Kambodscha
Kambodscha hat uns ehrlich überrascht. Natürlich kennt jeder die weltberühmten Tempel von Angkor Wat – doch das Land hat so viel mehr zu bieten. Zwischen uralten Ruinen, schwimmenden Dörfern, entspannten Flusslandschaften und traumhaften Inseln erlebt ihr ein Südostasien, das vielerorts noch deutlich ursprünglicher wirkt als das benachbarte Thailand oder Vietnam.
Uns hat vor allem die unglaubliche Herzlichkeit der Menschen begeistert. Egal ob in Siem Reap, Kampot oder auf Koh Rong Sanloem – wir wurden überall freundlich empfangen und haben uns vom ersten Moment an willkommen gefühlt.
Auch landschaftlich ist Kambodscha abwechslungsreicher, als viele vermuten. Dichte Regenwälder, Reisfelder, Wasserfälle, Mangroven, lebendige Kolonialstädte und hunderte Kilometer Küste sorgen dafür, dass sich eine Rundreise unglaublich vielseitig anfühlt.
Dazu kommt, dass Kambodscha nach wie vor ein günstiges Reiseland ist.
Unser Fazit vorweg: Kambodscha gehört für uns zu den schönsten Reisezielen in Südostasien und war DAS LAND, das uns am meisten positiv überrascht hat.
Visum & Einreise
Für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige besteht Visumpflicht.
Das Touristenvisum ist aber unkompliziert erhältlich und berechtigt in der Regel zu einem Aufenthalt von 30 Tagen.
Ihr habt grundsätzlich drei Möglichkeiten:
- Visa on Arrival direkt bei der Einreise
- E-Visum, das ihr bereits vor der Reise online beantragt
- Visum über eine kambodschanische Botschaft
Zusätzlich wurde das digitale Einreiseformular Cambodia e-Arrival eingeführt. Dieses ersetzt bei Einreise über die internationalen Flughäfen die früheren Papierformulare und muss innerhalb von sieben Tagen vor der Anreise online oder per App ausgefüllt werden. Das Formular ist kostenlos und unabhängig vom eigentlichen Visum.
Euer Reisepass sollte bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Visa on Arrival (Touristenvisum)
- 30 US-Dollar
- Aufenthalt bis zu 30 Tage
- Zahlung in bar mit sauberen, unbeschädigten US-Dollar-Scheinen ist überall möglich.
- An den internationalen Flughäfen (z. B. Phnom Penh und Siem Reap) wird häufig auch Kartenzahlung akzeptiert. An Landgrenzen solltet ihr euch aber nicht darauf verlassen und lieber Bargeld dabeihaben.
E-Visum
- 30 US-Dollar (früher 36 US-Dollar)
- Bearbeitungszeit etwa 3 Werktage
- Wir empfehlen trotzdem, den Antrag mindestens 5 Tage vor der Abreise zu stellen.
Unser Tipp
Wir würden mittlerweile das eVisa empfehlen. Den Kostenunterschied zum Visa on Arrival gibt es seit Januar 2025 nicht mehr. Außerdem könnt ihr es entspannt bereits vor Reisebeginn beantragen und erspart euch evtl. Wartezeiten und Geldschein-Diskusionen am Flughafen.
Das Touristenvisum (T-Klasse) kann einmalig um maximal 30 Tage verlängert werden. Dazu gibt zwei verschiedene Wege, die sich bei den Kosten und dem Aufwand unterscheiden.
1: Beantragung bei der Einwanderungsbehörde
Ihr geht persönlich zum Cambodian Immigration Department in Phnom Penh
• Kosten: 30 USD.
• Dauer: 5 bis 7 Werktage, in denen die Behörde deinen Reisepass behält.
• du brauchst: Reisepass (noch mind. 6 Monate gültig), ein physisches Passfoto, den Nachweis über die Registrierung in der staatlichen Ausländer-App FPCS (Foreigners Present in Cambodia System – wird meist von deuíner Unterkunft erledigt)
2: lokale Reiseagentur
Fast alle Hostels, Hotels und kleinen Reisebüros in touristischen Orten wie Phnom Penh, Siem Reap oder Sihanoukville bieten diesen Service an.
• Kosten: 45-55 USD.
* Vorteil: Ihr müsst nicht selbst zur Behörde fahren, keine Formulare ausfüllen und spart viel Zeit. Die Agentur schickt euren Pass nach Phnom Penh und ihr erhaltet ihn fertig verlängert zurück.
⚠️ Wichtiger Hinweis zum „Overstay“
Beantragt die Verlängerung unbedingt mindestens eine Woche vor Ablauf des aktuellen Visums. Wenn ihr das Visum überzieht (Overstay), kostet das eine Strafgebühr von 10 USD pro Tag direkt bei der Ausreise am Flughafen. Bei längeren Überziehungen drohen härtere Strafen.
Geographie
Hauptstadt:
Phnom Penh
Zeitzone:
UTC +7 (keine Sommerzeit)
Fläche:
181.035 km²
Bevölkerung
Einwohnerzahl:
ca. 18 Millionen (2025/2026)
Sprache:
Die Amtssprache Kambodschas ist Khmer (Kambodschanisch). Sie wird im gesamten Land gesprochen und besitzt eine eigene Schrift, die zu den ältesten noch verwendeten Schriftsystemen Südostasiens gehört.
In den touristischen Regionen wie Siem Reap, Phnom Penh, Kampot, Kep oder auf den Inseln Koh Rong und Koh Rong Sanloem kommt ihr mit Englisch meist problemlos zurecht. Vor allem in Hotels, Restaurants, Cafés, Reisebüros und bei Tourenanbietern wird ausreichend Englisch gesprochen.
Außerhalb der touristischen Zentren sind Englischkenntnisse jedoch deutlich seltener. Gerade in kleineren Dörfern oder auf lokalen Märkten helfen oft Gestik, eine Übersetzungs-App oder ein freundliches Lächeln weiter.
Mit ein paar Khmer-Wörtern wie „Sous-dey“ (Hallo) oder „Aw-kun“ (Danke) zaubert ihr den Einheimischen schnell ein Lächeln ins Gesicht.
Religion:
Der Theravada-Buddhismus ist die mit Abstand wichtigste Religion des Landes. Rund 95–97 % der Bevölkerung gehören dieser Glaubensrichtung an. Tempel und Klöster prägen das Ortsbild vieler Städte und Dörfer und spielen eine wichtige Rolle im täglichen Leben.
