Die perfekte Route
So viel mehr als „nur” die Seidenstraße!
Unsere Tour bringt euch vom Flugahfen in Tashkent (2 Nächte) über die Seidenstraße zu den traurige Überresten des Aralsees. Dabei schlaft ihr in Samarkand (3 Nächte), Buchara (2 Nächte) und Xiva (2 Nächte)
Unterbrochen wird dieser Kulturblock durch 2 Nächte „auf dem Land”. Hayat im Nurataugebirge und ein Jurtencamp in der Nähe des Aydarkulsees sorgen für Abwechslung im Program: Landleben, selbstgemachtes Essen, Wildschafe, „Badehosennachmittag”, Dünenwanderung, Sternenhimmel und Steinzeit-Felszeichnungen.
Mit einer Zwischenübernachtung in Nukus geht es dann für 2 Tage raus zum Aralsee, bevor ein Nachtflug oder eine Nachtzugfahrt euch wieder zurück nach Tashkent bringt.
Dort könnt ihr bei mehr Zeit einen Tagesausflug ins Chimgan-Gebirge machen oder gleich ein paar Tage im Fergana-Tal dranhängen. Abschluß könnte noch ein letzter entspannter Tag in Tashkent sein: Basarbummel, shoppen oder ein Pooltag im Hotel zum Verarbeiten der Eindrücke.
Viel Spaß beim Nachreisen!
Tag 1&2: Tashkent
Programm Tag 1:
Ankunft in Taschkent und erstes Ankommen zwischen moderner Metropole und sowjetischem Erbe.
Am ersten Tag Zeit für den Amur Timor Platz mit seinen Bauwerken. Kurz kostenlos hoch im Hotel Uzbekistan für einen ersten Überblick auf die Stadt. Eventuell ein Museum besuchen?
Dann Spaziergang über die Fußgängerzone zum Unabhängig-keitsplatz. Vorbei am Romanov-Palast, Denkmälern und Springbrunnen gehts zum Denkmal der Erdbebenopfer von 1966.
Wer noch Lust, Kraft und Zeit hat, kann jetzt noch etwas weiter rausfahren: zu Fernsehturm und strahlend weißer Minor Mooschee.
Tageskilometer: ca. 30 km
Fahrzeug: Metro, Taxi
Programm Tag 2:
Mit dem Taxi oder der Metro raus in die Chorsu-Basar-Gegend. Religiöse Bauwerke, das Zentrum für Islamische Zivilisation und die neugebaute „Altstadt” sind die Highlights von Taschkent. Evtl. ein Besuch beim Usman-Koran in der Muy Muborak Madrasah im Khast-Imam-Komplex? Danach shoppen und Mittagspause auf dem riesigen Chorsu Barsar. Zurück gehts mit der Metro von der Station „Chorsu” in die Stadt. Unterwegs immer wieder an den schönen Stationene für eine Fotopause aussteigen. Fotografieren ist mittlerweile erlaubt und die nächste Bahn kommt in 5 min. Unser Favorit: Station Kosmovatlar.
Tageskilometer: ca. 20 km
Fahrzeug: Metro, Taxi (Yandex)
Chorsu & Hazrati Iman Komplex
Taschkent
Amur Timor- und Unabhängigkeitsplatz
Tag 3-5: Samarkand
Programm Tag 3:
Morgens oder Mittags: Ankunft mit dem Zug aus Taschkent. Entspanntes Ankommen im Hotel und am späten Nachmittag geht es zum Registan. Viel Zeit, um sich alles in Ruhe anzugucken. Nach einem Abendessen in einem der Schaschlik-Grills am Registan bestaunt ihr die Licht- und Lasershow.
Tageskilometer: ca. 300 km
Fahrzeit: ca. 2.5–3,5 Stunden (je nach Zug)
Programm Tag 4:
Morgens mit dem Taxi zu Ulug Begs Observatorium. Danach über den Afrosiyob Hügel mit Museum und dem Grab des Propheten Daniel (kein Muss) oder mit dem Taxi nach Shah-I-Zinda.
Zu Fuß gehts in einem kurzen Spaziergang zum Mausoleum von Islom Karimov. Genießt dort den Ausblick auf Samarkand und spaziert dann zum Siyob-Basar und Bibi Khanum Moschee.
Hier entweder Basar-Bummel und Besichtigung der Moschee oder erst Mittagspause in den Basar-Grillständen oder Restaurants auf der Fußgängerzone.
Nachmittags geht es dann am Registan vorbei zu den Mausoleen von Amur Timor (Gur-Emir) und Aksaray.
Totenstadt Shah-I-Zinda
Shah-I-Zinda Komplex
Shah-i-Zinda ist eine der eindrucksvollsten und zugleich spirituellsten Sehenswürdigkeiten Samarkands. Die schmale Gasse aus Mausoleen mit ihren leuchtend blauen und türkisfarbenen Kacheln wirkt wie ein begehbares Kunstwerk. Mein Highlight in Samarkand
Der Name bedeutet „Der lebende König“ und bezieht sich auf Kusam ibn Abbas, einen Cousin des Propheten Mohammed, der hier begraben sein soll. Über Jahrhunderte hinweg entstanden rund um sein Grab prächtige Mausoleen für Angehörige der Timuriden. Die Anlage zeigt die Entwicklung islamischer Architektur vom 11. bis ins 15. Jahrhundert und gehört zu den wichtigsten religiösen Stätten Usbekistans.
