nimm für den Rückweg den Abstieg durch die roten Torii-Gänge für die besten Fotos.

            Hie-Schrein

            Tipp:

            Starte am Hie-Schrein, laufe durch die roten Tore nach unten und spaziere dann etwa 15 Minuten rüber zum Toyokawa Inari Betsuin. So erlebst du zwei der fotogensten und spirituellsten Orte Tokios direkt hintereinander.

            Toyokawa Inari Betsuin

            Toyokawa Inari Betsuin (Der Fuchstempel)

            Dieser Ort ist ein echtes Juwel und bei ausländischen Touristen noch fast unbekannt. Er ist eine seltene Mischung aus buddhistischem Tempel und Shinto-Schrein und verströmt eine unglaublich mystische, fast schon magische Atmosphäre.

            Die Armee der Stein-Füchse
            Überall auf dem verwinkelten Gelände findest du hunderte, wenn nicht tausende kleiner und großer Fuchsstatuen (Inari). Die Füchse tragen oft rote Lätzchen und bewachen verschiedene kleine Schreine. 

            Rote Laternen & Spiritualität:
            Abends wird der Tempel von unzähligen roten Laternen beleuchtet, was ihm eine ganz besondere, geheimnisvolle Stimmung verleiht. Es ist ein Ort der absoluten Ruhe mitten im Stadtgetümmel.

            Preise:
            Kostenlos.

            Anreise:
            Etwa 5 Minuten zu Fuß von der Station Akasaka-mitsuke (Ausgang B).

            Tipp:
            Probiere in den kleinen Läden am Eingang unbedingt „Inari-Zushi“ (Reis in einer Tasche aus frittiertem Tofu). Man sagt, dass Füchse diesen Snack lieben – und für uns Menschen ist er günstig und super lecker!

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