Feiertage:
Khmer-Neujahr
Das kambodschanische Neujahrsfest findet jedes Jahr Mitte April statt und zählt zu den wichtigsten Feiertagen des Landes. Familien besuchen Tempel, bringen Opfergaben dar und feiern gemeinsam. In vielen Orten gibt es traditionelle Spiele, Musik und Wasserschlachten – ähnlich wie beim thailändischen Songkran.
Pchum Ben (Ahnenfest)
Dieses bedeutende buddhistische Fest findet meist im September oder Oktober statt. Die Menschen besuchen Tempel, um ihren verstorbenen Angehörigen zu gedenken und Mönchen Speisen und Opfergaben zu überreichen.
Wasserfest (Bon Om Touk)
Das Wasserfest wird meist im November gefeiert und gehört zu den größten Veranstaltungen des Landes. Es markiert den Wechsel der Fließrichtung des Tonlé-Sap-Flusses. Besonders in Phnom Penh finden spektakuläre Bootsrennen, Feuerwerke und große Straßenfeste statt.
Nationalfeiertag
Am 9. November feiert Kambodscha seine Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1953. Im ganzen Land finden offizielle Zeremonien und Feierlichkeiten statt.
LGBTQ+
Kambodscha gilt innerhalb Südostasiens als eines der LGBTQ+-freundlicheren Reiseziele. Offene Diskriminierung gegenüber LGBTQ+-Reisenden ist selten und insbesondere in touristischen Regionen werden gleichgeschlechtliche Paare meist freundlich und respektvoll behandelt.
Eine gesetzliche Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe gibt es derzeit allerdings noch nicht. Vor allem in Phnom Penh und Siem Reap gibt es eine kleine, aber lebendige LGBTQ+-Community .
Für Reisende gilt Kambodscha insgesamt als sicheres Reiseziel. Wie allgemein im Land wird jedoch ein eher zurückhaltendes Auftreten in der Öffentlichkeit – unabhängig von der sexuellen Orientierung – geschätzt. Dadurch bewegt ihr euch im Alltag meist völlig unproblematisch.
Reise-Infos
Adapter nötig?
Meist nicht.
In Kambodscha werden überwiegend Steckdosen vom Typ A, Typ C und Typ G verwendet. In vielen Hotels und Unterkünften findet ihr jedoch Universalsteckdosen, sodass deutsche Stecker (Typ C und F) häufig problemlos passen.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt bei 50 Hertz, sodass ihr eure elektronischen Geräte ohne Spannungswandler nutzen könnt.
Unser Tipp:
Nehmt lieber eine kleine Mehrfachsteckdose mit. Gerade in günstigeren Hotels oder Guesthouses gibt es oft nur wenige Steckdosen im Zimmer. So könnt ihr Handy, Kamera, Powerbank und Laptop gleichzeitig laden.
Impfungen:
Für die Einreise nach Kambodscha sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, sofern ihr nicht aus einem Gelbfiebergebiet einreist.
Empfohlen werden – wie bei vielen Fernreisen – ein aktueller Schutz gegen:
- Tetanus
- Diphtherie
- Keuchhusten
- Polio
- Hepatitis A
Je nach Reiseroute und Aufenthaltsdauer können zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut oder in Einzelfällen Japanische Enzephalitis sinnvoll sein. Lasst euch hierzu am besten rechtzeitig von einem Tropenmediziner beraten.
Da Mücken Krankheiten wie Dengue-Fieber, Chikungunya oder in einigen ländlichen Regionen auch Malaria übertragen können, solltet ihr besonders in der Dämmerung auf einen guten Mückenschutz achten.
Apps:
Maps.me / google maps
Offline-Navigation und Routenplanung.
Google Translate
Hilfreich für die Verständigung, besonders außerhalb der touristischen Regionen.
Grab
Die mit Abstand beliebteste App für Taxis und Tuk-Tuks in Kambodscha. Vor allem in Phnom Penh und Siem Reap könnt ihr damit unkompliziert und günstig Fahrten buchen.
12Go
Ideal, um Bus-, Fähr- und Zugtickets im Voraus zu buchen.
WhatsApp
Wird von vielen Hotels, Tourenanbietern und Fahrern zur Kommunikation genutzt.
Währung
Praktischer Offline-Währungsrechner für unterwegs.
Währung & Preise
Währung:
Die offizielle Landeswährung ist der Kambodschanische Riel (KHR).
Eine Besonderheit in Kambodscha ist, dass neben dem Riel auch der US-Dollar nahezu überall als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Hotels, Restaurants, Supermärkte und viele Tourenanbieter geben ihre Preise häufig sogar direkt in US-Dollar an. Das Wechselgeld unter einem US-Dollar erhaltet ihr in der Regel in Riel.
Kartenzahlung ist vor allem in größeren Hotels, gehobenen Restaurants und Einkaufszentren möglich. In kleinen Restaurants, auf Märkten, bei Streetfood-Ständen oder in ländlichen Regionen solltet ihr dagegen immer ausreichend Bargeld dabeihaben.
Geldautomaten findet ihr in allen größeren Städten wie Phnom Penh, Siem Reap, Battambang, Kampot oder Sihanoukville.
Preisniveau:
Kambodscha gehört zu den günstigsten Reisezielen Südostasiens. Besonders Streetfood und lokale Restaurants bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. In den touristischen Zentren wie Siem Reap oder auf den Inseln liegen die Preise jedoch teilweise etwas höher als im übrigen Land.
Trinkgeld:
Trinkgeld ist in Kambodscha nicht verpflichtend und wird von Einheimischen auch nicht erwartet.
In Restaurants, bei geführten Touren oder für Tuk-Tuk-Fahrer freut sich das Personal jedoch über eine kleine Anerkennung für guten Service.
Riel oder US-Dollar –
wie bezahlt man in Kambodscha?
In Kambodscha begegnen euch im Alltag zwei Währungen gleichzeitig: der kambodschanische Riel (KHR) und der US-Dollar. Preise werden besonders in touristischen Regionen häufig in Dollar angegeben, bezahlen könnt ihr aber meist auch in Riel.
Dabei funktioniert der Riel praktisch wie Kleingeld zum Dollar, da es keine US-Cent Münzen gibt.
Als einfache Faustregel wird häufig mit 4.000 Riel = 1 US-Dollar gerechnet.
Ihr bezahlt beispielsweise 10 US-Dollar für einen Einkauf von 8,50 US-Dollar und bekommt die fehlenden 1,50 US-Dollar als etwa 6.000 Riel zurück.
Ihr könnt deshalb problemlos Dollar und Riel gleichzeitig im Portemonnaie haben und sogar innerhalb einer Zahlung beide Währungen kombinieren.