Programm Tag 5:
Am Tag 3 habt ihr 2 Möglichkeiten:
1:
Vielleicht habt ihr gestern nicht alles geschafft? Dann ist heute morgen der Zeitpunkt dafür. Das Mausoleum von Amur Timor ist z.B. ein guter Ausgangspunkt, um von hier – an seiner Statue vorbei – die russische Neustadt zu erkunden. Vielleicht wollt ihr auch noch mal zum Baar: shoppen?
2:
Ein Ausflug zu Amur Timurs Geburtsstadt, dem UNESCO Welterbe Shahrisabz.
Samarkand
Lichtshow am Registan
Tag 6&7: Nuratau-Gebirge & Aydarkul-See
Programm Tag 6:
Mit einer geführten Tour, z.B. über Nuratau Travel, geht es von Samarkand ins Gebirge. Viele Touren fahren Hayat an – ein kleines Bergdorf mit einigen kleinen Unterkünften bei Dorf-Familien. Auf dem Programm stehen hier: frische Bergluft, seltene Wildschafe, Brotbacken und Plov-kochen. Wer will könnte hier auch einen Tag länger verbringen und von Dorf zu Dorf wandern/reiten.
Tageskilometer: ca. 210 km
Fahrzeit: ca. 4 Stunden
gemeinsames Kochen und Backen in Hayat
Programm Tag 7:
Nach einem großartigen Frühstück geht es weiter: Zuerst solltet ihr die Badehose griffbereit haben. Euer Fahrer hält nämlich am Aydarkulsee. Hier könnt ihr schwimmen und im kleinen Restaurant ein Päuschen einlegen.
Anschließend geht es zur Übrnachtung ins Jurtencamp. Kamelreiten wäre inklusive. Wir unterstützen sowas aber nicht. Dünenwanderung zum Sonnenuntergang und Lagerfeuer mit Musik runden den Tag ab.
Tageskilometer: ca. 170 km
Fahrzeit: ca. 3 Stunden
Aydarkul See
Jurtencamp
Pteroglyphen von Sarmishoy
Pteroglyphen in Sarmishoy
Rabat-I-Malik
Tag 8&9: Buchara
Programm Tag 8:
Fahrt Richtung Buchara mit Stopps bei den prähistorischen Felszeichnungen von Sarmishoy und dem Karawanserei-Tor Rabat-i-Malik. Nachmittags Ankunft in Buchara und erster Altstadtbummel. (Alternativ: Raus zum Sommerpalast des letzten Emirs von Buchara)
Tageskilometer: ca. 180 km
Fahrzeit: ca. 4 Stunden
Programm Tag 9:
Vormittags mit dem Taxi raus zum Sommerpalast (kurze Fahrt) – falls nicht gestern schon besichtigt. Ansonsten steht der Tag ganz im Zeichen der Altstadt von Buchara: Medressen, Mausoleen, Moscheen, überkuppelte Basare, der Ark, Labi Chaus und Chor Minor.
Sommerpalast Sitorai Mohi Khosa
Tag 10&11: Xiva
Programm Tag 10:
Morgens lange Zugfahrt nach Xiva. Mittags dann kurze Taxifahrt vom Bahnhof zum Altstadthotel. Ausruhen im Hotel und zum späten NAchmittag/Sonnenuntergang in die Altstadt. Vielleicht schon mal auf die Stadtmauer oder den Wehrturm.
Tageskilometer: ca. 450 km
Fahrzeit: Zugfahrt, ca. 6 Stunden
Programm Tag 11:
Ein ganzer Tag in Xivas Altstadt. Am besten mit eienr free walking Tour morgens für einen coolen Überblick und erste Besichtigungen. Dafür braucht ihr das Xiva-Ticket.
Nach der Tour und einem Mittagessen in einem Garten-Restaurant gehts zu ausgewählten Highlights. Abends unbedingt auf eins der Dachterrassen-Restaurants. (evtl. morgens reservieren)
Xiva
Kalta Minor
Das unvollendete 26 Meter hohe Minarett ist nicht nur das Wahrzeichen Xivas, sondern neben dem Rigistan in Samarkand, eins der bekanntesten Symbole Usbekistans.
3 Legenden zum Kalta Minor Minarett:
1: Der Baumeister und der Emir von Buchara
Der Baumeister soll sich vom Emir von Buchara bestochen lassen haben, um das Minarett nie zu vollenden. Als der Khan von Xiva das herausbekommt, lässt er den Baumeister so lange vom 26 meter hohen Kalta Minor werfen, bis er endlich tot ist. Ende des Baumeisters = Ende des Turmbaus.
2: Der Turm und der Harem
Der Khan von Xiva merkt irgendwann, dass man von einem vollständig gebauten Minarett einen perfkten Blick in seinen Harem hat – geht nicht. Baustopp.