Wichtig: Achtet bei US-Dollar-Scheinen besonders auf den Zustand. Beschädigte, eingerissene oder stark beschriftete Scheine werden häufig nicht angenommen. Kleinere Beträge bezahlen wir deshalb am liebsten direkt in Riel.
Kreditkarte, Bargeld & ATMs
Kartenzahlung wird in Kambodscha immer häufiger akzeptiert. Vor allem in Hotels, größeren Restaurants, Cafés und Supermärkten könnt ihr problemlos mit Kreditkarte bezahlen. Dennoch solltet ihr immer ausreichend Bargeld dabeihaben. Besonders auf lokalen Märkten, bei Streetfood-Ständen oder in ländlichen Regionen ist Bargeld nach wie vor – nebemn der lokale Bezahl-App – das wichtigste Zahlungsmittel.
Geldautomaten findet ihr problemlos in größeren Städten wie Phnom Penh, Siem Reap, Battambang, Kampot oder Sihanoukville. Auch auf Koh Rong gibt es Geldautomaten. Auf kleineren Inseln oder in abgelegenen Regionen solltet ihr jedoch vorsorglich bereits vorher ausreichend Bargeld abheben.
ATMs
Mit den Geldautomaten der BRED Bank kann man bis zu 2.000 US-Dollar pro Abhebung beziehen (abhängig vom Tageslimit eurer deutschen Bank). Die Gebühr beträgt 4 US-Dollar pro Abhebung.
Auch die Geldautomaten der Canadia Bank haben bei uns problemlos funktioniert (geringere Abhebungssumme, etwas höherer Gebühr).
Kreditkarte, Bargeld & ATMs
Kartenzahlung wird in Kambodscha immer häufiger akzeptiert. Vor allem in Hotels, größeren Restaurants, Cafés und Supermärkten könnt ihr problemlos mit Kreditkarte bezahlen. Dennoch solltet ihr immer ausreichend Bargeld dabeihaben. Besonders auf lokalen Märkten, bei Streetfood-Ständen oder in ländlichen Regionen ist Bargeld nach wie vor – nebemn der lokale Bezahl-App – das wichtigste Zahlungsmittel.
Geldautomaten findet ihr problemlos in größeren Städten wie Phnom Penh, Siem Reap, Battambang, Kampot oder Sihanoukville. Auch auf Koh Rong gibt es Geldautomaten. Auf kleineren Inseln oder in abgelegenen Regionen solltet ihr jedoch vorsorglich bereits vorher ausreichend Bargeld abheben.
ATMs
Mit den Geldautomaten der BRED Bank kann man bis zu 2.000 US-Dollar pro Abhebung beziehen (abhängig vom Tageslimit eurer deutschen Bank). Die Gebühr beträgt 4 US-Dollar pro Abhebung.
Auch die Geldautomaten der Canadia Bank haben bei uns problemlos funktioniert (geringere Abhebungssumme, etwas höherer Gebühr).
Unser Tipp
Wenn ihr größere Geldbeträge benötigt, empfehlen wir euch die BRED Bank. Durch den hohen maximalen Auszahlungsbetrag könnt ihr die Anzahl der Abhebungen reduzieren und spart dadurch häufig Gebühren.
Gut zu wissen:
Viele Geldautomaten bieten euch die Wahl, US-Dollar oder Kambodschanische Riel abzuheben. Da beide Währungen im Alltag weit verbreitet sind, könnt ihr je nach euren Reiseplänen entscheiden, welche für euch praktischer ist. Wir würden zu US-Dollar raten. Da muss man gegen Ende der Reise auch nicht das Geld „loswerden” oder zurücktauschen.
Sicherheit
Sim-Card & Telefon-Anbieter
Eine lokale SIM-Karte lohnt sich in Kambodscha bereits ab dem ersten Reisetag. Das mobile Internet ist in den touristischen Regionen sowie entlang der meisten Reiserouten zuverlässig und schnell.
Die drei größten Anbieter sind:
- Smart (unsere Empfehlung)
- Cellcard
- Metfone
SIM-Karten bekommt ihr direkt am Flughafen, in offiziellen Shops der Mobilfunkanbieter oder in vielen kleinen Handygeschäften. Alternativ könnt ihr bereits vor der Reise eine eSIM installieren.
e-SIM als Alternative
Wer ein kompatibles Smartphone besitzt, kann Kambodscha auch bequem mit einer eSIM bereisen.
Der Vorteil:
- keine physische SIM-Karte notwendig
- sofort nach der Landung online
- keine Registrierung vor Ort nötig
Internet / Wlan / Whatsapp
In Hotels, Cafés und Restaurants steht fast überall kostenloses WLAN zur Verfügung. Die Geschwindigkeit reicht in der Regel problemlos für Videotelefonie oder das Hochladen von Fotos.
Außerhalb der Städte oder in abgelegenen Regionen kann das mobile Internet jedoch deutlich langsamer werden.
WhatsApp funktioniert in Kambodscha ohne Einschränkungen und wird von vielen Unterkünften sowie Tourenanbietern als Kommunikationsmittel genutzt.
VPN
Kambodscha gehört grundsätzlich zu den Ländern mit freiem Internetzugang. Dennoch kann ein VPN auf Reisen sinnvoll sein. Öffentliche WLAN-Netzwerke in Hotels, Cafés oder Flughäfen sind nicht immer optimal abgesichert. Ein VPN verschlüsselt eure Verbindung und sorgt für mehr Sicherheit beim Online-Banking, beim Arbeiten unterwegs oder beim Einloggen in persönliche Accounts.
Ein weiterer Vorteil: Mit einem VPN könnt ihr auch auf Inhalte zugreifen, die normalerweise nur in eurem Heimatland verfügbar sind. Das betrifft beispielsweise Mediatheken, Streaming-Dienste oder bestimmte Webseiten.
Wir selbst nutzen auf Reisen NordVPN. Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten und die App funktioniert problemlos auf Smartphone, Tablet und Laptop.
Tipp:
Installiert euer VPN bereits vor der Abreise. So seid ihr direkt nach der Ankunft geschützt und müsst euch nicht erst vor Ort mit der Einrichtung beschäftigen.
Beste Reisezeit für eine Kambodscha-Rundreise
Bestes Rundreise-Wetter für Laos
Grundsätzlich könnt ihr Kambodscha das ganze Jahr über bereisen. Je nach Region und Reisezeit erwarten euch jedoch unterschiedliche Temperaturen und Niederschlagsmengen. Besonders angenehm sind die Monate zwischen November und Februar, wenn die Regenzeit vorbei ist und die Temperaturen meist zwischen 25 und 32 °C liegen.
Wetter nach Region
Nordwest-Kambodscha
(Siem Reap, Angkor Wat und Battambang)
Der Nordwesten Kambodschas gehört zu den beliebtesten Reisezielen des Landes. Zwischen November und Februar herrscht hier ideales Reisewetter mit viel Sonnenschein, geringer Luftfeuchtigkeit und angenehmen Temperaturen. Ab März wird es deutlich heißer, bevor zwischen Mai und Oktober die Regenzeit beginnt. Die Regenschauer sind meist kräftig, dauern jedoch oft nur ein bis zwei Stunden am Nachmittag.
Zentralkambodscha (Phnom Penh)
In Phnom Penh herrscht ganzjährig tropisches Klima. Während der Trockenzeit erwarten euch sonnige Tage mit Temperaturen zwischen 28 und 35 °C. Besonders heiß wird es in den Monaten März und April, wenn das Thermometer häufig über 35 °C steigt. Während der Regenzeit sorgen kurze, kräftige Schauer meist am Nachmittag oder Abend für eine angenehme Abkühlung.
Südkambodscha (Kampot, Kep, Sihanoukville, Koh Rong und Koh Rong Sanloem)
Die Küstenregionen und Inseln lassen sich grundsätzlich das ganze Jahr über bereisen. Die beste Reisezeit liegt zwischen November und April, wenn euch überwiegend sonniges Wetter und ruhige See erwarten. Während der Regenzeit von Mai bis Oktober kommt es häufiger zu kräftigen Schauern und gelegentlich rauer See. Dafür zeigt sich die Natur besonders grün und die beliebten Urlaubsorte sind deutlich weniger besucht.
Ostkambodscha (Mondulkiri, Ratanakiri und Kratie)
Der Osten Kambodschas ist deutlich ursprünglicher und weniger touristisch erschlossen als der Rest des Landes. Hier erwarten euch dichte Wälder, Wasserfälle, sanfte Hügellandschaften und Nationalparks.
Das Klima entspricht grundsätzlich dem Rest des Landes. Die angenehmste Reisezeit liegt zwischen November und Februar, wenn die Temperaturen etwas milder sind und es nur selten regnet. Während der Regenzeit von Mai bis Oktober verwandelt sich die Region in ein sattgrünes Naturparadies. Allerdings können einige Straßen dann schwerer befahrbar sein und einzelne Ausflugsziele sind nur eingeschränkt erreichbar.
Wetter nach Jahreszeit
November bis Februar – Das beste Wetter
Die Monate von November bis Februar gelten als die ideale Reisezeit für Kambodscha. Nach der Regenzeit präsentiert sich die Natur noch angenehm grün, die Luftfeuchtigkeit ist deutlich niedriger und die Temperaturen sind meist sehr angenehm. Gleichzeitig herrschen perfekte Bedingungen für Rundreisen, Tempelbesichtigungen und einen Strandurlaub an der Südküste oder auf den Inseln.
März bis Mai – Heiß und trocken
Von März bis Mai wird es in Kambodscha sehr heiß. Temperaturen von über 35 °C sind keine Seltenheit, insbesondere im April. Für Besichtigungen der Tempelanlagen von Angkor Wat oder längere Stadterkundungen kann die Hitze schnell anstrengend werden. Wer in dieser Zeit reist, sollte Ausflüge möglichst auf die frühen Morgen- oder Abendstunden legen.
Mai bis Oktober – Regenzeit
Während der Regenzeit regnet es meist nicht den ganzen Tag. Typisch sind kräftige Schauer am Nachmittag oder Abend. Die Landschaft zeigt sich jetzt von ihrer grünsten Seite, Reisfelder leuchten in satten Farben und Wasserfälle führen besonders viel Wasser. Gleichzeitig können einzelne Straßen in ländlichen Regionen zeitweise schlechter befahrbar sein. An der Küste und auf den Inseln kann es außerdem gelegentlich zu rauer See und wetterbedingten Einschränkungen im Fährverkehr kommen.
Bestes Reisewetter nach Aktivität
Rundreise: November bis Februar
Angenehme Temperaturen, wenig Regen und gute Straßenbedingungen machen diese Monate zur idealen Reisezeit für eine Rundreise durch Kambodscha.
Tempelbesichtigungen: November bis Februar
Vor allem für den Besuch von Angkor Wat und den weiteren Tempelanlagen rund um Siem Reap eignen sich diese Monate besonders gut. Die Temperaturen sind angenehmer und längere Erkundungstouren fallen deutlich leichter als während der heißen Jahreszeit.
Strandurlaub: November bis April
An der Südküste sowie auf Koh Rong und Koh Rong Sanloem erwarten euch in diesen Monaten meist sonniges Wetter, ruhige See und ideale Bedingungen zum Baden, Schnorcheln und Tauchen.
Nationalparks & Wasserfälle: Juli bis Oktober
Während und kurz nach der Regenzeit zeigt sich Kambodschas Natur von ihrer schönsten Seite. Wasserfälle führen besonders viel Wasser und die Wälder rund um Mondulkiri, Ratanakiri oder die Cardamom Mountains erstrahlen in sattem Grün.
Fotografieren: November bis Februar
Die Luft ist meist klar und die Sicht auf Tempel, Landschaften und Sonnenaufgänge besonders gut. Während der Trockenzeit gelingen häufig die schönsten Aufnahmen, während in der Regenzeit dramatische Wolkenstimmungen für eindrucksvolle Fotos sorgen
neuer Flughafen in Phnom Penh
Flugzeug
Die meisten internationalen Reisenden erreichen Kambodscha über die internationalen Flughäfen in Phnom Penh oder Siem Reap. Direktflüge aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibt es derzeit nicht. Die Anreise erfolgt meist mit einem Zwischenstopp, beispielsweise in Bangkok, Singapur, Kuala Lumpur, Ho-Chi-Minh-Stadt, Hanoi, Seoul oder Doha.
Sihanoukville verfügt ebenfalls über einen internationalen Flughafen, der jedoch überwiegend von regionalen Fluggesellschaften angeflogen wird.
Gut zu wissen:
Sowohl Siem Reap als auch Phnom Penh haben in den vergangenen Jahren neue, deutlich größere internationale Flughäfen bekommen. Beide liegen allerdings weit außerhalb der jeweiligen Stadtzentren.