3: Die Überheblichkeit des Khans
Der Khan von Xiva soll den Tod des Baumeisters nach Fertigstellung geplant haben, damit dieser nie mehr etwas vergleichbar hohes und schlönes bauen kann. Der Baumeister bekommt das spitz und entkommt dem Khan als Vogel verwandelt in die Wüste.
Die wohl wahren Gründe:
Der Khan von Xiva wird auf einem Feldzug getötet und um seine Nachfolge entbrennt Streit. Xiva versinkt im Kriegs-Chaos. Der Bau wird aus Geldmangel eingestellt und nie fortgesetzt.
Kalta Minor
Tag 12-14: Nukus und Aralsee-Tour
Programm Tag 12:
Der Morgen kann noch in Xiva verbracht werden. Dann Taxifahrt/Privattransfer nach Nukus. Dort Nachmittags Besuch des Savitsky-Kunstmuseums (offiziell: Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakstan „I. W. Sawizki“), berühmt für die weltweit zweitgrößte Sammlung sowjetischer Avantgarde-Kunst, die hier im Niergendwo vor der Zensur versteckt wurde. Es wird schon mal als „Wüsten-Louvre“ bezeichnet, da es eine einzigartige Sammlung verbotener Kunstwerke rettete, die sonst zerstört worden wären.
Tageskilometer: ca. 190 km
Fahrzeit: ca. 3 Stunden
Savitzky-Museum
Programm Tag 13:
Frühmorgens geht die Aralsee-Tour los. Euer Fahrer und Guide holen euch am Hotel zu einem 2-tägigen Abenteuer ab. Mit mehrere Stops geht es zum Jurtencamp am See.
Tageskilometer: ca. 400 km
Fahrzeit: ca. 10-11 Stunden
Mizdakhan
Moynak
Ustyurt-Plateau
Aralsee
Aralsee-Tour-Programm Tag 1
Mizdakhan:
Berühmte archäologische Stätte in unmittelbarer Nähe von Nukus. Riesige Nekropole mit beeindruckenden Bauwerken.
Moynak:
In der berühmten Hafenstadt besucht ihr den Schiffsfriedhof und das kleine Museum.
Ustyurt-Plateau
Abseits der modernen Straßen von Muinak geht es durch die Wüste, die einst den Grund des Aralsees bildete, zum Ustyurt-Plateau.
Jurtenlager am Ufer des Aralsees
Das Lager liegt auf einer Plattform über dem Aralsee. Du kannst zum See spazieren und anschließend ein Abendessen in komfortablen Karakalpak-Jurten genießen.
Programm Tag 14:
Aufstehen zum Sonnenaufgang über dem See. Nach dem Frühstück gehts auf einer anderen Route zurück nach Nukus. Abends Rückflug oder Nachtzugfahrt nach Taschkent.
Tageskilometer: ca. 400 km
Fahrzeit: ca. 10-11 Stunden
Aralsee-Tour Programm Tag 2
Sonnenaufgang über dem Aralsee. Nach dem wahnsinnigen Sonnenaufgang genießt du ein herzhaftes Frühstück im Camp und bereitest dich auf die Rückreise vor.
Kurgancha-Kala
Ruinen eines einst riesigen Marktes, der in dieser verlassenen Gegend errichtet wurde, um den Handel zwischen der Bevölkerung des Choresm-Reiches und den Nomaden zu erleichtern.
Kubla-Ustyurt
ist eine abgelegene Siedlung mit Kamelhirten.
Urga
ein verlassenes Fischerdorf, wirkt wie eine Szene aus einem Endzeitfilm. Du siehst die Ruinen der russischen Stadt, die einst von den verbannten Kosaken und ihren Nachkommen bewohnt wurde, besuchen einen russisch-orthodoxen Friedhof auf einem Hügel und eine verfallene Fabrik
Sudochie-See
Der See mit seinen schilfbewachsenen Inseln ist Heimat zahlreicher Vögel und im Frühjahr kann man hier mit Glück Flamingos sehen.
Rückfahrt mit Mittagspause nach Nukus
Route bei 3 Wochen
3 Wochen sind natürlich noch besser!
Mit der Extra-Zeit kann man natürlich die Route entzerren und Übernachtungen z.B. in Buchara oder im wunderschönen Xiva ergänzen. Oder einen Erholungstag nach der langen Aralsee-Tour in Nukus einlegen.
Was wir euch noch empfehlen würden:
• Tagestour ins Chimgan-Gebirge (Wandern, Bergluft)
• Fergana-Tal (3-4 Tage) für Handwerk (Seide, Keramik) und Kultur ganz im Osten von Usbekistan.
Unsere Usbekistan Videos
Beim Anklicken öffnen sich die Videos in Youtube.



































































