Der Siem Reap Angkor International Airport (SAI) wurde 2023 eröffnet und liegt rund 40–50 Kilometer östlich von Siem Reap. Der alte Flughafen lag dagegen nur wenige Kilometer vom Zentrum und von Angkor entfernt. Einer der wichtigsten Gründe für den Neubau war genau diese Nähe zu den Tempelanlagen: Der Flugverkehr sollte weiter vom UNESCO-Welterbe Angkor entfernt werden, um Lärmbelästigung, Erschütterungen bei der Landung und Emissionen zu verringern.
Der neue Techo International Airport (KTI) von Phnom Penh wurde 2025 eröffnet und liegt rund 20 Kilometer südlich der Hauptstadt. Er ersetzt den alten, inzwischen zu kleinen Phnom Penh International Airport und wurde für deutlich höhere Passagierzahlen und größere Langstreckenflugzeuge konzipiert.
Unser Tipp:
Unterschätzt die Transferzeiten nicht. Besonders in Siem Reap ist der neue Flughafen weit vom Zentrum entfernt. Je nach Verkehr solltet ihr für die Fahrt etwa eine Stunde einplanen. Dadurch lohnt sich ein Inlandsflug zwischen Siem Reap und Phnom Penh zeitlich kaum noch – mit Anfahrt, Check-in und Gepäck ist ein Bus oder Minivan häufig die entspanntere Alternative.
über Land
Viele Individualreisende kombinieren Kambodscha mit einer Rundreise durch die Nachbarländer Thailand, Vietnam oder Laos und reisen über Land ein.
Besonders beliebt sind folgende Grenzübergänge:
Poipet – Aranyaprathet
Die wichtigste Verbindung zwischen Thailand und Siem Reap. Ideal für alle, die Angkor Wat direkt nach der Einreise besuchen möchten.
Cham Yeam – Hat Lek
Beliebter Grenzübergang zwischen Thailand und der kambodschanischen Küstenregion rund um Koh Kong.
Bavet – Mộc Bài
Die wichtigste Verbindung zwischen Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam) und Phnom Penh.
Trapaeng Kriel – Veun Kham
Der wichtigste Grenzübergang zwischen Laos und dem Norden Kambodschas. Besonders beliebt bei Reisenden, die von den 4000 Islands nach Kambodscha weiterreisen.
Wichtig: Die Grenzübergänge zwischen Thailand und Kambodscha können aufgrund der politischen Lage zeitweise vollständig geschlossen werden. Informiert euch deshalb vor eurer Weiterreise unbedingt über den aktuellen Stand. Die Grenzübergänge nach Vietnam und Laos sind davon in der Regel nicht betroffen.
Zug
Das Eisenbahnnetz in Kambodscha wird kontinuierlich ausgebaut. Internationale Zugverbindungen bestehen derzeit nicht. Innerhalb des Landes verkehren jedoch Züge zwischen Phnom Penh, Kampot, Takeo, Sihanoukville, Battambang und Poipet an der thailändischen Grenze.
neuer Flughafen in Phnom Penh
Kambodscha ist zwar kein großes Land, dennoch unterscheiden sich die Verkehrsmittel je nach Region deutlich. Zwischen den größeren Städten verkehren komfortable Reisebusse und Minivans, während ihr auf den Inseln oder in kleineren Orten häufig mit Tuk-Tuks (Remorque) oder Rollern unterwegs seid.
Reisebus & Minivan
Für die meisten Rundreisen sind Reisebusse und Minivans die beste Wahl. Sie verbinden nahezu alle touristischen Ziele miteinander und sind günstig, zuverlässig und komfortabel.
Beliebte Strecken sind unter anderem:
- Phnom Penh – Siem Reap
- Phnom Penh – Kampot
- Phnom Penh – Sihanoukville
- Sihanoukville – Koh Rong (Fähre)
- Siem Reap – Battambang
- Kampot – Kep
Tickets buchen:
Bustickets könnt ihr problemlos kurzfristig vor Ort kaufen.
Gerade in der Hauptsaison oder bei längeren Strecken empfehlen wir jedoch, die Tickets bereits vorab über Plattformen wie 12Go zu reservieren. So könnt ihr verschiedene Anbieter, Fahrzeiten und Preise bequem vergleichen.
Busbahnhöfe:
Einen zentralen Busbahnhof wie in vielen anderen Ländern gibt es häufig nicht.
Die meisten Busunternehmen besitzen eigene Terminals oder holen ihre Fahrgäste direkt am Hotel oder einem vereinbarten Treffpunkt ab. Informiert euch deshalb vor der Abfahrt genau über den Abholort und plant genügend Zeit ein.
Gepäck:
Große Koffer und Rucksäcke werden kostenlos im Gepäckraum transportiert.
Handgepäck könnt ihr während der Fahrt problemlos mit an euren Sitz nehmen.
Sitzplätze:
Je nach Anbieter kommen moderne Reisebusse oder Minivans zum Einsatz. Wir hatten auf der Strecke von Siem Reap nach Battambang sogar einen nigelnagelneuen e-Van!
Die meisten Busse verfügen über Klimaanlage und verstellbare Sitze. Wer empfindlich auf Klimaanlagen reagiert, sollte eine dünne Jacke dabeihaben.
Elektro Minibus in Siem Reap
Fähren
Vor allem für Reisen auf die Inseln sowie über den Tonlé Sap spielen Fähren in Kambodscha eine wichtige Rolle. Die meisten Überfahrten sind unkompliziert und lassen sich problemlos vor Ort oder online buchen.
zu den Inseln
Die beliebten Inseln Koh Rong und Koh Rong Sanloem erreicht ihr am einfachsten mit der Fähre.
Die meisten Schnellfähren legen in Sihanoukville ab und benötigen – je nach Anbieter und Anlegestelle – etwa 30 bis 60 Minuten.
Seit Kurzem gibt es außerdem eine direkte Fährverbindung ab Kampot. Dadurch könnt ihr direkt von Kampot auf die Inseln fahren und euch den Umweg über Sihanoukville sparen. Die Überfahrt dauert etwa zwei Stunden und eignet sich besonders, wenn ihr eure Rundreise entlang der Südküste plant.Allerdings kann der Betrieb saison- und wetterbedingt eingestellt werden.
Tickets buchen
Fährtickets könnt ihr direkt im Hafen, über eure Unterkunft oder bereits vorab über Plattformen wie 12Go buchen.
Vor allem während der Hauptsaison empfehlen wir, die Tickets einige Tage im Voraus zu reservieren.
Check-in
Plant genügend Zeit ein und seid mindestens 30 bis 45 Minuten vor Abfahrt am Hafen. Achtet außerdem darauf, den richtigen Pier und den richtigen Anbieter zu wählen. Diese unterscheiden sich je nach Reederei.
Gepäck:
Große Koffer und Rucksäcke werden kostenlos transportiert. Wertgegenstände, Kameras oder elektronische Geräte solltet ihr jedoch immer im Handgepäck behalten.
Tonle-Sap-Fähre
Zwischen Siem Reap und Battambang verkehren – je nach Wasserstand – Boote über den Tonlé Sap und den Sangker-Fluss. Die Fahrt führt vorbei an schwimmenden Dörfern, Reisfeldern und kleinen Flusslandschaften und zählt zu den schönsten Bootsfahrten des Landes.
Beachtet jedoch, dass diese Verbindung nur bei ausreichend hohem Wasserstand angeboten wird und insbesondere während der Trockenzeit ausfallen kann.
Fähren am Pier in Sihanoukville
Taxi, Tuk-Tuk & Grab
In den größeren Städten wie Phnom Penh, Siem Reap, Battambang oder Kampot gehören Tuk-Tuks zum Straßenbild und sind eine der einfachsten Möglichkeiten, um kurze Strecken zurückzulegen.
Bei den klassischen kambodschanischen Tuk-Tuks handelt es sich meist um sogenannte Remorque (Remork). Dabei zieht ein Motorrad einen überdachten Anhänger, in dem je nach Größe bis zu vier Personen Platz finden. Vor allem außerhalb der Innenstädte sind diese Fahrzeuge noch immer weit verbreitet und gehören für viele Reisende einfach zu einer Kambodscha-Rundreise dazu.
Vor allem in Phnom Penh, Kampot und Siem Reap ist Grab weit verbreitet. Sie funktioniert ähnlich wie Uber und zeigt den Fahrpreis bereits vor der Buchung an. Das erspart euch das Verhandeln und sorgt für transparente Preise.
Roller
Für uns ist der Roller eine großartige Möglichkeit, Kambodscha individuell zu erkunden. Vor allem rund um Kampot, Kep, Battambang und Siem Reap seit ihr super flexibel. In den Städten kostet das TukTuk f+r 2 Personene allerdings häufig nicht viel mehr.
Die Straßen befinden sich auf den meisten Hauptverbindungen in einem guten Zustand. Abseits der größeren Städte sowie auf kleineren Nebenstraßen müsst ihr jedoch immer wieder mit Schlaglöchern, unbefestigten Abschnitten oder staubigen Pisten rechnen. Während der Regenzeit können einzelne Straßen zudem rutschig oder zeitweise überflutet sein.
Die Mietpreise liegen – je nach Ort, Saison und Rollermodell – meist zwischen 8 und 12 US-Dollar pro Tag.
Angkor Wat mit dem Roller
Auch die Tempelanlagen von Angkor lassen sich hervorragend mit dem Roller erkunden. Da sich die Tempel auf einem riesigen Gelände verteilen, ist ein Roller neben dem Tuk-Tuk die bequemste Möglichkeit, die einzelnen Anlagen miteinander zu verbinden.
Unsere Tipp:
Kontrolliert den Roller vor der Abfahrt gründlich und fotografiert vorhandene Kratzer oder Schäden. So vermeidet ihr Diskussionen bei der Rückgabe.
Außerdem empfehlen wir euch, nur Roller zu mieten, die sich in einem guten technischen Zustand befinden. Achtet besonders auf funktionierende Bremsen, ausreichend Profil an den Reifen und eine funktionierende Beleuchtung. Ein Helm sollte selbstverständlich immer dazugehören – auch wenn ihn nicht jeder Einheimische trägt.
Fahrrad
Viele Orte in Kambodscha lassen sich hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Besonders rund um Angkor, in Battambang und Kampot seid ihr damit flexibel unterwegs und könnt viele Sehenswürdigkeiten in eurem eigenen Tempo entdecken.
Gerade die Tempelanlagen von Angkor eignen sich hervorragend für eine Erkundung mit dem Fahrrad. Die Straßen innerhalb des Archäologischen Parks sind überwiegend gut ausgebaut und relativ flach. So könnt ihr selbst entscheiden, wie lange ihr an den einzelnen Tempeln bleiben möchtet und auch weniger bekannte Anlagen abseits der Hauptwege besuchen.
Auch in Battambang und Kampot macht das Radfahren Spaß. Das Umland ist überwiegend flach und eignet sich perfekt für entspannte Touren vorbei an Reisfeldern, kleinen Dörfern und Flüssen. Viele Hotels und Unterkünfte verleihen Fahrräder direkt vor Ort oder organisieren gegen eine geringe Gebühr einen Verleih.
Mietwagen
Für die meisten Kambodscha-Reisenden würden wir keinen Mietwagen empfehlen. Die wichtigsten Reiseziele sind gut mit Bussen, Minivans oder Tuk-Tuks erreichbar und für kürzere Strecken ist ein Roller oft die flexiblere Wahl.
Vor allem in Phnom Penh kann der Verkehr mit seinen vielen Rollern, Tuk-Tuks und dem teilweise chaotischen Fahrstil ungewohnt sein. Außerhalb der Städte lässt es sich zwar entspannter fahren, dennoch würden wir den Aufwand für eine klassische Rundreise nicht in Kauf nehmen.
Ein Mietwagen lohnt sich vor allem für Reisende, die abgelegenere Regionen erkunden möchten, mit viel Gepäck unterwegs sind oder bewusst unabhängig reisen möchten.
Die Mietpreise beginnen – je nach Fahrzeug, Saison und Versicherung – bei etwa 35 bis 60 US-Dollar pro Tag.
Wir würden in Kambodscha keinen Mietwagen buchen. Die gut ausgebauten Bus- und Minivanverbindungen zwischen den wichtigsten Reisezielen sowie Tuk-Tuks und Roller vor Ort sind für die meisten Rundreisen die entspanntere und günstigere Wahl.
Tanken & Tankstellen
Tankstellen sind entlang der Hauptstraßen und in allen größeren Städten problemlos zu finden. Auch in touristischen Regionen wie Phnom Penh, Siem Reap, Kampot, Kep oder Battambang müsst ihr euch keine Sorgen um die Kraftstoffversorgung machen.
An den meisten Tankstellen übernimmt ein Mitarbeiter das Tanken für euch. Ihr sagt einfach, welchen Kraftstoff oder für welchen Betrag ihr tanken möchtet, und bezahlt anschließend direkt an der Zapfsäule oder im Kassenbereich.
In kleineren Ortschaften findet ihr außerdem häufig kleine Verkaufsstände mit in Glasflaschen abgefülltem Benzin. Dieser Kraftstoff ist vor allem für Roller gedacht und eine praktische Lösung, wenn gerade keine Tankstelle in der Nähe ist. Günstiger und meist auch qualitativ besser ist jedoch das Tanken an regulären Tankstellen.
Die Kraftstoffpreise orientieren sich am Weltmarkt und können sich regelmäßig ändern. Vor eurer Reise lohnt sich daher ein kurzer Blick auf die aktuellen Preise.
So erkundet ihr Angkor am besten
unser Fahrer in Angkor Wat
Packliste
Weniger schleppen, mehr genießen! Hand aufs Herz: Wir sind keine 25 mehr und haben wenig Lust, uns mit einem zentnerschweren Rucksack abzumühen oder auf den nötigen Komfort zu verzichten. Für uns bedeutet Reisen heute, realistisch zu planen und genau die Dinge einzupacken, die den Unterschied zwischen „überleben“ und „wirklich genießen“ machen.
Auf dieser Seite findest du unsere reiseerprobte Auswahl an Equipment und Kleidung. Egal, ob du gerade erst mit der Planung beginnst oder schon mitten in der Route steckst – wir hoffen, unsere Liste hilft dir dabei, entspannt in dein nächstes Abenteuer zu starten.
Aufschlüsselung der „Tour”-Kosten:
folgende Kosten sind unter Tour aufgeführt: Apopo: 6,5 Euro, Phare Circus: 48.45 Euro, Angkor Ticktes: 86.5 Euro, Fahrer für 3 Tage Angkpr Wat: 66 Euro, Killing Memorial Siem Reap: 2.5 Euro, Tour Battambang mit Bambusbahn, Holzhaus-Museum, und Caves: 51 Euro, Mangroventour Tatai River: 102.5 Euro, Wasserfall Bokor NP: 1 Euro, Eintritt Kep NP: 1.5 Euro, S21 Genozid Museum: 8.5 Euro.
Alle Preise für 2 Personen.
Aufschlüsselung der „Extra”-Kosten:
folgende Kosten sind unter Extras aufgeführt: Visum: 52 Euro, Bankgebühren: 9 Euro, Spende: 2.5 Euro, Trinkgled: 16 Euro, Souvenirs: 62.5 Euro, Maniküre: 10.5 Euro, Apotheke: 56.5 Euro, Bäcker: 13 Euro, Eis: 1.5 Euro, Kampot-Pfeffer: 2.5 Euro, Getränke: 4 Euro, Kaffee: 38 Euro, Cocktails: 35 Euro, Kokosnüsse: 5 Euro
Alle Preise auf 0.5 Euro gerundet.
Preise für einige Klassiker (2026)
Wasser (1,5 Liter): 0,50–1 US-Dollar
Softdrink: 0,75–1,50 US-Dollar
Kaffee: 1–3 US-Dollar
Lokales Bier (0,5 l): 1–2 US-Dollar
Street Food: 1–3 US-Dollar
Restaurant: 4–10 US-Dollar
Roller pro Tag: 8–15 US-Dollar
Mittelklasse-Hotel: 30–70 US-Dollar pro Nacht
(mit Pool, Klima, Wlan und Frühstück)
BRED Bank: 4 US-Dollar Gebühr, maximale Auszahlung bis zu 2.000 US-Dollar (abhängig vom Tageslimit eurer deutschen Bank).
Nachtmarkt in Siem Reap
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| Deluxe Villa* | kleiner Luxus | €€ |
| Cambana La Rivière Hotel* | 4-Sterne in Top-Lage | €€€ |
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| Monica Guesthouse* | Preisknaller | € |
| Finance Boutique* | ruhig gelegen | €€ |
| Villa Vedici* | außerhalb – direkt am Fluß | €€ |
| the Beach House* | am Strand in in Kep | €€ |
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| Jungle Addition* | Oase mitten in der Stadt | €€€ |
Preis/Nacht für 2: Bis 25 Euro: €. Bis 50 Euro: €€. Bis 100 Euro: €€€. Ab 100 Euro: €€€€.
Preise für 2 Personen im Doppelzimmer mit eigenem Bad, mit Klimaanlage, kostenlosem WLAN, Pool und 8+ Bewertung.
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Die kambodschanische Küche gehört für uns zu den größten Überraschungen Südostasiens. Sie ist weniger scharf als die thailändische Küche und verwendet viele frische Kräuter, Kokosmilch, LImettensaft, Pfeffer aus Kampot sowie Fisch- und Austernsauce. Viele Gerichte wirken zunächst schlicht, überzeugen aber durch ihre ausgewogenen Aromen.
Besonders gefallen haben uns die zahlreichen Nachtmärkte, auf denen ihr euch quer durch die kambodschanische Küche probieren könnt. Neben klassischen Gerichten gibt es dort gegrilltes Fleisch, frischen Fisch, Obst, Desserts und unzählige kleine Snacks zu günstigen Preisen.
Nachtmärkte
Nachtmärkte gehören für uns immer zu den kulinarischen Highlights.
Hier findest du: Streetfood, regionale Spezialitäten, frische Säfte, Desserts, Snacks, Souvenirs und und und.
Der besten Nachtmarkt auf unserer Reise war mit Abstand in Siem Reap. Aber auch der Markt in Phnom Penh war gut.
Lok Lak
typische Gerichte
Fish Amok
gilt als das Nationalgericht Kambodschas. Fisch wird zusammen mit Kokosmilch, Curry, Zitronengras und Gewürzen schonend in Bananenblättern gegart. Das Gericht schmeckt angenehm mild und cremig.
Lok Lak
Zartes Rindfleisch wird mit Zwiebeln und einer würzigen Pfeffersauce gebraten und meist mit Reis sowie einem Spiegelei serviert. Dazu gibt es traditionell einen Limetten-Kampot-Pfeffer-Dip. Das müsst ihr probieren!
Khmer Curry
Das kambodschanische Curry ist deutlich milder als die Varianten aus Thailand. Es wird häufig mit Hähnchen, Rind oder Gemüse sowie Kartoffeln, Süßkartoffeln und Kokosmilch zubereitet.
Streetfood
Num Pang
Das kambodschanische Baguette ist ein Erbe der französischen Kolonialzeit. Es wird frisch mit gegrilltem Fleisch, Pastete, Omelett, Gemüse, Kräutern und würzigen Saucen belegt. Ähnlich wie das vietnamesische Bánh Mì eignet sich Num Pang perfekt als schnelles Frühstück oder Mittagessen.
Sach Ko Jakak
Marinierte Rindfleischspieße gehören zu den beliebtesten Streetfood-Gerichten des Landes. Das Fleisch wird über Holzkohle gegrillt und häufig mit eingelegtem Gemüse oder Brot serviert.
Bai Sach Chrouk
Eines der bekanntesten Frühstücksgerichte Kambodschas. Dünn geschnittenes Schweinefleisch wird süßlich mariniert, gegrillt und zusammen mit Reis sowie eingelegtem Gemüse serviert.
Gegrillte Meeresfrüchte
Vor allem an der Küste sowie auf den Nachtmärkten findet ihr frische Garnelen, Tintenfisch, Muscheln und Fisch direkt vom Grill. Serviert werden sie meist mit einer würzigen Limetten-Pfeffer-Sauce.
Frühlingsrollen
Ob frisch oder frittiert – Frühlingsrollen gehören zu den beliebtesten Snacks des Landes und werden häufig mit Gemüse, Glasnudeln oder Fleisch gefüllt.
Gut zu wissen:
Vor allem in ländlichen Regionen werdet ihr gelegentlich gegrillte Ratten am Straßenrand sehen. Dabei handelt es sich in der Regel um Reisfeldratten, die sich von Getreide ernähren und in einigen Teilen Kambodschas als Delikatesse gelten. Für die meisten Reisenden ist das eher eine außergewöhnliche Beobachtung als ein Gericht, das man unbedingt probieren muss.
Getränke
Angkor Beer
Das bekannteste Bier Kambodschas schmeckt angenehm mild und passt hervorragend zur kambodschanischen Küche.
Cambodia Beer
Neben Angkor Beer gehört auch Cambodia Beer zu den beliebtesten Bieren des Landes und ist nahezu überall erhältlich.
Khmer Iced Coffee
Kräftiger Kaffee wird mit gesüßter Kondensmilch und Eis serviert – genau das Richtige an heißen Tagen.
Fruchtshakes
Ob Mango, Ananas, Wassermelone, Drachenfrucht oder Passionsfrucht – frische Smoothies bekommt ihr nahezu überall. Gerade an heißen Tagen sind sie die perfekte Erfrischung.
Süßes
Süßspeisen spielen in Kambodscha eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem findet ihr auf den Nachtmärkten viele kleine Leckereien.
Num Ansom
Klebreis mit Banane oder Bohnen, eingewickelt in Bananenblätter und schonend gedämpft.
Kokosdesserts
Auf Nachtmärkten findet ihr zahlreiche Süßspeisen aus Kokosmilch, Klebreis und tropischen Früchten.
gegrillte Banane
Ein beliebter Snack, der vor allem auf Märkten frisch über Holzkohle gegrillt wird.
Lebensmittel-Hygiene
Diese einfachen Regeln helfen:
- frisch zubereitete Speisen bevorzugen
- stark frequentierte Stände wählen
- auf ausreichend Kühlung achten
- Obst und Gemüse schälen oder gründlich mit Trinkwasser waschen
Gut zu wissen: Die meisten Reisenden vertragen Streetfood problemlos. Probleme entstehen häufiger durch schlecht gekühlte westliche Gerichte, Buffets oder lange ungekühlt gelagerte Lebensmittel als durch frisch zubereitetes laotisches Essen.
Restaurant-Tipps
Aroma – Phnom Phen
176 Street 13, Phnom Penh
Täglich: 10:30 – 22:00 Uhr
Aromahouse – Kampot
Elia Greek Kitchen – Siem Reap
Fantastisches griechisches Essen und leckere Sangria. Direkt am Old Market.
31-34 Street 09 Mondul 1 Village Siem Reap
Täglich: 08:00. – 23:00 Uhr
Haven – Siem Reap
10:00 – 22:00 Uhr
Montags geschlossen
Nost-Bakery – Siem Reap
Led-Zep-Cafe – Kep
National Parks
Preah Monivong Bokor Nationalpark
Der Bokor Nationalpark gehört zu den bekanntesten Naturgebieten im Süden Kambodschas. Dichte Wälder, Wasserfälle und spektakuläre Aussichtspunkte treffen hier auf Überreste aus der französischen Kolonialzeit.
Wo liegt der Park?
Der Nationalpark liegt unmittelbar westlich von Kampot und erstreckt sich über einen großen Teil der südlichen Elefantenberge.
Wie kommt man hin?
Von Kampot erreicht ihr den Park besonders einfach mit dem Roller. Die gut ausgebaute, kurvenreiche Straße führt direkt hinauf auf das Bokor Plateau. Alternativ könnt ihr einen Fahrer nehmen oder eine organisierte Tour buchen.
Besonderheit
- Bokor Hill Station
- alte katholische Kirche
- Popokvil Wasserfall
- Aussicht über die Küste
- dichter Bergregenwald
- deutlich kühleres Klima auf dem Plateau
Unser Tipp
Für uns gehört der Bokor Nationalpark zu den schönsten Ausflügen rund um Kampot. Nehmt unbedingt eine dünne Jacke oder einen Pullover mit. Auf dem Plateau kann es überraschend kühl, windig und neblig werden – selbst wenn unten in Kampot tropische Hitze herrscht.
UNESCO Welterbe
Angor Wat
Angkor ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Südostasiens. Das riesige Gebiet war über mehrere Jahrhunderte das Zentrum des Khmer-Reiches und umfasst weit mehr als nur den berühmten Angkor Wat. Mehr auf unserer Highlight Seite.
Preah Vihear
Der Tempel von Preah Vihear gehört zu den spektakulärsten Khmer-Tempeln des Landes. Seine besondere Lage auf einem mehr als 500 Meter hohen Felsplateau sorgt für fantastische Ausblicke. Achtung: der Grenzkonflikt mit Thailand macht einen Besuch oft unmöglich.
Koh Ker
Koh Ker war im 10. Jahrhundert für kurze Zeit Hauptstadt des Khmer-Reiches und gehört seit 2023 zum UNESCO-Welterbe. Die Tempel liegen weit verstreut in einer bewaldeten Landschaft und wirken deutlich ursprünglicher als die Anlagen rund um Angkor.
Cambodian Memorial Sites
Die jüngste UNESCO-Welterbestätte erinnert an die Verbrechen der Roten Khmer zwischen 1975 und 1979 und besteht aus drei Orten: dem ehemaligen Gefängnis Tuol Sleng (S-21) in Phnom Penh, der Hinrichtungsstätte Choeung Ek südlich der Hauptstadt und dem ehemaligen Gefängnis M-13
Unser Highlight: Angkor Wat
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